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Kiddies Was der FC-Fan immer alles besser weiß
02.08.2012 20:15

Ja, noch ist keine offizielle Minute der kommenden Spielzeit 2012/2013 angepfiffen worden, da gibt es auch schon wieder das erste Getuschel hinter vorgehaltener Hand, was beim FC hätte anders laufen können, müssen, sollen.

Das ist ja nun nichts neues, aber irgendwie ärgert es mich doch ein wenig. Wobei die Kritiken sich ja durchaus noch im sachlichen Rahmen bewegen, möchte ich mal meinen persönlichen Strich unter die Problemzonen ziehen.

Transfererlöse Geromel, Novakovic, Ionita und Co.:

Selbstverständlich wäre es besser gewesen, wenn der Rest der Welt gedacht hätte, Geromel und Novakovic wären weiterhin unsere tragenden Säulen des Kaders gewesen, die angemessene Transfergelder in die leeren Kassen des Geißbockheimes gespült hätten. Man bedenke, Geromel hätte im letzten Jahr für knapp neun Milliönchen verkauft werden können. Das tut einem dann jetzt schon weh. Nur, was man immer hinterher nicht alles besser weiß?

Was wäre aber in der kölschen Fanszene losgewesen, wenn nacheinander die Spieler Podolski, Riether, Rensing, Novakovic, Geromel und Co für mehr Geld verkauft worden wären als wir jetzt eingenommen haben, ohne das der FC-Fan vorher von einem möglichen Verkauf oder gar Umbruch gewusst hätte? Hätten wir dann nicht geschrien, was das soll unsere tragenden Säulen in dieser schwierigen Zeit zu verkaufen? Fackelmärsche würden, getrieben vom schaumschlagenden Boulevard, sternförmig gen Geißbockheim aufmarschieren und Horstmann könnte seinen vorzeitigen Ruhestand an den symbolischen Sargnagel hängen. Jetzt mal vorsichtig vorausgesehen.

Ich persönlich finde den Weg der offenen Kommunikation gut und richtig. So hatten wir Fans genügend Zeit, uns mit einem kleineren, unbekannteren Kader anzufreunden. Gerade nach diesem Abstieg. Natürlich spekulieren nun interessierte Vereine, diese Spieler für möglichst wenig Geld zu kaufen. Das war abzusehen. Doch im Sinne des neuen Teamgeistes unserer Mannschaft, mussten diese Spieler nun mal öffentlich und abseits der Kerntruppe geparkt werden. Dieses Risiko musste man meiner Meinung nach eingehen. Ziel war ja nicht in erster Linie den maximalen Transfererlös zu erzielen, sondern einen möglichst homogenen, neuen Kader zusammenzustellen.

Wir setzen auf die Jugend - Show oder ernst gemeint?

Nun keimen die Meinungen auf, dass das neu ausgesprochene Motto nur ein Alibistatement sei. In Wahrheit erhalte die Jugend erneut keine Chance, da nun Reinhold Yabo, Bienvenue Basala-Mazana, Christopher Buchtmann, Odise Roshi und Konstantinos Giannoulis vorerst nicht zum ersten Kader gehören. Natürlich habe ich nach dieser Nachricht keine Freudentänze getanzt - gerade die Aussortierung von Roshi kann ich persönlich wie subjektiv nicht nachvollziehen, oder will es auch nicht. Aber man sollte sich auch Gedanken machen, warum gewisse U-Spieler nun schon mehrere Trainer nicht überzeugen konnten. Und immerhin haben Stani, Schaefer und auch Jakobs diese Spieler bewertet.

Guckt man nun auf die Startelf des letzten Testspiels gegen Heerenveen hat man ein Durchschnittsalter von 24 Jahren. Darunter waren mit Horn (19), Wimmer (19), Kübler (19), Clemens (20), Royer (22), Hector (22) und Ishak (19) acht Spieler die 22 Jahre oder jünger sind dabei. Daneben gibt es noch die Spieler Przybylko (19), Strobl (22), Bisanovic (22), Pezzoni (23), Matuschyk (23), Jajalo (24) und Chihi (24), die alle unter 25 Jahre alt sind. Natürlich sind davon Clemens oder Jajalo gestandene Spieler, aber als jung empfinde ich sie immer noch.

Dass hier nun keine junge Elf auf dem Platz stehen soll - das kann ich nun wirklich nicht unterschreiben. Warum es ein paar unserer hauseigenen U-Spieler erneut nicht in die erste Elf schaffen? Dazu sollte man Schaefer und Co. befragen, aber nicht behaupten diesen Spielern wird keine Chance gegeben. Vielleicht reicht es dafür, so traurig ich das auch finde, einfach nicht.

Von daher kann ich dieser aufgestellten These nicht ganz folgen. Natürlich würde ich es klasse finden, wenn möglichst alle Spieler der hauseigenen U-Mannschaften den Sprung in den Profikader und mehr schaffen würden. Aber Voraussetzung sollte dies nun wirklich nicht sein. Also wo ist das Problem?

Es würde uns einfach gut tun, wenn wir alle ein wenig Vertrauen in die neue, sportliche Führung des FC hätten. Auch mir fällt das, Meier und Overath sei Dank, nicht immer leicht. Machen wir uns das Leben nicht unnötig schwer, wir spielen schon in der 2. Liga. Hart genug oder nicht?

Ich für mich werde die gesamte Mannschaft anfeuern und auch unserem neuen Kapitän Brecko meinen Respekt zollen. Ja, ich werde sogar soweit gehen und mich auf meine Hände setzen, sobald Pezzoni demnächst am Ball sein wird (bisher waren diese dann immer vor meinem Gesicht). Denn ich glaube an den Umbruch, an die neue Mannschaft, an Stani und unseren FC. Von daher:

COME ON FC!

In diesem Sinne
FC-blog

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