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1. FC Köln Feierbiest bezwungen, Gewalt, Geldnot - eine ganz normale Woche beim 1. FC Köln!
Der Kommentar

10.02.2011 18:15 | Guido Stollenwerk

Keine Woche ohne Brandmeldungen beim 1. FC Köln. Anstatt in Ruhe und mit dem Sieg gegen Bayern im Rücken die Woche anzugehen und Richtung Mainz zu schauen, prügeln sich Chaoten unter dem Deckmantel "FC-Gesinnung" mit der örtlichen Polizei, probt die Faninitiative FC-reloaded erneut den Aufstand mit Androhung eines gerichtlichen Prozesses und Aussagen von Geschäftsführer Claus Horstmann bewegen die Presse dazu, dass unsere "Stars" wohlmöglich morgen schon, unter Magath's Kaufrausch, auf Schalke spielen. Hier muss man mal ein wenig Ordnung und Ruhe reinbringen, also der Reihe nach.

Das größte Problem zuerst: Die Idioten. Wem die Aussagen von unseren, langsam unter Alzheimer leidenden, Präsidenten Wolfgang "Wolle" Overath noch im Ohr sind, "Chaoten" ist noch Milde ausgedrückt, wie eine Horde Spinner nach Abpfiff des famosen Spiels gegen Bayern den Jubelrausch schmerzlich dämpfte. Die Fakten sind bekannt. Die Zugehörigkeit zur "Wilde Horde" ebenfalls. Immerhin gab es von dieser Ultrabewegung ein Statement, welches selten so deutlich gegen Gewalt aus dieser Ecke der Fanszene zu hören war. Und: Bei den auch noch so geschätzten Choreografien und Stimmungsmache, findet der Prozess der Selbstreinigung nicht ausreichend statt und folgen weitere negative Auffälligkeiten seitens der "WH96", könnte es hier zu einer Zersplitterung zwischen Fans und Verein kommen, die einen neuen Status der Gewaltproblematik im Stadion erreichen könnte.

Deshalb heißt es von jetzt an: Choreos und Support = mehr als gerne - Gewalt und Straftaten = bloß nicht! Dazu gehört auch die Pyrotechnik. Gerne kann die Diskussion geführt werden, ob nicht Pyrotechnik unter gewissen Vorrausetzungen in Stadien legitimiert werden kann. Solange es aber nicht so ist heißt es nur: a)verboten b) mehrfach sind Personen verletzt worden und c) es dem FC weiterhin empfindliche(!!) Geldstrafen kostet.

Dagegen sind die Auffälligkeiten seitens der Faninitiative FC-reloaded ja fast harmlos. Dazu zitier ich mal kurz selbst: "…langsam unter Alzheimer leidenden, Präsidenten Wolfgang "Wolle" Overath…". Wer nicht vergessen hat, dass Herr Overath zu Beginn seines Antritts geäußert hatte "Jeder Spielerwechsel geht über meinen Schreibtisch" und in der Vergangenheit seine Unschuld an der momentanen Situation mit den Worten "Ich habe nie ins aktuelle Tagesgeschehen eingegriffen" darlegt, kann nur pro FC-reloaded sein. Das Problem dabei: Es geht nicht mehr um den Kern der Sache! Anstatt den Grundgedanken "Strukturveränderungen" als oberste Priorität zu verfolgen, damit ist der e.V. gemeint - nicht die GmbH & Co. KGaA, wurde erst Wolfgang Overath als oberstes Ziel forciert. Bei Bemerkung starker Gegenwehr seitens des Vereins und der Fans persönliche Scharmützel ausgetragen und an einer schnellstmöglichen außerordentlichen Jahreshauptversammlung festgehalten, deren Ziel nur den wenigsten verständlich ist, da vor uns eine Sommerpause liegt die länger nicht sein kann.

Immerhin hat FC-reloaded diese Woche eingelenkt und auch eine aJHV in der Sommerpause in Betracht gezogen. Natürlich spielt der Vorstand nun auf Zeit und ist an diesen persönlichen Scharmützeln rege beteiligt, aber wundert das wen? Hätte FC-reloaded ruhig und besonnen an den Zielen "Klassenerhalt - Strukturveränderungen - aJHV zu Beginn der Sommerpause" penetrant und zielstrebig festgehalten, hätten sie jetzt einen Rückhalt wie er größer nicht sein könnte. Stattdessen winken die meisten Fans nun desinteressiert ab. Nun wollen sie den gerichtlichen Weg gehen, da der 1. FC Köln mehrfach Fristen zur Übergabe der Mitgliederdaten verstreichen ließ. Der nun folgende Klageweg ist durchaus verständlich und legitim. Trotzdem darf bezweifelt werden, dass sie damit noch Erfolg haben werden. Schade eigentlich!

Da fallen Claus Horstmanns Aussagen beim beliebten FC-Stammtisch schon fast in den Hintergrund. Bei der momentanen Lage des 1. FC Köln wundert es mich, dass die Medien Angst und Unverständnis zum Verkauf unserer Topspieler äußern. Immerhin hat der 1. FC Köln seit Jahren einen Kader, der das Wort Mehrwert nicht verdient. Frank Schaefer im Verbund mit Volker Finke werden mit Sicherheit keinen Ausverkauf starten. Aber falls sich Neuzugang Tomoaki Makino in der Innenverteidigung beweisen kann muss sich der 1. FC Köln von Youssef Mohamad oder Pedro Geromel trennen. Natürlich wäre jedem lieber, dass Geromel bleiben wird. Aber Geromel hat nun fast drei Jahre beim FC stets überragende Leistung geboten. Da darf man ihm nicht böse sein, wenn er auch mal mit einem Auge auf international besser positionierte Vereine linst. Nur ein Beispiel. Der Verein muss seinen Umsatz auf den Transfermarkt dringend verbessern, weniger Geld ausgeben und auch mal Geld einnehmen. So Leid einem das tut.

In diesem Sinne
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