Verletzungspech vor dem Spiel gegen Freiburg!
Vorbericht | 1. FC Köln : SC Freiburg
24.02.2011 19:10 | Guido Stollenwerk
Das Spiel gegen den Sportclub Freiburg am kommenden Samstag dürfte für Volker Finke ein
ganz besonderes sein. Immerhin ist Freiburg unter Finkes Händen zu dem Club geworden, der
es heute immer noch ist. Eine gute Anlaufstelle für junge Talente und ein Verein, der für
seine Einsatz-möglichkeiten wirtschaftlich und sportlich sehr gut da steht.
Immerhin belegt Freiburg zurzeit den 6. Platz in der Bundesliga und hat ganz elf Punkte
mehr auf dem Konto als der 1. FC Köln. So dürfte Finke das erste Spiel gegen Freiburg
nicht gerade leicht fallen. Wobei sportlich gesehen jedes Spiel des FC nicht gerade ein
Selbstläufer ist. Auch wenn der Trend momentan nach oben zeigt.
Aber es gibt noch viel zu tun für den neuen Sportdirektor Finke. Das zeigten in dieser
Woche die momentanen Trainingsbedingungen deutlich. Bedingt durch schlechte Verhältnisse
der Trainingsplätze am Geißbockheim leiden zurzeit allein vier Profis an
Muskelfaserrissen. Ein Munkeln, dass auch die Trainingseinheiten von Frank Schaefer ihren
Teil dazu beigetragen haben könnten, dürfte sich nicht bestätigen. Zwar hat Schaefer das
Training im Vergleich zu Vorgänger Soldo deutlich angezogen, dürfte aber noch nicht in den
Fachbereich eines Felix "Quälix" Magath fallen.
Nachdem sich in dieser Woche auch Pedro Geromel und Slawomir Peszko in die Verletztenriege
eingereiht haben, verlegte Schaefer das restliche Training in das ehemalige Müngersdorfer
Stadion. Keine Lösung auf Dauer, aber was soll man machen? Weiterhin fehlen verletzt
Chihi, Matuschyk, McKenna und Schorch, durch Gelbsperren Brecko und Petit.
Zuversicht gibt der Verlauf der letzten sechs Spiele, beginnend mit der Rückrunde. Ein
Spiel verloren, zwei Unentschieden und drei Siege belegen, dass unter Schaefer die
Mannschaft kompakter, aktiver und intensiver in die Spiele geht. Gegen Freiburg sind nun
die Reservisten gefordert ebenfalls zu zeigen, dass sie das Spielprinzip unter Schaefer
verstanden haben und sich in das Grundsystem ohne Probleme einfügen können. Ob vier
gezwungene Veränderungen der Startelf zu viel Belastung sein können, oder aber die
"Männer" aus der zweiten Reihe ihre Chance nutzen, wird man sehen.
Die Frage wird nur sein, wer die Chance erhält, sich zu beweisen. Zwei Spieler dürften
feststehen: Mato Jajalo und Kevin Pezzoni werden gegen Freiburg wohl gesetzt sein. Ob
Andrezinho oder Makino die zweite defensive Lücke füllen wird und wer den vierten freien
Platz erhält, darf gerne spekuliert werden. Alternativen im Kader gibt es noch.
Einfach wird es für den 1. FC Köln wohl nicht werden. Jedoch darf man mehr Offensive als
gegen Hoffenheim wohl erwarten. Erstens ist Freiburg offensiv nicht so stark wie
Hoffenheim. Zweitens haben wir Heimspiel! Die Stimmung wird die Mannschaft jedenfalls
ankurbeln. Wir drücken die Daumen!