Der Kampf um die Startelf!
Fazit | Winterpause 2010/2011
09.01.2011 14:55 | Guido Stollenwerk
In einer Woche startet bereits die Rückrunde der Saison 2010/2011. Doch konnte der 1. FC
Köln die kurze Winterpause diesmal geschickt nutzen, Baustellen sinnvoll schließen und
hoffentlich so in den kommenden Spieltagen genug Möglichkeiten haben, sich von den
Abstiegsrängen zu entfernen. Doch wird dies keine leichte Aufgabe werden.
Bereits der erste Transfer der Winterpause deutete an, dass die Flickschusterei der
vergangenen Transferperioden sich nicht noch mal wiederholen sollte. So folgten nach
Michael Rensing noch Christian Eichner, Tomoaki Makino und Slawomir Peszko. Zudem wurde
die Hierarchie innerhalb der Mannschaft neu geordnet. So wurde Lukas Podolski zum neuen
Kapitän ernannt und der neu gewählte Mannschaftsrat besteht aus Kevin McKenna, zugleich
Vertretung als Kapitän, Milivoje Novakovic und Michael Rensing. Die Abgangsgerüchte um
Youssef Mohamad, nun degradierter Kapitän, haben sich zum Glück nicht bestätigt.
Eine klare Startelf lässt sich angesichts der großen Konkurrenz im Mittelfeld noch nicht
erkennen. Gesetzt sein dürfte allerdings die neu formierte Abwehr mit Eichner, Mohamad,
Geromel und Brecko. Dahinter hält die neue Nummer eins Rensing den Kasten sauber. Danach
wird es schon schwer. Weiter gesetzt sein dürften Podolski, Novakovic und Petit.
Sollte das 4-2-3-1 System beibehalten werden, dürfte zudem der kommende Spielpartner neben
Petit im defensiven Mittelfeld andeuten, wer den immens wichtigen Beißer in Zukunft
ersetzen wird. Da der Vertrag von Petit zum Ende der Saison ausläuft, dürfte es mit
34 Jahren fraglich sein, ob er eine weitere Saison mit maximaler Leistung bestreiten
kann. Doch hat man gerade im letzten Pokalspiel des vergangenen Jahres erkennen können,
wie wichtig Petit vor der Abwehr für die gesamte Mannschaft ist. Wer also wird neben
unserem Beißer als Sechser heranreifen? Die Entscheidung dürfte zwischen Adam Matuschyk
und Martin Lanig fallen.
Schaut man nun tiefer in die Glaskugel, bestehen Konkurrenzkämpfe zwischen Podolski, Jajalo
und Ehret im linken Mittelfeld, Peszko, Clemens und Freis im rechten Mittelfeld sowie
Matuschyk und Yalcin im zentralen Mittelfeld. Aber auch der Youngster Terodde steht
knapp hinter dem wieder genesenen Novakovic. Zudem dürften auch Reinhold Yabo, Christopher
Schorch, Tomoaki Makino und Wilfried Sanou auf zukünftige Einsätze hoffen. Man sieht, die
Aufstellung erledigt sich nicht von selbst. Allerdings dürften die Konkurrenzkämpfe eine
gute Voraussetzung dafür sein, wichtige Punkte in dem kommenden Spielen zu holen.