Zum Rückrundenstart geht es für den 1. FC Köln nach Kaiserslautern. Trotz direkter
Konkurrenz wird dies beleibe kein einfaches Spiel für den FC. Doch ebenso kann dort der
Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde gelegt werden.
Dafür muss die Bastion Betzenberg erst einmal bezwungen werden. In dieser Saison kann
Kaiserslautern eine ausgeglichene Heimbilanz vorweisen. So wurde in 8 Spielen dreimal
gewonnen, zweimal verloren und dreimal die Punkte geteilt. Der Bonus dabei: Ausgerechnet
am 1. Spieltag wurde Zuhause gegen Bayern München gewonnen! Daneben wurde gegen Gladbach
und Schalke gesiegt. Kein leichtes Unterfangen für den 1. FC Köln.
Die Kölner konnten diesmal, entgegen der letzten Saison, bisher nur vier Punkte auswärts
holen. So durfte bisher nur ein einziger Auswärtssieg gefeiert werden, Gegner war der
VfB Stuttgart. Dazu kam der Punktgewinn in München. Keine Vorzeigestatistik, aber auch
kein Hindernis den bisherigen Verlauf zu ändern.
Während eine Fangruppierung und ein Teil des Verwaltungsrat im Hintergrund weiterhin unter
Hochdruck an einer Umstrukturierung des Vereins arbeiten, dürfte Trainer Frank Schaefer
mit der Mannschaft in die Vollen gehen, um sich den maximalen Erfolg zu sichern. Was auch
im Moment der wichtigere Schritt ist!
Natürlich sind die gegebenen Vereinsstrukturen veraltet und müssen neu geordnet werden.
Doch wurde mit der Verpflichtung von Volker Finke und der Arbeit von Claus Horstmann
bereits ein Grundstein gelegt. Gerade deswegen ist es ein riskanter Schritt, in der
laufenden Rückrunde eine außerordentliche Jahreshauptversammlung zu erzwingen. Stattdessen
sollte die Unterstützung eher der Mannschaft gelten, die jede Unruhe außerhalb des Platzes
aus der Bahn bringen könnte. Denn der 1. FC Köln ist weiterhin stark abstiegsgefährdet und
so sollten alle Kräfte gemeinsam ein Ziel verfolgen: den Erfolg! Zudem ist bereits Mitte
Mai die Saison beendet und es folgt eine lange fußballfreie Sommerpause in der genügend
Zeit ist, die gegebenen Strukturen neu auszurichten. So gilt meine volle Aufmerksamkeit
dem kommenden Spieltag. Immerhin hat der FC mit den Teufeln noch eine Rechnung offen.
Das erste Bundesligaspiel der diesjährigen Saison. Ein Heimspiel und ganz Köln brannte
darauf, endlich wieder Fußballluft zu schnuppern. Doch der damalige Schiedsrichter der
Partie Dr. Felix Brych zeigte leider kein Fingerspitzengefühl und verwies Youssef Mohamad bereits
in der 2. Minute des Platzes. Trotz der zwischenzeitlichen Führung durch Milivoje
Novakovic konnte Kaiserslautern das Spiel noch drehen und entriss uns wichtige drei
Punkte. Zeit, alte Wunden zu begleichen!
Eine klare erste Mannschaft hat sich bis heute noch nicht heraus- kristallisiert. Muss es
aber auch nicht. Trainer Frank Schaefer genießt genug Vertrauen, um bis zum Anpfiff die
bestmögliche Elf eingespielt zu haben. Das von der Presse in die Welt gesetzte "Problem"
mit Youssef Mohamad dürfte damit der Vergangenheit angehören. Ebenfalls der "Hilferuf"
von Adil Chihi über die Presse. Er sollte professionell genug sein, um genau zu wissen
welcher Weg in die 1. Mannschaft führt. Nämlich der über Fleiß, Leistung und Erfolg!
Doch sollten diese Themen angesichts des bevorstehenden Bundesligaspiels erstmal
bewusst ausgegrenzt werden.
Es wird ein schweres Spiel auf dem Betzenberg werden, keine Frage. Aber in welcher
Situation unseres 1. FC Köln gibt es schon ein einfaches Auswärtsspiel? Die Hoffnung
stirbt zuletzt!
In diesem Sinne
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