Während der allgemeine Fokus zurzeit bei den Nationalmannschaften liegt, kann sich der 1.
FC Köln in aller Ruhe auf die nächsten Spiele vorbereiten. Der Zeitpunkt ist gekommen, ab
dem man sich keine Fehler mehr erlauben darf.
Es macht wenig Sinn, den liegen gelassenen Punkten hinterher zu trauern. Zeit, den Blick
fokussiert in die Zukunft zu richten und die Probleme zu beseitigen.
1. Problem: Eine Frage des Willens
Man hat gesehen, dass der Kader des FC über genügend Qualität verfügt, um sich in der 1.
Bundesliga zu etablieren. Warum trotzdem starke Formschwankungen den FC an das
Tabellenende beförderte bleibt fraglich. Es wird Zeit, dass jeder Spieler von der ersten
Sekunde hoch motiviert in das Spiel geht und sich für unseren Verein zerreißt. Bis zum
Abpfiff! Dabei darf es keine Ausnahme geben. Hier muss endlich die gesamte Mannschaft
zusammen halten.
2. Problem: Eine Frage des Könnens
Ein Gruß der gesamten Fananhängerschaft geht an Michael Meier. Seit seinem Amtsantritt
Ende 2005 hat er es nicht geschafft die größte Baustelle des 1. FC Köln zu schließen. Die
Außenverteidiger.
Während die Innenverteidigung mit Geromel und Mohamad zu den besten der Liga gehört, das
Mittelfeld mit Petit, Lanig, Clemens und Jajalo langsam Form annimmt und der Sturm mit
den nominell starken Spielern Podolski und Novakovic besetzt ist, klafft die Qualität der
Außenverteidiger weit von der durchschnittlichen Norm ab. Höchste Zeit unseren
Zwangsarbeiter Ehret zu begnadigen und endlich zu handeln!
3. Problem: Eine Frage der Ehre
Es wird Zeit, dass Ruhe im Geißbockheim einkehrt. Michael Meier sollte sich in erster
Linie auf seine eigentliche Aufgabe als sportlicher Geschäftsführer konzentrieren. Wann
hat man das letzte Mal ein Interview vom eigentlichen Pressesprecher Christopher
Lymberopoulos gehört? Kampfansagen Richtung Leverkusen und Mönchengladbach haben die
Wogen nicht geglättet.
Wolfgang Overath als Präsident des 1. FC Köln versucht den Laden zusammen zu halten.
Trotzdem sollte er die Zusammenstellung Meier und Soldo weiterhin scharf überwachen. In
Fragen Kaderkonstellation sollte an einem Strang gezogen werden.
Sportlich gesehen dürfen die Spieler des 1. FC Köln auch bei sich selbst die Fehler
suchen. Bisher hört es sich meist so an, als ob nur wer anderes für die Leistung auf dem
Platz verantwortlich ist.
Es wird Zeit, es wird sogar höchste Zeit, dass der gesamte Verein klar in eine Richtung
arbeitet. Und diese heißt mittlerweile leider: Kampf gegen den Abstieg!
In diesem Sinne
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