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"Vollstes Vertrauen"
„Unabhängig davon, dass wir alle mit der momentanen sportlichen Situation nicht zufrieden
sind, gibt es eine Reihe von positiven Signalen, die uns zuversichtlich stimmen. Deswegen,
so unser Eindruck, ist die Außenwahrnehmung eine andere als die von innen. Wir haben eine
schwierige Situation zu lösen, aus der wir als Verein nur gemeinsam rauskommen. Wichtig
ist, dass wir alle geschlossen dastehen. Wir haben vollstes Vertrauen in die handelnden
Personen. Das Spiel gegen Hannover ist für uns alle ein ganz wichtiges und steht für uns
im Vordergrund. Natürlich haben wir auch die Dinge um Lukas Podolski und Faryd Mondragon
besprochen. Das haben wir als Verein intern gelöst, aber all das ist im Moment nicht
wichtig. Wichtig ist, dass wir Punkte auf dem Platz holen und, auch wenn wir zuletzt
trotz guter Leistung unglücklich gegen Borussia Dortmund verloren haben, denken wir, dass
das Auftreten der Mannschaft auch in Spielen wie gegen den FC Bayern, St. Pauli oder
Hoffenheim in Ordnung war. Wenn wir an die Leistung in diesen Spielen anknüpfen können,
können wir auch in Hannover etwas holen.“
Es ist löblich, dass der 1. FC Köln endlich versucht Einigkeit und Zusammenhalt zu
demonstrieren. Warum aber für solch ein Ergebnis eine Besprechung anberaumt wurde und Wolfgang
Overath seinen Urlaub um einen Tag verkürzt hat bleibt fraglich.
Man darf davon ausgehen, dass die Verantwortlichen des 1. FC Köln im Hintergrund bereits
jetzt Gespräche mit Außenstehenden führen und Pläne für die nächsten Tage bereit liegen
hat, sollten keine sichtbaren Veränderungen eintreten. Und die werden immer noch anhand
der Tabelle abgelesen.
Auch wenn "positive Signale" vorhanden sein sollten, alarmierende Signale sind mindestens
ebenso deutlich vorhanden. Der FC muss schnell handeln können, sollten weitere Niederlagen
gegen Hannover 96 (Bundesliga) und 1860 München (DFB-Pokal) folgen.
In diesem Sinne
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