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Stadion Köln Zwischenanalyse Teil I
01.09.2010 18:30

Nach zwei Niederlagen und einem Torverhältnis von 3:7 ist eine kurze Erholungsphase, bedingt durch Länderspielpause, angesagt. Da Kölner Medien bereits jetzt den Untergang prophezeien, ist es Zeit für eine Zwischenanalyse.

Die Transfers:

Als wichtigste Neuzugänge wären Martin Lanig, Mato Jajalo und Alexandru Ionita zu nennen, die alle schon Spielpraxis vorweisen können. Für die Offensive des 1. FC Köln durchaus gute Transfers. Mit Miro Varvovic, Andrezinho, Konstantinos Giannoulis und Christopher Buchtmann sind weitere Perspektivspieler geholt worden.

Das Konzept von Michael Meier nach der letzten Saison lautete: "Auf die Jugend setzen - das fehlende Mittelfeld optimieren - torgefährliche Außenverteidiger verpflichten." Damit hat er zwei von drei Punkten abgearbeitet.

Bei den Außenverteidigern herrscht weiterhin große Not. Stephan Salger und Konstantinos Giannoulis auf links und Miso Brecko und Andrezinho auf rechts konnten sich noch nicht beweisen. Giannoulis und Andrezinho standen bisher nicht einmal auf dem Platz.

Somit ist der Frust der Kölner Fans, denen die "Flügelzange Tosic und Cicero" nach Aussagen Meiers noch in den Ohren liegt, sowie die weiterhin offenen Baustellen der Außenverteidiger, verständlich. Insbesondere die Außenverteidiger konnten wieder einmal nicht qualitativ besetzt werden. Ein Problem, das bereits letzte Saison der Fall war.

Die Abwehr:

Es wäre zuviel verlangt, dass die momentanen Linksverteidiger Salger und Giannoulis eine starke Saison spielen werden. Sie sind beide jung und talentiert. Besonders Salger glänzt mit Ruhe und Übersicht am Ball. Doch gegen die geballte Offensivmacht von Bremen fehlte ihm schlichtweg die Erfahrung und sah ein paar Mal sehr schlecht im Zweikampf aus.

Deswegen brauchen sie Unterstützung von der erfahrenen Innenverteidigung. Hier ist zu hoffen, dass die eigentliche Innenverteidigung mit Geromel und Mohamad bald Abhilfe bei diesen Problem schafft.

Damit wurde das aktuell größte Problem benannt. Wer hätte schon erwartet, dass zum Saisonstart die bis dahin glänzende Innenverteidigung weg brechen würde und McKenna und Pezzoni mit der Arbeit überfordert sind?

Da neben McKenna Christopher Schorch als nomineller Innenverteidiger noch nicht wieder genesen ist hat Soldo richtiger Weise Pezzoni bereits in der der Vorbereitung als Innenverteidiger spielen lassen. Warum bei der aktuten Not Marvin Matip, der stets mit vollem Einsatz gespielt hat, daraufhin den Kader verlassen durfte, bleibt fraglich.

Miso Brecko kann weiterhin nicht als offensiver Außenverteidiger bezeichnet werden. Zudem hat er seine Stärke in der Defensive verloren. Hier dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Andrezinho seine Chance erhält. Sollte auch dieser Versuch nicht fruchten, darf die Frage gestellt werden, warum Manager Michael Meier nicht mehr auf dem Transfermarkt aktiv wurde, da er den aktuellen Kader für ausreichend besetzt hält. Bienvenue Basala-Mazana scheint bisher auf dieser Position nicht ernsthaft berücksichtigt zu werden.

Bald folgt Analyse Teil II.

In diesem Sinne
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