Am Samstag steht dem 1. FC Köln mit dem Spiel gegen Bayern München ein echter Knaller
bevor. Gut zu wissen, dass man hier nur gewinnen kann. Gerade in der Zeit des
Oktoberfestes konnte schon manch Gegner Punkte aus München entführen.
Warum also nicht der 1. FC Köln? Um keine Missverständnisse zur schüren, niemand in Köln
erwartet auch nur einen Punkt gegen die Münchner.
Trotzdem hat der FC in seiner Vergangenheit gerade gegen die großen Gegner Punkte geholt.
Dass dafür meist Punkte gegen die Schwachen liegen gelassen wurden ist ein anderes
Thema.
Der 1. FC Köln hat sich mit dem wichtigen Sieg gegen St. Pauli ein wenig Sicherheit
verschafft. Zudem haben sie in der ersten Halbzeit gezeigt, dass auch Köln offensiv
ansehnlich spielen kann. Dass dies gegen Bayern ein wenig anders aussehen wird ist
selbstverständlich.
So ließ Soldo bereits durchblicken, dass Brecko den offensiv gut spielenden Andrezinho als
Rechtsverteidiger ersetzen wird. Hier sind die defensiven Qualitäten mehr gefragt, die
Brecko zweifelsfrei besitzt. Fraglich, ob Ehret als Linksverteidiger ebenfalls weichen
muss, da auch er seine Stärken in der Offensive hat.
Durch die vorerst letzte Spielsperre von Mohamad wird vermutlich erneut Pezzoni neben
Geromel in der Innenverteidigung auflaufen. Rechtzeitig fit ist wohl Innenverteidiger
Schorch, der für den außer Gefecht gesetzten McKenna auf der Bank Platz nehmen wird.
Wir wünschen Kevin McKenna eine schnelle Genesung.
Genau wie Soldo so mutig war, sein eigenes Spielsystem über den Haufen zu werfen und auf
ein 4-1-4-1 System zu setzen, sollte er nun das Spielsystem beibehalten. So würden
Clemens, Jajalo, Yalcin und Ehret durch die Offensive wirbeln, während Petit weiterhin
mit absichert. Da Ehret im Offensivspiel gegen Pauli effektiver schien als Freis, dürfte
er eine Chance im linken Mittelfeld erhalten.
Alleinige Spitze ist dann Podolski. Das Zusammenspiel mit der neu formierten Offensive hat
bereits gut funktioniert und dürfte durch weitere Spielpraxis noch an Effektivität
gewinnen.
So formiert und mit einer klaren taktischen Marschrichtung dürfte zumindest ein Debakel
kein Thema sein. Sollte München dann in Führung gehen darf man gespannt sein, wie der FC
darauf reagiert. Besinnen sie sich auf ihre Stärken, wäre ein Unentschieden ein schöner
Erfolg!
In diesem Sinne
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