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Bremer Fans Bremen zeigt Köln deutlich die Grenzen auf!
28.08.2010 21:05

Werder Bremen zeigte dem 1. FC Köln deutlich, dass sie eine Klasse besser sind. Der Versuch von Köln, als geschlossenes Team die Offensivstürme von Bremen abzuwehren, gelang. Nur leider nicht oft genug. Hier wurde ein individueller Klassenunterschied deutlicher, als es dem FC-Fan lieb sein kann.

Bereits in der 3. Minute zeigte der Neu-Bremer Arnautovic an, was der 1. FC Köln zu erwarten hat. Sein strammer Schuss ging nur knapp vorbei. Im Gegenzug, 6. Minute, zeigte Köln durch Podolski eine Schwäche, die während des Spiels noch oft passieren sollte: den ungenauen letzten Pass.

Geschlossen und mit guter Laufarbeit fing der FC die anfänglichen Kleinstürme von Bremen ab. Luft holen konnten sie in den ersten 45 Minuten dabei selten. Dazu kamen wiederholt schlechte Abstöße von Mondragon. Ein tragisches, aber passendes Bild dazu: Brecko schoss mit einem wuchtigen Querpass Petit ab.

Doch Petit war einer der wenigen, der ununterbrochen kämpfte. Bereits in der 15. Minute lag er mit Verdacht auf Jochbeinbruch am Boden. Trotzdem kämpfte er bis zum Schluss.

Aber er war wesentlich am gepfiffenen Elfmeter für Bremen in der 32. Minute beteiligt. Gegen den anstürmenden Marin schob er sein Bein in dessen Lauf. Sonst wäre es wohl ein Stürmerfoul gewesen, da Petit ansonsten nicht in Bewegung war. Kann man pfeifen, muss man nicht.

Frings verwandelte in gewohnt eiskalter Manier den Elfmeter. Wie befürchtet ließ sich der FC von dem Rückstand verunsichern und pennte bei einer Flanke von Pizzaro, der den jungen Salger alt aussehen ließ. Da Brecko nicht am Mann kleben blieb, machte Arnautovic das 2:0.

Doch Bremen wäre nicht Bremen, wenn der Gast nicht auch ein Tor schießen darf. So blieb Novakovic, der sich einen schlecht ausgeführten Freistoss von Brecko angelte, ungedeckt und konnte in aller Ruhe eine schöne Flanke schlagen. Pezzoni hauchte dem Ball per Kopf eine Flugänderung von gefühlten 1 1/2 Grad ein und Podolski konnte, ebenfalls per Kopf, den Ball am Innenpfosten versenken.

Die letzte Aktion der 1. Halbzeit hatte Brecko, der in der Bremer Hälfte den Ball unnötig mit der Hand annahm. Ärgerlich, stand er doch im freien Raum.

Nach der Pause kam Ehret für Salger. Salger spielte nicht schlecht, war aber mit Marin, Arnautovic und Almeida schlichtweg überfordert. Auf dieser Position eine gewagte Einwechslung von Ehret, der bekanntlich in der Offensive seine Stärken hat.

In der folgenden Phase kam es zu einem abwechslungsreichen Hin und Her, in der der 1. FC Köln zwingender hätte spielen müssen! So hatte der FC in der 49., 58., und in der 63. Minute 4 Chancen, doch war der Abschluss zu schlecht für den Ausgleich. Entweder die finalen Pässe waren zu lang oder der Ball ging nicht aufs Tor.

So kam es, das nach einer erneut schönen Flanke von Arnautovic in der 74. Minute Almeida, allein gelassen von Brecko, erneut einnetzen konnte. Doch auch McKenna sah bei diesem Tor nicht gut aus.

Doch nach dem 3:1 für Bremen ließ sich der FC diesmal nicht hängen und suchte durch Podolski, Jajalo und dem eingewechselten Ionita das Anschlusstor (80./82./84./92.)

Bremen machte dann in der 91. Minute den Sack zu, nachdem Arnautovic völlig frei am rechten Strafraum den Ball annehmen und versenken durfte. Kleine Makulatur im Anschluß. Nach einer Ecke bringen Lanig und McKenna den Ball über die Linie (93. Minute) und am Ende hieß es 4:2.

Schönste Spielszene:

Eine Vielzahl an Bremer Spielzügen. Davon einen hervorzuheben wäre der Bremer Mannschaftsleistung gegenüber nicht fair.

Spielfazit:

Der 1. FC Köln verliert verdient gegen Bremen. Aber nicht weil alles schlecht war, sonder da Bremen klar besser war. So bleiben die Außenverteidiger von Köln eine risikovolle Angelegenheit. Warum Brecko durchspielen durfte, kann man nur schwer nachvollziehen, da auf der anderen Seite der eingewechselte Ehret defensiv nicht besser als Salger spielte. Die Frage nach Andrezinho als Außenverteidiger darf erlaubt sein.

Tabellarisch gesehen steht der 1. FC Köln mit dem Rücken zur Wand. Fraglich ob Meier und Co in der Länderspielpause auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv werden. Ein international bekannter Spieler, der in Köln lebt, spielt nun auf Schalke. Schade für uns, gut für Hans Sarpei. Bei 400.000 € Ablöse hätte der 1. FC Köln wohl mitreden können.

Da aber nicht alles schlecht war, darf man nun den Kopf nicht verlieren. Doch ist es unbestritten, dass gegen unsere Freunde aus St. Pauli Punkte her müssen.

In diesem Sinne
FC-blog

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Aufstellung
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ab 45. Minute für Salger: Spieler
ab 69. Minute für Yalcin: Spieler
ab 77. Minute für Novakovic: Spieler
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Legende: Jeder Spieler beginnt mit 2 Sternen.

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Saison 2010/2011

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