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schwarzer Abend Spieleröffnung und Spielaufbau - welch Schande!
22.09.2010 19:40

Für die lautstarken Kölner Fans gibt es am Mainzer Bruchweg weiterhin wenig zu lachen. Mit einer 2:0 Klatsche schickt Mainz den 1. FC Köln erneut mit einer Niederlage Richtung Heimat.

Von Anfang an war klar, gegen Mainz wird es sehr schwer werden für den 1. FC Köln. Lukas Podolski ahnte direkt nach dem Spiel gegen Bayern München bereits, dass es gegen die 05er wohl noch schwieriger werden wird. Er sollte Recht behalten.

Thomas Tuchel zauberte erneut eine neu formierte Startelf aus seinen Hut, die dem FC in allen Belangen haushoch überlegen war. Nur die Defensive hielt erneut gut dagegen.

Kapitän Mohamad durfte nach seiner Spielsperre wieder in der Innenverteidigung auflaufen. Für ihn musste Pezzoni weichen. Ansonsten trat die gleiche Elf wie gegen München gegen den Ball.

Doch so schön es auch ist, eine starke Defensive zu haben, so traurig ist es, die Offensivqualitäten von Köln bewerten zu müssen. Um es kurz zu machen, es gab keine.

Zweikämpfe im gegnerischen Mittelfeld wurden so gut wie nie gewonnen. Wurde ein Konter abgefangen, wurde der Ball hektisch und unüberlegt nach vorne getragen. An Mondragons Abschlägen verzweifelten die Fans erneut. Kaum ein Abstoß kam an. Und wenn sich ein FC-Spieler bei der Ballannahme einmal behaupten konnte, so war der Ball spätestens nach dem zweiten Pass wieder verloren.

So konnten wichtige Entlastungsangriffe nicht konsequent zu Ende gespielt werden und Mainz sorgte clever für Dauerangriffe auf den Kölner Kasten. Zu zweit bis zu dritt gingen sie auf den ballführenden Kölner und sorgten für Panikpässe en masse.

Torwart Mondragon erkannte die eigene mangelnde Qualität im Offensivspiel früh und fing sofort an, bei Abschlägen auf Zeit zu spielen. Peinlicher Weise erhielt er dafür schon in der 27. Minute die gelbe Karte.

Die erste Halbzeit wurde so mit mehr Glück als Verstand überstanden. Soldo reagierte für seine Verhältnisse früh und wechselte gleich zweimal. Die enttäuschenden Spieler Yalcin und Clemens mussten für Pezzoni und Matuschyk weichen.

Schwer zu sagen, ob es an den Einwechslungen lag, oder Mainz wegen des Powerplays ein wenig verschnaufen wollte, jedenfalls zeigte der FC ein zögerliches Offensivspiel, was allerdings zu nicht viel führte.

Am Ende zeigte der gut aufgelegte, und eingewechselte, Holtby Schalke die lange Nase und machte mit einem Doppelpack den Sack für Mainz zu. Schalke 04, die Holtby an Mainz ausgeliehen haben, würden über solche Tore in den eigenen Reihen entzückt sein.

So reichten auch die zwei guten Freistoßchancen auf Seiten des FC nicht, um dem Spiel auch nur annähernd etwas Positives abzutrotzen.

Schönste Spielszene:

Der Lattenknaller von Jajalo. Zwei Zentimeter tiefer und er wäre drin gewesen.

Spielfazit:

Mit so einem Offensivspiel sollte der 1. FC Köln die Gedanken vergessen, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Mainz hat mit wenig finanziellen Mitteln ein erstklassig eingespieltes Team auf die Beine gestellt, das freiwillig die Spitze nicht mehr räumen wird. Ein besseres Beispiel für den FC, was mit wenig Geldeinsatz erreicht werden kann gibt es nicht!

Man kann verlieren, aber so nicht!

In diesem Sinne
FC-blog

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Aufstellung
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ab 45. Minute für Clemens: Spieler
ab 45. Minute für Yalcin: Spieler
ab 80. Minute für Geromel: Spieler
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Legende: Jeder Spieler beginnt mit 2 Sternen.

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Saison 2010/2011

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