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Kölner Fahne Elfmeter bringt dem 1. FC Köln den ersten Auswärtssieg!
13. Spieltag | VfB Stuttgart 0:4 1. FC Köln

21.11.2010 21:35

Durch einen diskussionswürdigen Foulelfmeter gewinnt der 1. FC Köln das erste Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart. Mit einer ambitionierten Leistung überzeugte der FC lange und zeigte, dass die Leistung gegen Borussia Mönchengladbach nicht das Maximum bleiben soll.

Doch veranlasste die Klatsche Trainer Frank Schaefer, die Mannschaft etwas umzubauen. So bekam Faryd Mondragon erneut das Vertrauen ausgesprochen. Schaefer weiß, dass Mondragon der zuletzt wackeligen Abwehr Ruhe vermitteln kann. Um diese weiter zu stabilisieren, durfte Fabrice Ehret erneut als Linksverteidiger ran.

Der wieder genesene Petit rückte ins defensive Mittelfeld neben dem erneut spielenden Kevin Pezzoni. Mato Jajalo kam über den linken, Martin Lanig über den rechten Flügel.

Nachdem Mondragon bereits in der 3. Minute einen haltbaren Schuss zur Ecke abklatschen ließ, schwante den FC-Fans übles. Doch die Ahnungen waren grundlos.

Der 1. FC Köln versuchte von Anfang an das Spiel zu bestimmen. Während der erste Schuss von Petit mit Gewalt noch deutlich über den Kasten zimmerte, zeigte der FC erneut seine Gefahr bei Standards. So kam nach zwei Ecken von Lukas Podolski beide Male Lanig per Kopf an den Ball. Während der erste (08. Min) zur Ecke abgefälscht wurde, verlängerte der zweite (09. Min) den Ball zu Youssef Mohamad am 2. Pfosten. Doch der Versuch ging vorbei.

In der 11. Minute hatte dann der VfB Stuttgart das Tor auf den Fuß, doch Cacau, der nach schönem Zuspiel von Ciprian Marica frei vor Mondragon auftauchte, konnte den Ball nicht an Mondragon vorbei bringen. Die folgenden Spieleröffnung (12. Min) brachte Lanig mit einem wahren Zuckerpass auf den gestarteten Milivoje Novakovic. Doch der junge Schiedsrichter Christian Dingert, der seine vierte Partie in der Bundesliga leitete, verweigerte den Kölnern den Vorteil zu einer Riesenchance und pfiff Foul an Lanig. Bitter.

Vom VfB Stuttgart kam bis dahin wenig, abgesehen von der Riesenchance durch Cacau. So versuchte der 1. FC Köln sein Glück weiter in der Offensive. Podolski schickte den gestarteten Ehret (27.Minute), der den Ball quer auf Lanig spielte. Er trippelte wieder einmal zuviel anstatt direkt abzuziehen, doch sein Schuss konnte nicht mehr geblockt werden und wurde von Sven Ulreich gut pariert. Der Abstauberversuch von Novakovic ging drüber, zudem stand er im Abseits.

Stuttgart zeigte sich erstmals wieder in der 31. Minute. Timo Gebhart kam am rechten Strafraum zum Schuss und Mondragon parierte mit einer Faust den Ball. Der VfB war wieder da, und wie er das war. Marica völlig frei am Elfmeterpunkt. Er zog direkt ab, doch der Ball ging ganz knapp am Kasten vorbei. Da wäre Mondragon nicht mehr dran gekommen. Im Gegenzug ging Poldi über links und spielt den Ball flach in den Strafraum. Lanig kam nicht mehr richtig dran und der Ball ging vorbei. Doch wieder der VfB. Christian Träschs Schuss wurde erneut von Mondragon pariert.

Danach folgte die Halbzeit. Der FC startete gut, doch die letzte Viertelstunde hat klar dem VfB gehört. Insgesamt eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten bis hierhin.

Der bisher sehr auffällige Lanig musste dann leider gelb-rot gefährdet runter. Für ihn kam Christian Clemens. Vier Minuten nach Anpfiff ein schneller Spielzug vom FC. Mondragon spielte den Ball auf Novakovic, er gab die Pille links auf Podolski der sofort abzog. Erneut gehalten.

In der 56. Minute schickte Petit Podolski erneut auf dem linken Flügel. Der Winkel wurde spitzer und spitzer, trotzdem versuchte es Podolski mit einem guten Schuss, der knapp am Tor vorbeiging. In der 64. Minute versuchte es Petit dann selber, nachdem sich Clemens den Ball am Strafraum zu weit vorgelegt hatte. Doch auch diesen Schuss parierte Ulreich.

Freistoss dann für Stuttgart in der 69. Minute an der rechten Torauslinie. Scharf an den 2. Pfosten gezogen verpasste Cacau per Kopf nur knapp das Tor. Zwischendurch wirkte die Partie nun ein wenig verfahren. Der Spielfluss aus der ersten Halbzeit ließ langsam nach.

Mittlerweile die 78. Spielminute. Träsch brachte nach einem Einwurf die Flanke von links auf Georg Niedermeier. Völlig frei brachte auch er den Ball per Kopf nicht über die Linie. Nur eine Minute später wackelte der Pfosten des Kölner Tores ordentlich. Damit konnte auch der eingewechselte Pogrebnyak keinen Torerfolg vorweisen.

Dann die Spiel entscheidende 81. Minute. Keiner außer Schiedsrichter Dingert sah ein Foulspiel von Niedermeier an Novakovic, doch der Pfiff kam, der Fingerzeig auf den Punkt ebenfalls. Eine fragwürdige Entscheidung und, mit nicht ganz objektiver Sicht, vielleicht ausgleichende Gerechtigkeit für die verweigerte Vorteilsituation aus der 1. Halbzeit. Podolski ließ sich die Chance nicht nehmen, schaute sich noch im Anlauf die Ecke aus und verwandelte sicher. Endlich das ersehnte 0:1!

Stuttgart versuchte danach alles und auch der FC kam durch einen Konter durch Novakovic (89. Minute) noch mal zu einer guten Chance. Doch es blieb beim wichtigen 0:1 für den 1. FC Köln!

Schönste Spielszene:

Klare Sache, der verwandelte Elfmeter von Lukas Podolski. Daneben der Traumpass von Martin Lanig, auch wenn der Vorteil abgepfiffen wurde.

Spielfazit:

Es ist schon merkwürdig. Da verliert der 1. FC Köln bei einem Derby gegen einen Gegner auf Augenhöhe und im eigenen Stadion haushoch! Eine Woche später, wieder ein Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe und der FC gestaltet über weite Strecken das Spiel, gibt sich nicht auf, übersteht Drangphasen des Gegner und hat am Ende noch das Quäntchen Glück auf seiner Seite.

So kann das Fazit nur lauten: Es geht doch! Fragt sich weiterhin nur, warum so eine Leistung nicht konstant abgerufen werden kann? Das man nicht 7 Spiele hintereinander gewinnen kann ist klar. Aber darf man nun im Spiel gegen Wolfsburg wieder mit einer klaren Niederlage rechnen? Es ist nicht einfach, die momentane Lage beim 1. FC Köln realistisch einzuschätzen. Fakt ist: Die Leistung der Mannschaft ist alles andere als konstant. Sollte sie es schaffen, das endlich abzustellen, ist man dem neuen Ziel Klassenerhalt ein gutes Stück näher gekommen. Auch wenn dann mal wieder eine Niederlage folgt. Man muss wissen, woran man mit dieser Mannschaft ist!

In diesem Sinne
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ab 45. Minute für Lanig: Spieler
ab 71. Minute für Jajalo: Spieler
ab 86. Minute für Pezzoni: Spieler
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