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Stadion Leverkusen 2 Derbys - 0 Punkte für den 1. FC Köln!
15. Spieltag | Bayer 04 Leverkusen 3:2 1. FC Köln

06.12.2010 23:25

Auch gegen Bayer 04 Leverkusen kann der 1. FC Köln keinen Punkt ergattern und hat damit beide Derbys der Hinrunde verloren. Dabei war diese Niederlage weitaus knapper als gegen Gladbach.

Trainer Schaefer ließ den wieder genesenen Sebastian Freis für den verletzten Milivoje Novakovic im Sturm ran. Ansonsten schenkte er der gleichen Elf Vertrauen, die bereits gegen Wolfsburg gut agierte. Leider konnte bisher auch Schaefer die Formschwankungen individueller Leistungen nicht abstellen.

So machte Kevin Pezzoni, der noch gegen Wolfsburg endlich zu überzeugen wusste und einen seiner stärksten Auftritte im Geißbocktrikot ablegte, ein schlechtes Spiel. Auch Lukas Podolski ließ in der 1. Halbzeit wenig bis gar nichts seines Könnens aufblitzen. Nebenbei sorgten "Fans" des 1. FC Köln dafür, dass der finanziell enge Spielraum des FC weiter durch die DFL beschnitten wird. Pyrotechnik ist nämlich weiterhin verboten und dürfte eine erneut saftige Geldstrafe für den FC nach sich ziehen. Besten Dank an diese "Fans"!

So kam es, dass Leverkusen von Anfang an das Heft in die Hand nahm und vor heimischem Publikum loslegte. Nach schwachem Freistoß von Petit (2. Min) wirbelten Patrick Helmes, Tranquillo Barnetta und Arturo Vidal durch die Kölner Abwehr und kamen dem Tor teils gefährlich nahe. Lediglich Freis sorgte für einen abgeschlossenen Entlastungsangriff in den ersten 20 Minuten des Spiels, doch sein Schuss war nicht hart genug geschossen um Rene Adler ernsthaft prüfen zu können.

Leverkusen drängte weiter und brauchte nicht lange um die Überlegenheit auch in Tore zu münzen. Dank Pezzoni, der erst von Sidney Sam ausgetanzt wurde kam Renato Augusto zum Abschluss. Seinen strammen Schuss konnte Faryd Mondragon noch abwehren, doch Helmes stand genau richtig und konnte abstauben. Gültig war das Tor ebenfalls, da Pezzoni nur lustlos rumtrabte und das Abseits damit nicht aufheben konnte. Dumm gelaufen!

Doch der 1. FC Köln brachte wohl die effektivste Antwort auf die Führung von Leverkusen. Podolski schnitt den fragwürdigen Freistoß wunderbar scharf an, der Ball umsegelte die Leverkusener Abwehr und Pedro Geromel, der immerhin mit den Rücken zu Podolski stand, nahm den Ball per Dropkick an und brachte den Ball damit ins Tor. Der Ausgleich nur sechs Minuten nach dem Tor von Helmes! Sehenswert!

Danach fand zwar ein intensives Spiel statt, doch Torchancen blieben vorerst aus. Erst in der 40. Minute prüfte Podolski Adler, doch konnte dieser diesmal klären. 3 Minuten später hatte Miso Brecko die Qual der Wahl im Sechzehner. Einen Schussversuch wollte er nicht riskieren, doch ein einfaches Querlegen auf den mitgelaufenen Freis gelang nicht mal kläglich. Das bekannte Problem unserer "offensiven" Außenverteidiger.

Nach der Halbzeit passierte erstmal nicht viel auf dem Platz. So kam es, das sich erneut die Kölner Fans lautstark bemerkbar machten und wieder einmal unter Beweis stellten, dass der 1. FC Köln in Leverkusen das einzig "inoffizielle" Heimspiel der Saison hat. Leider wurde die Stimmung vom Torjubel der Leverkusener unterbrochen. Nach schlampigem Ballverlust von Fabrice Ehret, der weiterhin seiner Form hinterher läuft, versenkte Barnetta den Ball gnadenlos im Kölner Tor (55.Min).

Abermals ließ sich Köln nicht hängen. Nur drei Minuten später ging Podolski auf links und legte schön auf seinen früheren Landsmann Adam Matuschyk zurück. Seinen Schuss konnte Adler, wie Mondragon beim 1:0, nur nach vorne abprallen lassen und Podolski netzte mustergültig und reaktionsstark ein. Dummerweise schien die Regelung "Im Zweifel für den Angreifer" dem Linienrichter nicht bekannt zu sein und entschied auf Abseits. Aber Podolski stand eindeutig auf gleicher Höhe, somit eine klare Fehlentscheidung!

Wie bereits der ehemalige Fußballprofi Jürgen Wegmann wusste: "Erst hatte ich kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu." Nach dem aberkannten, aber regulären Tor netzte Stefan Reinartz zum 3:1 ein, nachdem Manuel Friedrich den Ball nur an die Latte köpfen konnte (61. Min).

Doch war der Abend noch immer nicht gelaufen. Martin Lanig, der bereits gegen Stuttgart eine gute 1. Halbzeit zeigte, kam für den enttäuschenden Pezzoni. Eine Minute später bekam Lanig den Ball am Strafraum von Podolski zugespielt. Energisch tankte er sich durch und schob den Ball clever zum 3:2 ein (65. Min). Wieder eine Minute hatte er sogar die Chance zum Ausgleich nachdem Ehret endlich mal eine brauchbare Flanke in den Strafraum schlug, doch sein Kopfball am zweiten Posten ging deutlich am Tor vorbei. Das war die Chance!

Danach versuchte der 1. FC Köln zu drücken und war kurz davor den spielstarken Leverkusenern einen Punkt abzuluchsen. Doch dazu reichte es leider nicht mehr.

Schönste Spielszene:

Als Verteidiger so ein sehenswerter Dropkick zum Ausgleich. Selten gesehen und manch Stürmer dürfte auf diese Schusstechnik von Pedro Geromel neidisch sein!

Spielfazit:

Zwei Riesenchancen selbst vergeben, ein reguläres Tor aberkannt. Der 1. FC Köln konnte sich phasenweise überraschend gut gegen die, eigentlich feldüberlegenen, Leverkusener behaupten und hat das Spiel spannend gemacht. Leider kann sich der FC davon nichts kaufen und steht nun weiterhin nur zwei Punkte vom letzten Tabellenplatz entfernt. Da Schalke 04 überraschend gegen Bayern München punkten konnte beträgt der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz nun bereits vier Punkte. Es wird enger.

Trotz der positiv stimmenden Erkenntnis, dass Schaefer die Mannschaft insgesamt voran bringt, manche Positionen sind seit Saisonbeginn so eklatant schlecht besetzt, dass einem die fehlende Qualität auf dem Platz nur Leid tun kann. So darf man bei der Bewertung des Saisonverlaufs weiterhin nicht aus den Augen lassen, dass Trainer und Mannschaft am wenigsten für die aktuellen Ergebnisse können. Punktuell sinnvolle, aber spielstarke Verstärkungen sind weiterhin immens wichtig! Der 1. FC Köln steht an zwei Klippen gleichzeitig. Während die hohe Klippe der 3 Punkte immer in greifbarer Nähe ist steigt auch die Nähe zur tödlichen Klippe des Abstiegs. Eine gefährliche Angelegenheit! Man darf hoffen, dass dem FC im nächsten Spiel das Glück mehr hold ist. Denn Frankfurt ist ein unangenehmer Gegner!

In diesem Sinne
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ab 64. Minute für Pezzoni: Spieler
ab 70. Minute für Freis: Spieler
ab 85. Minute für Brecko: Spieler
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