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Südkurve
Zwei Halbzeiten - ein knapper Sieg!
16. Spieltag | 1. FC Köln 1:0 Eintracht Frankfurt

12.12.2010 15:20

Dank einer Wandlung der Mannschaft innerhalb der Halbzeit geriet der 1. FC Köln durch Christian Clemens in Führung und behielt drei Punkte in Köln! Ein Spiel mit Höhen, Tiefen und Emotionen. Doch eins nach dem anderen.

Bereits vor Anpfiff war einiges los im Stadion. Während außerhalb des Stadions ein Aufeinandertreffen der verschiedenen Fans mal wieder für Sondermaßnahmen seitens der Polizei sorgte, spielten innerhalb des Stadions die Höhner live vor der Südkurve und sorgten für gute Stimmung. Krautmacher und Co konnten nichts dafür, dass diese Stimmung nicht lang anhielt, auch wenn das Spiel ein wenig verspätet angepfiffen wurde um möglichst allen Zuschauern die Möglichkeit zu geben ihre Plätze zu erreichen.

Bereits in der 2. Minute knickte Lukas Podolski ohne Fremdeinwirkung mit dem rechten Fuß um, was ihm enorme Probleme bereitete. Trotz mehrmaliger Behandlung Signalen in Richtung Trainerbank, dass Podolski weitermachen wollte, musste er in der 22. Minute Mato Jajalo weichen. Bisheriges Statement des Vereins ist, dass sich Podolski eine "leichte Sprunggelenksblessur" zugezogen hat.

Doch Eintracht Frankfurt kam der Ausfall Podolskis nur recht. Nach zögerlichem Abtasten in der Anfangsphase kam die Eintracht immer besser in Fahrt. In der 9. Minute legte sich Youssef Mohamad den Ball nach Klärungsversuch zu weit vor, doch der folgende Schuss von Frankfurt ging noch harmlos am Kasten vorbei. Eine Minute später konnte Pedro Geromel den Ball per Kopf nicht weit genug aus dem Strafraum befördern. Der Ball wanderte auf den linken Flügel, kam per flachen Flanke zurück in den Strafraum und Miso Brecko klärte in höchster Not, da Faryd Mondragon bereits überspielt war.

In der 13. Minute fabrizierte Sebastian Freis einen unnötigen Ballverlust im Angriff. Der Gegenangriff über Theofanis Gekas wurde zur erneuten Ecke geklärt. Nach der ausgeführten Ecke senste Miso Brecko Georgios Tzavellas um. Da Brecko den Pfiff anscheinend nicht nachvollziehen konnte, motzte er noch ein wenig und kassierte wieder einmal gelb dafür. Wird Zeit, darüber eine Statistik anzulegen, da diese Verwarnungen einfach nur unnötig sind!

Nach dem Freistoss machte es Brecko besser. Er leitete den bis dahin besten Angriff der Kölner ein (21. Min). Über Martin Lanig gelang der Ball zu Freis, der die rechte Außenbahn abwetzte, zwei gute Gelegenheiten zum Abspiel auf den besser positionierten Podolski ignorierte und den Ball ans Außennetz schoss. Zu Recht regten sich Podolski und Lanig über diese vergebene Chance auf. Direkt danach musste dann auch Podolski raus, es ging einfach nicht mehr.

Im Gegenzug hatte die Eintracht die bis dahin beste Chance. Nach schönem Freistoss kriegte Gekas die Kugel per Kopf zurück gelegt und sein strammer Schuss konnte Mondragon gut parieren. Köln wurde nun etwas besser. Petit gab Brecko die Kugel, dieser schlug eine genaue und lange Flanke auf den gestarteten Jajalo (27. Min). Schwierige Frage, ob Jajalo den Ball mit Hilfe der Hand unter Kontrolle brachte, der Pfiff blieb jedenfalls aus und Jajalos Schuss ging ebenfalls ans Außennetz.

Beim FC sah man immer wieder kleine Missverständnisse im Spielaufbau, die oft dann den Ballverlust bedeuteten. Christian Clemens, bisher wenig in Szene gesetzt, hielt am rechten Strafraum seinen Gegenspieler schön vom kommenden Pass weg und wäre durch gewesen. Schiedsrichter Markus Schmidt sah dies ein klein wenig anders und pfiff ein Stürmerfoul. Auch die letzte Szene der 1. Halbzeit gehörte dem FC. Jajalos Ecke brachte Adam Matuschyk schön auf das Tor, doch Keeper Fährmann hielt.

Trotz der Chancen des FC, Eintracht Frankfurt war insgesamt die deutlich besser Mannschaft der 1. Halbzeit. Sie waren klar Feldüberlegen, hatten die besser Chancen und deutlich mehr Ballbesitz. Trotzdem konnten sie nicht in Führung gehen. Nach der Halbzeit brachte Trainer Frank Schaefer neue Ordnung in die Truppe und wechselte Christopher Schorch für den schlecht agierenden Fabrice Ehret ein. Dieser übernahm die rechte Abwehrseite während Brecko auf links auswich.

Die erste Chance der 2. Halbzeit gehörte erneut Frankfurt. Halil Altintop setzte sich gut auf der linken Seite durch und flankte Richtung 2. Pfosten. Gekas kam ein wenig zu spät und erneut Glück für den 1. FC Köln. Danach fing der FC an, das Spiel endlich in die eigene Hand zu nehmen!

Clemens hat auf der rechten Außenbahn Platz und zog eine gute Flanke in den Strafraum, zur Ecke geklärt. Diese trat erneut Clemens, der Ball kam scharf in den Strafraum und Lanig und Fährmann rasselten ineinander. Jedoch konnten beide sofort weiter machen (51. Min).

Drei Minuten später stand Clemens wieder auf der rechten Außenbahn, täuschte ein paar Mal an und spielte dann Ball wunderbar in den leeren Raum. Anspielpartner sollte Freis sein, doch er hatte den Angriff bereits abgetan. Schade um die Chance! Doch Clemens war nun überall. Erst klärte er am eigenen Strafraum die Szene und bekam den Ball über Umwege am Strafraum zurück. Passgeber war Jajalo, der auf der linken Seite deutlich stärker agieren kann als auf der rechten. Clemens fackelte nicht lange und zimmerte den Ball humorlos in die linke untere Ecke. 1:0 und die Führung für den FC!

In der 59. Minute dann Gewusel am Strafraum von Frankfurt. Petit war gefoult worden und zog den Moment durch eine schelmische Schauspielerei in die Länge. Sogar Mondragon eilte aus deinen Kasten um die Lage vor Ort bewerten zu können. Nach längerer Diskussion kassierte ausgerechnet Tzavellas gelb. Warum weiß keiner, hatte er doch mit der Aktion so gar nichts am Hut.

In der 61. Minute versuchte der überzeugend spielende Lanig, sein Tor im Spiel gegen Leverkusen 1 zu 1 zu wiederholen. Erneut sehenswert ging er durch die Mitte am Strafraum und lupfte den Ball einen Hauch zu sehr an. Knapp drüber und verdienter Szeneapplaus! Zwei Minuten später wachte dann noch einmal Frankfurt kurz auf. Pirmin Schweglers zweiter Passversuch am Strafraum erreichte Ioannis Amanatidis. Sein Schuss wurde in höchster Not von Mohamads Fluggrätsche entschärft und verdient einen Fleißpunkt erster Güte! Eine Minute später kam Caio zum Schuss Richtung linkes unteres Eck. Mondragon hatte diesen erst im nachfassen.

25 Minuten vor Schluss eine erneut kuriose Spielbewertung durch Schiedsrichter Schmidt, der wahrlich keinen guten Tag erwischte. Pedro Geromel, wieder einmal positiv auffallend durch sein hellseherisches Stellungsspiel, legte Gekas per Foul um. Obwohl Gekas abging wie ein HB-Männchen zückte Schmidt in aller Ruhe erstmal die gelbe Karte Richtung Geromel, der sich darüber nicht beschweren durfte. Dann wirkte die Szene geklärt, Gekas hatte sich beruhigt und alles wartete auf die Ballfreigabe. Doch nach reichlicher Gelegenheit zum Nachdenken zeigte Schmidt dann doch noch Gekas gelb bevor es weitergehen konnte.

Köln agierte gut weiter und wuselte sich in der 69. Minute wieder Richtung Strafraum. Clemens als letzter am Ball und sein Schuss ging nur knapp über das Tor. Fünf Minuten später spielte der FC über Matuschyk, Jajalo und Petit schön nach vorne, bevor Marco Russ Petit grenzwertig am Strafraum umnietete. Diesmal wand sich Petit zu recht am Boden, konnte aber doch noch weiterspielen. Jajalos Freistoss ging zwar gut über die Mauer, war aber zu zentral platziert um Fährmann in ernsthafte Schwierigkeiten bringen zu können.

Nach einigen weiteren guten Szenen von Köln und einer Zitterphase von knapp 10 Minuten war das Spiel dann durch und der 1. FC Köln konnte sich erneut 3 Punkte im heimischen Stadion erkämpfen!

Schönste Spielszene:

Die plötzlicher Geschlossenheit der Mannschaft und den unbedingten Willen drei Punkte zu behalten!

Spielfazit:

Zwei verschiedene Halbzeiten zeigten, dass der 1. FC Köln weiterhin Defizite in der personellen Besetzung hat. Es zeigt aber auch, dass der 1. FC Köln spielerisch in der Lage sein kann Ausfälle von unseren Topspielern Milivoje Novakovic und Lukas Podolski zu kompensieren. Natürlich mit einem gewaltigen Kraftakt, aber es ist machbar!

Der 1. FC Köln kann nun mit ein wenig mehr Ruhe die letzte Partie der Hinrunde auf Schalke bestreiten und auf ein Weiterkommen im Pokal hoffen. Punkte, die zwar die Sorgen während der Winterpause ein wenig leichter werden lassen, aber auch nicht weggewischt werden dürfen. Man wird sehen, wie sich der FC personell verstärken wird. Trotzdem fühlt sich dieser wichtige Sieg erstklassig an. Zudem zeigt Schaefer einmal mehr, dass er der richtige Trainer am Geißbockheim ist. Auf eine angenehme Woche mit dem gutem Gefühl, endlich mal wieder drei Punkte geholt zu haben!

In diesem Sinne
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ab 22. Minute für Podolski: Spieler
ab 45. Minute für Ehret: Spieler
ab 85. Minute für Freis: Spieler
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