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Auf Schalke
Schalke zeigt Köln knallhart die Grenzen auf!
17. Spieltag | Schalke 04 3:0 1. FC Köln

19.12.2010 10:45

Nach eigentlich gutem Beginn wurde schnell klar, welch Klassenunterschied sechs Plätze in der Bundesliga ausmachen können. Die Schwachstellen des 1. FC Köln wurden von Schalke 04 gnadenlos ausgenutzt und zeigte zum Abschluss der Hinrunde nochmals deutlich, welch inhomogenen Kader Ex-Sportdirektor Meier und Vorstand zusammengestellt haben.

Der 1. FC Köln hatte sich viel vorgenommen. Sie waren es auch, die zu Beginn das Heft in die Hand nahmen. Nach schönem Vorstoß über Christian Clemens und Martin Lanig folgte die erste Ecke für den FC (2. Min). Clemens brachte diese schön in den Torraum und Lanig stieg hoch, doch sein Kopfball ging nur knapp drüber. In der 8. Minute zeigte dann Christopher Schorch die erste Schwachstelle des Kölner Systems auf, als er ohne Probleme von José Manuel Jurado ausgetanzt wurde.

In der 19. Minute kam dann Raul, nach einer Schalker Ecke, ohne Probleme zu seinem ersten Kopfball. Es sollten noch weitere dieses kleinen Mannes folgen, doch diesen hielt Faryd Mondragon ohne Probleme. Im Gegenzug startete Clemens durch und ging über die rechte Seite, schlug die Flanke in den Strafraum. Christoph Metzelder fälschte diese gefährlich ab und zwang Manuel Neuer zu seiner ersten Glanzparade. Sebastian Freis lauerte am 2. Pfosten, doch Neuers Abwehr war für ihn unerreichbar.

Nachdem Mondragon in seinem letzten Ligaspiel für Köln kurios mit nur einer Faust klärte (24. Min) folgte ein weiterer Kölner Angriff. Fabrice Ehret legte den Ball klug an den Strafraum zurück auf Freis, doch der Ball rutscht ihm über den Schlappen. Noch hat Freis das Pech am Schuh (26. Min) Zwei Minuten später lief ein weiterer Konter über Ehret, der den Ball an Clemens gab. Martin Lanig, außer den Kopfball erschreckend unbeteiligt, trabte neben ihm her anstatt in den freien Raum zu starten. So konnte er den Pass von Clemens nicht erreichen.

Dann der erste dicke Fauxpas des wieder genesenen Christopher Schorch. Unbedrängt hat er den Ball an der eigenen Torauslinie, schaut sich um und spielt den Ball genau in den Lauf von Ivan Rakitic. Dieser schaltete schnell und schlug eine kurze Flanke an den 2. Pfosten. Raul nickte per Kopf und gegen die Laufrichtung von Mondragon ein und es stand 1:0 für Schalke (30. Min).

Bis hierhin spielte der 1. FC Köln eigentlich ruhig und bedacht, lauerte auf Lücken in der gegnerischen Abwehr und bot eine passable Leistung. Doch psychologisch war das Gegentor anscheinend nicht zu kompensieren und der FC fing an auseinander zu brechen.

Fabrice Ehret legte im Zweikampf den Ball Jefferson Farfan genau in den Laufweg (39. Min), ein schlecht ausgeführter Konter von Schalke in Überzahl bewahrt Köln vor dem zweiten Gegentor (42. Min) und kurz vor Schluss überlief Jurado erneut Schorch. Zum Glück folgte dann die Pause.

Die erste Aktion nach Anpfiff gehörte dann wieder dem 1. FC Köln. Nach einer Ballstafette ging Clemens ab, Lanig startete erneut nicht durch und so musste Clemens es allein richten. Immerhin ging sein Schuss erneut an das Außennetz. Auf der anderen Seite verlor Ehret erneut das Duell gegen Farfan auf der linken Abwehrseite. Farfan legte den Ball quer, Pedro Geromel fälschte den Ball unglücklich ab und Raul stand frei im Raum. 2:0 in der 50. Minute. Langsam lief auch der letzte Funken Hoffnung davon.

Drei Minuten später konnte Youssef Mohamad in höchster Not zur Ecke klären. Den Eckball brachte Klaas-Jan Huntelaar per Kopf Richtung 2. Pfosten doch Petit klärte auf der Linie, einen Nachschuss konnte erneut auf der Linie von Ehret geklärt werden, ehe Jurado Schuss aus der Distanz nur knapp am Pfosten vorbeiging. Köln schwamm nun deutlich!

Köln verlor immer mehr das Selbstvertrauen, seltene Angriffe waren schwach und sie gewannen einfachste Zweikämpfe nicht mehr. So legte in der Defensive Ehret schwach auf Mohamad ab und Farfan, unterstützt von Raul, hatte das Ding (64. Min). Nächste Szene, Jurado mit einem Traumheber in den freien Raum auf Raul, erneuter Heber über Mondragon und Mohamad klärte mal wieder in höchster Not (67. Min). Danach nahm Schalke etwas Luft raus, doch Köln konnte nicht wirklich gefährlich agieren.

Erst vertändelte Petit den Ball am Sechzehner (70. Min), und Clemens kam durch Jajalos kämpferischen Einsatz zu zwei kleinen Chancen. Die eine verzogen (70. Min), die andere leicht von Neuer zu halten (72. Min).

Der für Jurado gekommene Edu beackerte weiter Kölns rechte Seite, auf der nun McKenna stand. Doch auch McKenna konnte überlegene Angriffe von Schalke nicht verhindern. So kam Edu beim Konter durch, flankte in den Strafraum, doch Mohamad fälschte erneut leicht ab, so dass Hunterlaar erneut nicht zum Schuss kam (82. Min). Im Gegenzug kurz leichte Verwirrung. Nach Freistoß Jajalo verlängerte Geromel mit dem Hinterkopf, Neuer fasste nicht richtig zu und Mohamad konnte den Ball über die Linie spitzeln. Doch leider zu recht wegen Abseits abgepfiffen.

Ein weiterer Freistoß brachte dann die Entscheidung. Der ebenfalls eingewechselte Alexandru Ionita touchierte leicht einen Schalker am Strafraum. Ein Pfiff, ausgeführt von Edu und Raul schlug erneut mit dem Kopf zu. 3:0 in der 87. Minute. Bitter, bitter!

Schönste Spielszene:

Raul, Raul und Raul!

Spielfazit:

Hier wurde dem 1. FC Köln deutlich aufgezeigt, wo die Grenzen des Machbaren liegen. Es ist keine Schande auf Schalke zu verlieren. Trotzdem ist es schade, dass Köln mit dem ersten Gegentor nicht mehr richtig an sich geglaubt hat. So brach die Mannschaft ein klein wenig auseinander. Es wurde weniger gedoppelt, Angriffe blieben meist bei hohen Bällen und auch die Körpersprache sagte einiges.

Frank Schaefer ist es nicht gelungen, sein famoses Wachrütteln aus dem Spiel gegen Frankfurt zu wiederholen. Doch ohne Podolski und Novakovic ist die Kölner Offensive nur halb so stark. Dazu kam, dass Schalke konsequent die Außen bearbeitet hat und Ehret sowie Schorch den Kampf nur verlieren konnten. Dazu noch ein Ausfall von Lanig im Zentrum und die Niederlage geht vollkommen in Ordnung. Man darf hoffen, dass diese Niederlage unserer Mannschaft nicht das Selbstvertrauen nimmt, da gegen Duisburg im Pokal ganz andere Voraussetzungen herrschen. Doch bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit.

In diesem Sinne
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ab 62. Minute für Freis: Spieler
ab 75. Minute für Schorch: Spieler
ab 83. Minute für Matuschyk: Spieler
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