Logo
Link Startseite Link 1. FC Köln Link Fanblog Link Forum Platzhalter Link Impressum
Adam Matuschyk im Duell
Das Lazarett zwingt Werder Bremen nieder!
19. Spieltag | 1. FC Köln 3:0 Werder Bremen

23.01.2011 11:30

Mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit, die man bisher selten beim 1. FC Köln gesehen hat, taktischer Disziplin und Leidenschaft kämpfte Köln die Bremer nieder und hat nun drei ganz wichtige Punkte in petto.

Dabei gingen die Gedanken vor dem Spiel eher in eine andere Richtung, da auch Kevin Pezzoni in der Innenverteidigung ausfiel und Frank Schaefer erneut umstellen musste. So rückte Christian Eichner in die Innenverteidigung neben Pedro Geromel und Fabrice Ehret kam als linker Verteidiger. Andrezinho bearbeitete weiterhin die rechte Abwehrseite. Weiterhin musste Schaefer den verletzten Petit mit Martin Lanig ersetzen. Christian Clemens und Slawomir Peszko tauschten auf den Flügeln die Positionen. Und es ging auf.

In dem von Schaefer angekündigten so wichtigen Spiel war der 1. FC Köln von Anfang an hellwach, zeigte Leidenschaft und Einsatz und jeder lief für jeden. Dazu drückte der FC von Anfang an dagegen und ließ Werder gar nicht erst ins Spiel kommen.

In der 7. Minute dann der erste Weckruf. Nach Abschlag von Michael Rensing bekam Clemens den Ball auf der linken Seite und schickte Ehret Richtung Eckfahne. Doch Ehret zog es Richtung Strafraum, legte klug zentral zurück auf Lukas Podolski und er schob beinahe schon lässig mit dem linken Fuß den Ball ins rechte untere Eck. Tor und die Führung für den 1. FC Köln!

Von Bremen kam keine Gegenwehr. Nur zwei Minuten später, nach einem Freistoß für Bremen, fuhr der FC den nächsten Angriff. Peszko kriegte den Ball und spielte zurück auf Andrezinho. Fast ein Spiegelbild des ersten Tores. Doch Andrezinho drosch, vielleicht etwas übermotiviert, den Ball in die Wolken. Weiter gings! Man merkte einfach, dass der FC hier was reißen wollte. Ein schönes Gefühl!

Doch der FC spielte auch taktisch klug. Nach diesem kleinen Offensivfeuerwerk ließ sich der FC etwas zurückfallen, stand nun tiefer aber stets aufmerksam und wartete auf die Lücke. Dazu ließen sie den Bremern nicht viel Platz und Werder fiel darauf wenig ein. Trotzdem konnten sie aus dieser Haltung Bremen mehrfach zu Fehlern zwingen, was auch Tim Wiese zu spüren bekam. In der 26. Minute bereits mehrfach unter Druck gesetzt, spielte er einen der zahlreichen Rückspiele seiner Vorderleute unter Stress ins Aus. Was war hier los?

So lief der FC einen neuen Angriff über Andrezinho, der Adam Matuschyk am Strafraum anspielte. Von drei Bremern gedeckt, rutschte erst Petri Pasanen weg, Thorsten Frings und Mickael Silvestre wurden stehen gelassen, ein Blick und Matuschyk schoss mit rechts in den linken unteren Winkel. Ganz stark gemacht und die 2:0 Führung des 1. FC Köln in der 33. Minute!

Die letzten fünf Minuten war dann Bremen komplett im eigenen Strafraum umzingelt. Nachdem Köln die Bremer erneut unter Druck gesetzt hatte, versuchte Podolski an der Torauslinie mit der Hacke zum Kollegen durchzustecken. In höchster Not zur Ecke geklärt. Doch der FC blieb dran. Andrezinho schmiss sich in den nächsten Ballgewinn, doch konnte der FC aus dieser Drangphase, außer einer psychologischen Feldüberlegenheit, hier keinen Erfolg mehr holen. So ging es zur wohlverdienten Halbzeitpause.

Und Köln machte genau so weiter, von einem Bremer Aufbäumen weiterhin keine Spur.

In der 50. Minute kam Clemens über links und läutete eine Torschussgaudi ein. Wenn ich das in dieser Hektik richtig mitbekommen habe, schossen Novakovic, Peszko und Podolski hintereinander auf das Tor, doch jedes Mal stand wer dazwischen. Am Ende wurde sogar Novakovic angeschossen. Glück für Bremen. Eine Minute später kam Clemens erneut über links und zog ab, doch ein Bein fälschte den Ball ab. In der 56. Minute spielte Martin Lanig aus dem tiefen Raum einen steilen Butterpass auf den gestarteten Podolski. Seine Flanke in den Strafraum war ein wenig zu hoch unterwegs und Milivoje Novakovic konnte den Ball per Kopf nicht genug Druck verleihen. Nur Ecke, aber trotzdem eine wunderschöne Kombination.

Köln spielte weithin sehr aufmerksam, ließ nichts von Bremen zu und setze immer wieder Nadelstiche. Die erste kleine Gefahr für Köln ergab sich erst in der 60. Minute, doch Michael Rensing, bisher überhaupt nicht gefordert, klärte eine Flanke zur Ecke.

In der 69. Minute zeigte dann auch Novakovic sein Können. Nach Zuckerpass von Podolski hatte Novakovic den Ball schon rechts an dem heraus gestürmten Wiese vorbeigespitzelt und ihn gleichzeitig links umkurvt, als der Abseitspfiff kam. Leider korrekte Entscheidung. In der 72. Minute dann plötzlich Gewusel im Strafraum vom FC. Doch auch diese Aktion konnte letztendlich zur Ecke geklärt werden.

Doch weiter gings. Köln kam über rechts in der 75. Minute mit "one-touch" Passspiel an den Strafraum. Zwar geklärt, aber diese Aktion wirkte fast schon wie im Training. Bremen drohte unterzugehen. In der 84. Minute war dieser dann auch besiegelt.

Nachdem sich Podolski stark den Ball erkämpft hatte bekam Peszko den Ball und war allein Richtung Wiese unterwegs. Doch dieser machte das clever, zwang Peszko Richtung rechte Torauslinie und jeder dachte, die Chance ist vertan. Doch nichts da! Erneut ein kluges Rückspiel auf den lauernden Podolski und das 3:0 für den 1. FC Köln!

Schönste Spielszene:

Der Moment, als sich das ganze Stadion zu einem "Oh - wie ist das schön!" Gesang erhob. Lange nicht mehr gehört und schon lange nicht mehr so verdient gewesen wie an diesem Abend!

Spielfazit:

Endlich zeigt der 1. FC Köln, dass man nur mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit, taktischen Disziplin und wahrer Leidenschaft jeden Gegner besiegen kann. Manch einer könnte nun sagen, dass Kaiserslautern ein viel stärkerer Gegner als Bremen war. Ich sage, auch Lautern hatte gestern 5:1 gegen Bayern verloren. Wenn man mit aller Macht dagegen hält und den Gegner unter Druck setzt kann man jeden schlagen! Genau das hat uns Kaiserslautern vorgemacht, und genau das hat der 1. FC Köln endlich angenommen. Hoffen wir, dass es nicht bei dieser Momentaufnahme bleibt!

Dieser Sieg ändert nichts daran, dass noch ein verdammt langer und steiniger Weg vor uns liegt. Trotzdem, vier Punkte aus zwei Spielen, ein weiterer Heimsieg und sogar unter Personalmangel den Gegner den Schneid abgekauft sind gute Zeichen, dass der FC den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen kann. Einziger Wehmutstropfen bei diesem Spiel ist die fünfte gelbe Karte für den überragenden Pedro Geromel, die er sich unbeabsichtigt im Laufduell gezogen hat. Doch auch das wird Schaefer schon irgendwie kompensiert kriegen! Weiter so FC!

In diesem Sinne
FC-blog

Gleich im Forum mitdiskutieren!



zurück
Info Bundesliga
Spielpaarung

Info Werbung
Werbung

Info Mann des Spiels
Mann des Spiels

Aufstellung
Spieler
Trenner
Spieler
Spieler
Spieler
Spieler
Trenner
Spieler
Spieler
Trenner
Spieler
Spieler
Spieler"
Trenner
Spieler
Trenner
ab 85. Minute für Peszko: Spieler
ab 88. Minute für Podolski: Spieler
ab 88. Minute für Clemens: Spieler
Trenner
Benotungssystem

Link twitter Link RSS-Feed Link facebook

Info Spielplan
Saison 2010/2011

Info Zitate Zitatsammlung

Info Spielplan
Saison 2010/2011


Auflösung optimiert für 1024x768 Pixel