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Stadion Hoffenheim
Hart erkämpfter Punktgewinn gegen Hoffenheim!
23. Spieltag | 1899 Hoffenheim 1:1 1. FC Köln

20.02.2011 16:20

Der 1. FC Köln erkämpft sich mit etwas Glück einen wichtigen Punkt in Hoffenheim. Mit viel Einsatz und Aufholen eines Rückstandes geht es so Schritt für Schritt weiter in die richtige Richtung. Da die Konkurrenz erneut für den FC gespielt hat, hat sich der Abstand zum Relegationsplatz um einen weiteren Punkt erhöht.

Vor Beginn war das Bangen noch größer, da auch der Einsatz von Petit und Mohamad fraglich war. Doch es blieb beim einzigen verletzten Adam Matuschyk. Aufgrund des Dreikampfes im defensiven Mittelfeld mit Martin Lanig und Petit hätte sowieso einer von ihnen auf der Bank Platz nehmen müssen. So konnte der 1. FC Köln in Bestbestzung die Herausforderung Auswärtsspiel annehmen.

Doch zu Beginn fielen erstmal einige wenige Chaoten der ansonst zahlreich und lautstark vertretenen FC-Fans erneut negativ mit Pyrotechnik auf. So wird die nächste, gerade erst beglichene, Zahlungsaufforderung seitens des DFB nicht lange auf sich warten lassen. Doch bei den prall gefüllten Kassen des FC sollte es doch kein Problem sein, diese "Fans" weiter zu finanzieren. Schade!

Das Spiel war von Beginn an hart umkämpft. Nach starken Beginn von 1899 Hoffenheim, in dem der FC nur zwei schwach getretene Freistöße vorweisen konnte, kam der FC in der 8. Minute zur ersten Aktion. Podolski bekam den Ball auf den linken Flügel, sprintete ein paar Meter, schaute und schlug eine passgenaue Flanke Richtung Elfmeterpunkt. Doch der aufmerksame Tom Starke war vor Novakovic am Ball. Trotzdem gute Aktion. Im Gegenzug konnte Mohamad gerade noch vor Vukcevic klären (9. Min).

Köln versuchte mit allen Mitteln den Kampf anzunehmen, wurde jedoch Stück für Stück hinten rein gedrängt und agierte immer passiver. So kam es, dass im Strafraum Brecko und Geromel den kurzen Pass auf Rensing suchten, der versuchte Abschlag an einem Hoffenheimer abprallte und gefährlich Richtung Tor zurückkam (19. Min). Fast im Gegenzug wird auf der anderen Seite mit einem schlecht gespielten Rückpass Starke ebenfalls gefordert. Knapp vor dem heransprintenden Podolski schlug er den Ball ins Seitenaus (21. Min). Zwei Minuten später konnte sich Beck auf der rechten Seite durchsetzen. Seine Flanke wurde von Brecko per Kopf Richtung Gegenseite verlängert ehe der Ball erneut an den Strafraum kam und der Schuss knapp am ersten Pfosten vorbei rauschte.

Dann eine Szene die jedem Trainer die Haare zu Berge stehen lässt. In der 28. Minute wurde Brecko, der die Szene gerade geklärt hatte, das Standbein weggezogen. Zwar ein eindeutiges Foul und fast jeder Kölner Verteidiger schaltete sofort ab, doch es kam kein Pfiff von Schiedsrichter Markus Schmidt aus Stuttgart. So kam die Flanke auf Ibisevic, der im Fünfer lauerte. Seinen Kopfball klärte Rensing, der als einziger hellwach in der Szene blieb, aus kürzester Distanz mit nur einer Hand, der Ball sprang zurück zu Ibisevic, erneuter Kopfball an den Pfosten und Rensing hat den Ball, der fast noch über die Linie gehoppelt wäre. Ein guter Beleg was passieren kann, wenn man Schiedsrichterentscheidungen erahnen möchte und damit falsch liegt. Das nächste Mal heißt es weitermachen bis zum Pfiff!

In der 30. Minute setze sich Peszko gut im Zweikampf nahe der Eckfahne durch, startete in den Strafraum und spielte den Ball flach auf Clemens. Clemens kam nicht richtig ran und der Ball rauschte auch an Novakovic vorbei. Es blieb beim weiterhin hart umkämpften Raumgewinn. Erst in der 40. Minute gab es die nächste gefährliche Szene. Clemens setzte sich gut im Strafraum durch, brauchte aber ein paar Schritte mehr als gewöhnlich. Novakovic gab diesen Zweikampf schon auf und drehte ab, als Clemens Pass durchkam. So ging es dann in die Halbzeit.

Der 1. FC Köln hielt bis hierhin gut dagegen, stand aber meist zu tief und passiv in der eigenen Hälfte. Doch Hoffenheim konnte trotz überlegenen Ballbesitzes zu selten gefährlich vor das Tor kommen.

Nachdem beide Teams unverändert aus der Kabine gekommen waren bestimmte die nächste Szene ein Freistoß von Hoffenheim. Scharf herein gegeben jagte der Ball an fast allen vorbei, nur Novakovic fälschte den Ball unglücklich ins eigene Tor ab. Rensing stand machtlos daneben. Ein undankbarer Start in die 2. Hälfte des Spiels.

Doch Hoffenheim gab dies enormen Auftrieb, die nun die beste Phase ihres Spiels hatten. Salihovic schlug einen wundervollen Heber auf Babel und Brecko konnte gerade noch klären (50. Min). Mohamad zog bei einen in den Strafraum kommenden Ball den Fuß zurück obwohl in seinem Rücken noch ein Hoffenheimer lauerte. Rensing klärte die Situation (52. Min). Ein Entlastungsangriff der Kölner folgte erst in der 56. Minute. Zentral gab Lanig den Ball an Clemens weiter, der raus auf Peszko spielte und dieser zog sofort ab. Zwar knapp vorbei, doch lauerten Podolski und Novakovic frei im Torwartraum. Nach einem weiteren schwachen Freistoß, diesmal von Eichner getreten, folgte der Konter über Ibisevic, der Alaba schön in Szene setzte. Frei vor Rensing zog dieser ab, doch wieder Pfosten und der Abpraller landete erneut in den Armen von Rensing.

Zwei Minuten später rettete der Pfosten erneut für Köln. Nach gefährlichen Freistoß von Petit, rollte der nächste Konter über mehrere Stationen Richtung Babel, der über rechts in den Strafraum zog und mit strammen Schuss den kurzen Pfosten zum wackeln brachte. Man muss auch mal Glück haben. Man sollte es allerdings auch nicht übertreiben. Petit reklamierte ein Handspiel seitens Hoffenheim, doch mehrere Wiederholungen der Szene zeigten eindeutig, dass keine Hand im Spiel war. Dumm daran, das reklamieren bedeutete die gelbe Karte für Petit.

Dann Freistoß für Köln, erneut unweit der linken Eckfahne (69. Min). Lang aber scharf an den 2. Pfosten gezogen, stieg Mohamad am höchsten und nickte den Ball Richtung 1. Pfosten ein. Der gut lauernde Novakovic ließ den Ball unberührt über die Linie hoppeln, 1:1 und der Ausgleich!

Zwei gute Aktionen gab es noch, bevor der Abpfiff folgte. Podolski zirkelte eine Flanke hart und gut in den Strafraum, Novakovic tauchte ab um per Flugkopfball Tom Starke erneut zu prüfen, aber gut gehalten (73. Min). In der 79. Minute wurde ein Handspiel von Mohamad gepfiffen. Eine gelbe Karte folgte zwar nicht, dafür ein Freistoß in gefährlicher Position. Doch die Mauer stand gut und geblockt.

Schönste Spielszene:

Der Flugkopfball von Milivoje Novakovic. Mit einer Größe von immerhin 1,92 Metern nur fünf Zentimeter über die Grasnarbe zu fliegen sieht man nicht alle Tage!

Spielfazit:

Keine Frage, es ist zwar ein glückliches aber hart erkämpftes Unentschieden. Die angeschlagenen Mohamad und Petit bissen auf die Zähne, Rensing untermauerte erneut, dass er mehr als ein gescheitertes Talent der Bayern ist und es war ein Spiel indem Hoffenheim zwar deutlich mehr Ballbesitz hatte (60%), aber in den Zweikämpfen dem FC unterlag (44%).

Schritt für Schritt kämpft sich der 1. FC Köln aus der gefährlichen Zone der Tabelle. Da auch erneut der Rest der Liga für den FC gespielt hat, liegt die Grenze zum Relegationsplatz bei mittlerweile drei Punkten. Zwar nicht die Welt, aber ein guter Anfang. Einziger Wehmutstropfen: Neben den verletzten Spielern Chihi, Matuschyk, McKenna und Schorch kann Schaefer nun auch nicht auf Brecko und Petit zugreifen, da beide gegen Freiburg mit einer Gelbsperre das Spiel von der Tribüne aus ansehen müssen. So kommt Schaefer diesmal nicht umhin, ein weiteres Mal die erste Elf umstellen zu müssen.

In diesem Sinne
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ab 73. Minute für Peszko: Spieler
ab 86. Minute für Clemens: Spieler
ab 88. Minute für Mohamad: Spieler
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