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Michael Rensing
Rensing bewahrt den 1. FC Köln vor einer Klatsche!
25. Spieltag | Borussia Dortmund 1:0 1. FC Köln

05.03.2011 13:40

Mit einer famosen Leistung und teils spektakulären Paraden bewahrt Michael Rensing, einst in München als Nachfolger von Oliver Kahn gehandelt, den FC vor einer verdienten Klatsche. Der kommende Meister Borussia Dortmund war dem 1. FC Köln in allen Belangen überlegen, einzig die Chancenverwertung darf als mangelhaft bewertet werden.

Es war von Anfang an klar, dass dies ein ganz schweres Spiel für den 1. FC Köln werden wird. Erschwerend kam hinzu, dass Chihi, Geromel, Matuschyk, McKenna, Peszko und Schorch weiterhin verletzt sind. Gerade Pedro Geromel hat als Fels in der Brandung deutlich gefehlt. Doch der Reihe nach.

Den ersten Akzent setze der FC. In der 4. Minute steckte Podolski den Ball auf Novakovic in den freien Raum durch, doch die gut gedachte Aktion wurde problemlos abgefangen. Nach einer Wuselei im Kölner Strafraum, die aber keine Gefahr brachte, kam der FC erneut über links, der Ball erreichte Novakovic, doch dieser zögerte und schloss dann doch ab. Aber der Flachschuss war zu harmlos.

In der 10. Minute dann das erste Ausrufezeichen von Dortmund. Freistoss aus ca. 35 Metern. Subotic zimmerte den Ball aufs Tor und Rensing parierte glänzend zur Ecke. Köln versuchte gegenzuhalten, bekam aber immer mehr Probleme. So konnte Kevin Pezzoni in der 18. Minute den Ball gerade noch weg schlagen, der fast die Torlinie überquert hatte, nachdem Barrios den Ball gut aufs Tor gebracht hatte. Dann die 24. Minute. Lukas Podolski blieb am Boden liegen, nachdem er mit am Strafraum den Ball geklärt hatte, und fasste sich Wade. Noch konnte er auf die Zähne beißen.

Auch nach Standards war Dortmund stets gefährlich. Der FC konnte sich dafür immer weniger befreien, stand in der letzten Reihe aber weiterhin passabel. Nach einer schönen Ecke stieg Santana am höchsten und nickte den Ball wuchtig Richtung Tor. Doch Rensing klärte mit nur einer Hand (31. Min)! Auf der anderen Seite boten die Standards keine Gefahr, egal ob von Clemens, Jajalo oder Podolski getreten.

Nach weiteren guten Aktionen von der Borussia fiel dann doch noch kurz vor der Halbzeit das Tor für Dortmund. Eine Flanke über links, Pezzoni rutschte aus, war aber trotzdem noch am Mann. Sein Klärungsversuch gegen Lewandowski war allerdings dürftig und Lewandowski pflückte den Ball am Strafraum ohne Probleme runter und versenkte die Pille eiskalt flach rechts unten (44. Min). Diesmal war Rensing machtlos. So ging es doch noch mit einem Rückstand in die Pause.

Köln konnte sich einfach zu wenig befreien und so für Entlastung sorgen. Dies belegt, dass Dortmund bis hierhin über 60 % Ballbesitz hatte und der FC bei Ballbesitz zu unsicher und hektisch den Ball wieder herschenkte.

Kaum zwei Minuten gespielt und der FC mit einer gute Chance. Lanig fand die Lücke in der Abwehr und der Pass kam gut auf den gestarteten Novakovic. Dieser wäre frei durch gewesen, hätte nicht ein Mann mit Fähnchen an der Seitenlinie gewedelt. Die Kamerabilder konnten keine eindeutige Sicht belegen. Da die Regel im Zweifel "für den Stürmer" heißt, wohl eine Fehlentscheidung. Köln versuchte es weiter. Jajalo schoss Subotic im Strafraum an, der Ball tropfte Novakovic vor die Füße aber Weidenfeller und Santana konnte die Situation gerade noch klären. Ging hier doch noch was?

Dortmund war spätestens jetzt wieder hellwach und kam über die linke Seite mit Schmelzer. Miso Brecko wurde überlaufen, der Ball kam zu Kevin "Manni" Großkreutz, doch auch sein Schuss konnte Rensing super klären. Lukas Podolski, der bisher auf die Zähne biss und die Offensive dadurch leider wenig antreiben konnte, musste dann in der 54. Minute aufgeben und für Fabrice Ehret Platz machen. Bitter. Clemens wechselte dafür die Seite und Jajalo ging in die Zentrale. Und von da aus gab er auch direkt einen guten Impuls und sein Pass überwand erneut die Dortmunder Abwehr. Der Mann mit den Fähnchen wedelte dieses Mal nicht, und Novakovic konnte im Strafraum den Abschluss suchen. Doch knapp vorbei.

Im Gegenzug klärte Rensing erst eine Flanke zur Ecke und klärte in bester Kahn-Manier den folgenden Kopfball von Subotic. Doch der BVB ließ sich davon nicht beirren und hatte weiter gute Möglichkeiten durch Sahin (65. Min) und Santana (71. Min). Drei Minuten später Petit mit einem dummen Ballverlust und Dortmund tankte sich traumhaft durch den Kölner Strafraum und Lewandowski tauchte erneut vor Rensing auf. Zweimal klärte Rensing erneut bärenstark, die zweite Parade sogar vom Boden aus noch zur Ecke geklärt. Spätestens hier war es nur noch ein Spiel zwischen Dortmund und Rensing. Und es sollten noch weitere Möglichkeiten für den BVB folgen.

In der 79. Minute knallte der Ball, Sahin schloss fast im Liegen ab, an die Latte und spätestens in der 84. Minute hätte Dortmund alles klar machen müssen. Doch der Konter, Lewandowski und Barrios gegen Brecko, scheiterte kläglich da Lewandowski den Konter schlecht ausspielte, Brecko anschoss und Rensing die Pille ohne Probleme vom Boden auflesen konnte. Zwei Minuten später zitterte erneut der Kasten als Barrios den Ball gegen die Latte knallte. Kurioser Weise hatte der 1. FC Köln dann die letzte Aktion, doch Breckos Versuch scheiterte am Außennetz.

Schönste Spielszene:

Die Großtaten und Paraden von Michael "Titan" Rensing. Spätestens jetzt zeigt sich, dass Bayern München damals wohl ein wenig vorschnell gehandelt hat. Ein halbes Jahr vereinslos und doch vom ersten Spiel an für den 1. FC Köln Gold wert! Rensing dürfte die Lobe mit Genugtuung, aber vollkommen verdient aufnehmen. Er hat seine Chance genutzt!

Spielfazit:

Auch wenn ein Fetzen Hoffnung auf Punkte vorhanden waren, Borussia Dortmund ist diese Saison das Maß aller Dinge und zeigt vorbildlich, dass selbst ein Sieg in München den Siegesdurst nicht stillen kann. Ohne wenn und aber geht diese Niederlage in Ordnung. Trotzdem kann Köln stolz auf sich sein, sich bis zu diesem Spiel ein wichtiges Punktepolster herausgespielt zu haben und mit nur einem Tor Differenz nach Hause fährt.

Die Chance auf einen Punkt war da, doch das wäre des Guten wohl zu viel gewesen. Trotzdem hat sich der FC passabel geschlagen. Der einzig wunde Punkt in der Mannschaft ist zurzeit der, dass momentan anscheinend keine Alternative zur Innenverteidigung vorhanden ist. Daneben war der FC nicht in der Lage, durch geschicktes Passspiel für Entlastungsangriffe zu sorgen oder auch mal den Ball zu halten um etwas Ruhe ins Spiel zu bringen, was gegen den kommenden Meister allerdings auch keine Schande ist.

In diesem Sinne
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ab 54. Minute für Podolski (verletzt): Spieler
ab 76. Minute für Petit: Spieler
ab 81. Minute für Clemens: Spieler
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