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Kölner Fans
Sechster Heimsieg in Folge sichert weiter den Abstand!
26. Spieltag | 1. FC Köln 4:0 Hannover 96

13.03.2011 14:20

Nachdem Hannover 96 eine starke halbe Stunde den berechtigten Anspruch auf internationale Plätze vorgewiesen hatte und mit einem Tor verdient in Führung hätte gehen können, drehte der 1. FC Köln den Spieß um und sicherte sich den 6. Heimsieg in Folge. Eine starke Vorstellung!

Damit ist der bisherige Rekord aus der Saison 1986/1987, damals unter Christoph Daum geholt, eingestellt und sichert mit weiteren Punkten den Abstand auf die Abstiegsplätze.

Lediglich einen gezwungenen Wechsel in der Aufstellung musste Trainer Frank Schaefer vollziehen, für den gelb gesperrten Martin Lanig rückte der wieder genesene Slawomir Peszko ins Team. Er nahm im rechten Mittelfeld Platz während Mato Jajalo ins defensive Mittelfeld rückte. Der 1. FC Köln hatte sich viel vorgenommen und wollte unbedingt die erste Hürde mit der 30-Punkte Marke erreichen. Doch der Beginn des Spiels deutete vorerst in eine andere Richtung.

Hannover 96, mit breiter Brust nach dem Sieg gegen Bayern München, nahm das Spiel sofort in die Hand. Peszko verlor das Duell im Mittelfeld, Schlaudraff spielte den Ball weiter auf Carlitos und Mohamad bedrängte ihn so, dass der Schuss nur knapp am Tor vorbei ging (5. Min). Doch Schlaudraff legte weiter nach. Im Strafraum standen ihm Mohamad und Pezzoni gegenüber, eine Körpertäuschung und Pezzoni machte den Raum frei. Mohamad versuchte zwar noch Pezzoni in die Schussbahn zu drücken, doch Rensing blieb lange stehen und klärte den Schuss aus kurzer Distanz gut (9. Min).

In der 11. Minute dann der FC in Aktion. Freistoss aus ca. 40 Meter. Eigentlich eine Distanz für Petit, doch Podolski schoss die Kugel zwar stramm, aber deutlich drüber. Im direkten Gegenzug kam Rausch über die links Seite. Unbehelligt konnte er in den Strafraum ziehen und zog ab. Rensing machte sich lang und länger und konnte den Ball noch aus der rechten Ecke fischen. Fast das Gegentor in der kölschen Spielzeit 11 Minuten und 11 Sekunden.

Nach starkem Beginn von 96 wachte Köln ein wenig auf, konnte aber im laufenden Spiel Hannover noch wenig entgegen setzen. Lediglich bei Standards blitzte das Können der Kölner auf. Ecke Jajalo auf den kurzen Pfosten, Eichner nahm die Pille unbedrängt volley ab, doch Ziegler parierte den klasse Schuss (15. Min). Nach weiteren guten Aktionen seitens Hannover spielten Peszko und Podolski einen Entlastungsangriff schön aus, doch wurde Podolski am Sechzehner gelegt. Danach folgte viel Gewusel, die halbe Offensivabteilung stand um diese aussichtsreiche Freistossposition und diskutierte die Möglichkeiten. Zurück blieben Novakovic, Petit und Podolski. Während in der Mauer noch Unruhe herrschte war der Ball schon freigegeben. Petit nahm kurzem Anlauf und zimmerte den Ball trocken ins rechte untere Eck. Da war sie, die wichtige, aber bis hierhin unverdiente, Führung für den FC in der 36. Minute.

Der Weckruf für den FC. Drei Minuten später legte Novakovic im Strafraum schön auf Clemens ab, doch dieser Versuch ging gut vorbei. Weitere drei Minuten später streifte der Schuss von Schlaudraff das Außennetz vom Kölner Kasten. Danach folgte die Halbzeit.

Bis zum 1:0 war Hannover das deutlich bessere Team, hatte aber auch einen deutlichen Bruch nach dem Tor zu verzeichnen. War die Partie hier schon entschieden?

Der 1. FC Köln versuchte sein Glück weiter in der Offensive. Doch erstmal sorgte die eigene Abwehr der 96er für höchste Gefahr im Strafraum. Eine Flanke von Podolski wurde von Pogatetz auf das eigene Tor gelenkt. Fromlowitz, mittlerweile für den verletzten Ziegler im Spiel, parierte den Ball reflexartig und kratzte ihn dann noch im Nachfassen von der Linie (56. Min). Ganz starke Aktion vom Hannoveraner Keeper! Doch auch Rensing musste eine Minute später gegen den eigenen Mann klären, aber bei weitem nicht so dramatisch wie Fromlowitz.

Köln agierte nun weitaus besser als in der 1. Halbzeit und wurde gefährlicher. Nach starkem Zuspiel von Clemens stand Podolski im freien Raum alleine vor Fromlowitz. Eine wunderbare Körpertäuschung, links vorbei gezogen und aus spitzen Winkel den Ball eiskalt eingeschoben. 2:0 für den 1. FC Köln in der 60. Minute. Hannover hatte komplett den Faden verloren und fand Offensiv nicht mehr statt. Köln hatte nun mehr Ballbesitz, spielte aber klug und nicht blind nach vorne. So kam es, dass um die 70. Minute der FC minutenlang am Strafraum der Gäste sich den Ball zuspielte, leider aber keine Lücke fand.

Während des selten gewordenen Moments, in dem eine "La Ola" durch das Stadion schwappte, machte Köln weiter Druck. Einwurf für den FC auf der linken Seite des Strafraumes. Jajalo brachte den Einwurf Richtung Peszko, der im zweiten Versuch zu Podolski durchstecken konnte. Im Strafraum hob er den Kopf, sah Novakovic genau im richtigen Moment starten, schob den Ball parallel zur Torauslinie an Abwehr und Fromlowitz vorbei und Novakovic musste nur noch den Schlappen hinhalten. 3:0 in der 79. Minute. Das Ding war durch!

Von Hannover kam auch nichts mehr und so gehörte die letzte Aktion dem FC. Der eingewechselte Chihi spielte aus dem rechten Mittelfeld eine butterweiche Flanke in den Strafaum. Novakovic stieg am 2. Pfosten sogar einen Hauch zu hoch und drückte den Ball ohne große Bedrängnis mit der Schulter ins Tor. Das 4:0 in der 89. Minute!

Schönste Spielszene:

Fromlowitz bärenstarke Parade gegen den eigenen Mann. Innerhalb von wenigen Sekunden zweimal den Ball so zu parieren hat schon was.

Spielfazit:

Nachdem Rensing den 1. FC Köln mehrmals in der 1. Halbzeit vor einem, bis dahin verdienten, Rückstand bewahrt hatte, holte Schaefer in der Halbzeit seine "Männer" zurück auf den Boden der Tatsachen und erinnerte an die Tugenden der vergangenen Heimsiege: Mehr Lauf- und Leidenschaft. So wurde Hannover deutlich der Schneid abgelaufen und am Ende geht dieser Sieg, auch in so einer Höhe, absolut in Ordnung. Gerade für ein gutes Torverhältnis ein wichtige Ergebnis.

Schöner Nebeneffekt: Die Chaosfront der so genannten "FC-Fans" ist erstmal verstummt und so konnten die wahren Fans ohne faden Beigeschmack die letzten Punkte endlich genießen. Mit diesem Spiel hat der FC die 30-Punkte Marke durchbrochen und braucht aktuell aus acht Spielen nur noch acht Punkte um den Klassenerhalt definitiv gesichert zu haben. So schön die Heimspielserie auch ist, Schaefer fand erneut die richtigen und nüchternen Abschlussworte: "Wir haben einen wichtigen Schritt gemacht, nicht mehr. Jeder Spieltag ist ein neuer Kampf."

In diesem Sinne
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ab 64. Minute für Clemens: Spieler
ab 84. Minute für Podolski: Spieler
ab 87. Minute für Jajalo: Spieler
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