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Festung Müngersdorf
Fades Heimspiel - famose Heimserie!
28. Spieltag | 1. FC Köln 1:0 1. FC Nürnberg

04.04.2011 13:00

Eigentlich war es ein langweiliges Spiel. Um ehrlich zu sein sogar ein wirklich schlechtes. Die Mauern der neu erkorenen "Festung Müngersdorf" bröckelten leicht, hielten aber den Punkt fest. Ein Ergebnis, worüber sich niemand beschweren dürfte. Doch die 91:58 Minute änderte schlagartig alles.

Mal ein persönlicher Rückblick auf den Tag. Vielleicht auch mangels Zeit, alles chronologisch durchzugehen. Die verflixten Montagsberichte.

Nach langer, aber spaßiger Nacht schoben einen gieriger Nachdurst und dröhnendes Summen viel zu früh aus dem Bett. Ein Blick gen Himmel reichte, um die Jalousien möglichst schnell herunterzulassen. Halbschatten, ein Gefühl was mich zum Anpfiff wieder einholen sollte. Bis dato sah mir das Wetter nach der Ruhe vor dem perfekten Spieltag aus. Immerhin lief der Samstag optimal für uns.

Doch das berühmte Kribbeln vor dem Anpfiff kam nicht richtig hoch, das Wetter tat sein übriges und so saß ich erstmals ohne das obligatorische Kölsch zum Anpfiff bereit. Im Nachhinein wäre ein lauwarmer, labbriger Apfelsaft durchaus die bessere Wahl gewesen. Stadion Wohnzimmer, immer noch die beste Möglichkeit für mich, auf die Spielweise des 1. FC Köln in aller Ruhe einzugehen. Doch nach guten und intensiven Beginn beider Seiten spuckte meine Mitschrift, neben den klassischen Spielverlauf, dann nur noch Steno's wie folgende Beispiele aus:

"14. Minute: FC mehr hinten drin und schlägt Bälle raus. Sicherheit holen?" - "23. Minute: FC tut sich im Spielaufbau schwer. Wenn spannend nur nach Ballverlust FCN." - "35. Minute: Weiterhin schwaches Spiel."

Die Halbzeitzusammenfassung gab folgendes wieder: "Nach guten und intensiven Anfang schwaches Spiel von beiden. Passt zum Wetter. Fast null echte Torszenen, am Ende noch Hässlichkeiten."

Es war wirklich so schwach. Das es ein verdammt schweres und zähes Spiel werden würde war mir aber schon klar. Von daher passte der Spielverlauf zu meiner Gemütsverfassung. So tauchte in der passenden Notiz dazu "56. Minute: Langweilig" auf. Man nehme es mir bitte nicht übel.

Doch Fußball ist halt Fußball und immer für Überraschungen gut. Ahnte ich schon ein Tor für Nürnberg kommen, in der Vergangenheit allzu oft passiert nach so einem Spielverlauf, belehrte mich die Schicksalsgöttin Fortuna eines besseren. Während der Finger schon auf dem Aus-Knopf der Fernbedienung lag und auf den ersehnten Pfiff wartete um endlich abzuschalten (vorher gehen oder ausschalten geht gegen meinen Fanstolz), kam der FC noch einmal über die linke Seite. Peszko im Doppelpass mit Poldi, mal kein Nürnberger der effektiv störte, die flache Flanke kam in den Strafraum und Novakovic stand wieder einmal goldrichtig. Unfassbar. Während vermutlich in allen Kneipen wie im Stadion verbale Explosionen die Nachbarn verschreckten, kriegte ich nur ein raues "JAAA! GEIL!" o. ä. raus und blieb stumm. In meinen Kopf ging nur das Mantra "das gibt es nicht" "das gibt es nicht." "DAS GIBT ES NICHT!" ein wie aus. Der 1. FC Köln, nicht der Gegner, setzt mal wieder den lucky punch! Wahnsinn!

Ja, zu einem Klassenerhalt gehört auch einmal Glück dazu. Glück gehabt, dass Mohamad Gnade vor Recht erging, vermutlich aber auch nur, weil Andreas Wolf unsagbar theatralisch wie dumm auf den Boden den sterbenden Schwan mimte. Glück gehabt, dass Geromels Schulterhandspiel im Strafraum nicht geahndet wurde. Glück gehabt, dass ein perfekter Spielzug für drei Punkte dieses Mal ausreichte!

Ich bin mehr als froh, endlich die 35 Punkte im Sack zu haben und weitere fünf Punkte aus sechs Spielen holen zu können. Wenn ich aber jetzt schon wieder alle FC-Fans höre, wir nehmen jetzt Gladbach auseinander lebt vermutlich immer noch im Siegestaumel. Doch den haben wir uns wahrlich verdient!

Schönste Spielszene:

Peszko über links, Pass auf Podolski, der gibt mit Doppelpass wieder raus, flache Flanke in den Strafraum, Nova steht goldrichtig und TOOOOOOR!

Spielfazit:

Als Fazit gibt es nicht mehr viel zu sagen. Der Kontext aus dem Spielbericht sagt mehr als genug aus. Dieses Mal war das Glück mit uns. Das gehört dazu und wurde mal wieder Zeit!

Lobend muss noch erwähnt werden, dass Geromel nach langer Verletzungszeit spielte, als wäre er nie weg gewesen. Es tut einfach unglaublich gut, sein Stellungsspiel mit ansehen zu dürfen.

Nachdem die Freude nach und nach abkühlt, gilt es jetzt diese Kühlheit auf das kommende Spiel gegen Gladbach zu richten. Wer glaubt dieses Spiel wird ein Selbstläufer, der hat den Schuss noch nicht gehört. Noch sind wir bei sechs kommenden Spielen nur sieben Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Und eines hat uns vergangene Spielzeiten gelehrt, man muss auch mal realistisch sein.

Selbstverständlich bleibt die Vorfreude auf mögliche drei Punkte in Gladbach riesengroß!

In diesem Sinne
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