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Frank Schaefer
Der Leidtragende heißt Frank Schaefer!
30. Spieltag | 1. FC Köln 1:3 VfB Stuttgart

17.04.2011 13:45

Es ist unfassbar, wir sich Köln in der Bundesliga immer wieder selbst in Verruf bringt. In keiner anderen Stadt kann in einer Woche soviel losgetreten werden, wie bei uns. Es ist einfach nur traurig.

Ich konnte das Spiel aus privaten Gründen nicht sehen und hab, nachdem der Spielstand bekannt ist, auch kein Verlangen das wirklich nachzuholen. Ausschnitte des Spiels, der PK und ein Querlesen der Nachberichte reicht vollkommen sich ein Bild der Lage zu machen.

Der 1. FC Köln hat nun ein Heimspiel verloren. Nach sieben Siegen in Folge. Das es nicht immer so weiter mit der Siegesserie weitergehen konnte war ja klar. Aber erneut so eine schwache Leistung? Es herrscht wieder Unruhe in der Mannschaft. Aber warum?

Scheinbar hat Köln spätestens nach dem Gladbach-Spiel auf allen nur möglichen Ebenen mal wieder den Selbstzerstörungsmodus in Sachen FC aktiviert! Angestachelt vom Kölner Stadtanzeiger, der bereits Mitte März innerhalb von zwei Tagen drei Artikel zum Thema brachte, trat eine Diskussion um die Verlängerung von Trainer Frank Schaefer in die Kölner Medienlandschaft los, wie es nicht einzigartiger sein kann.

Über den Trainer, der aus einen inhomogen und leblosen Kader eine halbwegs taugliche Mannschaft formte. Über den Trainer, der uns vom beängstigten 18. Platz der Liga auf Platz 11 hob. Über den Trainer, der aus 5 Punkten 35 machte. Über den Trainer, der seine erste Trainerstation in der 1. Bundesliga antrat um zu helfen. Über den Trainer, der uns eine famose Heimserie von 7 Siegen hintereinander bescherte. Über den Trainer, der es endlich schaffte aus den Charakteren Novakovic und Podolski den gefährlichsten Sturm der Liga zu formen. Über den Trainer, der zwischenzeitlich einen Punkteschnitt von 1,5 Punkten pro Spiel vorweisen konnte! Über den Trainer, der bereits zur Winterpause im Einvernehmen mit den Verantwortlichen regelte, dass eine Vertragsverlängerung erst nach dem gesicherten Klassenerhalt erörtert wird.

Und das hat einiges bewegt. Jeden Tag findet man in den Medien diverse Themen, die begründen könnten ob Thema X ein Grund für oder gegen die Vertragsverlängerung sein könnte. Sei es die neue Heimstärke, sei es die weiterhin erbärmliche Auswärtsschwäche oder gar seine persönliche Glaubensrichtung.

Was passiert? Der Druck wird unnötig aufgebauscht, der neue Sportdirektor Finke wählte wahrlich unglückliche Worte aus, die die "Glaubensfrage" noch mehr in den Fokus rücken, es kommen wieder Internas in die Presse und der so schwierig erkämpfte Zusammenhalt der Mannschaft bricht wieder auseinander. Letztlich äußeren sich sogar Fans per Spruchband, dass die Derbyniederlagen die ganze Saison versauen. Ja wie? Lieber wie Gladbach beide Spiele gewinnen und dafür absteigen? Köln ist teilweise wirklich schizophren. Und nach all dieser Unruhe und Twist soll Schaefer Schuld sein? Weil die Vertragsverlängerung weiter im Raum steht? Weil sein privates Leben nicht mit der Bundesliga im Einvernehmen stehen kann?

Schaefer hat einen Kader übernommen, den er persönlich so nie zusammengestellt hätte. Die Wintertransfers haben eingeschlagen wie seit der Verpflichtung von Geromel kein Transfer mehr den FC verstärkt hatte. Der 1. FC Köln steht immer noch(!) mit sechs Punkten Abstand auf den 12. Platz und ist weiterhin auf Platz 7 der Rückrunde. Was sollte man da noch mehr erwarten? Champions League vielleicht? Oder mindestens das Erreichen der internationalen Plätze? Glaubt denn wirklich ernsthaft einer, dass mit einem anderen Trainer der Verlauf noch besser gewesen wäre? Das mit einem anderen Trainer die Derbys gewonnen worden wären? Oder mit einem anderen Trainer der Kader wie die Einheit Dortmund agieren würde?

NEIN!

Der 1. FC Köln steht gerade erst am Anfang eines neu in Gang gesetzten Prozesses. Der Verein ist weiterhin hoch verschuldet, hat einen äußerst ungünstigen zusammengesetzten Kader mit weiterhin vorhandenen "Querulantengrüppchen", und mittlerweile eine äußert selten auftretende Gruppenphobie in Rückstand zu geraten. Sollte der Klassenerhalt geschafft werden, was weiterhin auf Biegen und Brechen das einzige(!) Ziel dieser Saison sein sollte, gilt es erst den nächsten Schritt zu machen.

Ganz wichtig dabei wird sein endlich die personellen Strukturen und Zuständigkeitsbereiche des Vorstandes klarer und eindeutiger zu verteilen. Ob mit oder ohne Overath. Der Verein muss wieder in den Vordergrund rücken. Nicht persönliche Eitelkeiten!

Dazu gehört den Kader auszudünnen, möglichst günstig den Kader optimal zu verstärken und von Anfang an ein durchdachtes Konzept über Jahre zu verfolgen. Eine durchaus große Herausforderung die nicht an einem Tag bewältigt werden kann. Hier muss die Medienlandschaft und Fans auch einmal Geduld und Nachsicht walten lassen. Man kann nur neidvoll nach Bremen gucken. Bremen spielt eine Saison die so absolut gar nicht den Anspruch der letzten Jahre genügt. Trotzdem hält man die Füße still, glaubt an sich und das Konzept und kommt so auch wieder aus einem lang anhaltenden Tief raus. Gratulation an Schaaf und Allofs für diese Arbeit und Zusammenhalt. Ein Vorbild für Köln.

Wir haben die einmalige Konstellation mit einem guten Trainer und einem guten Sportdirektor einen neuen Weg einzuschlagen. Aber wir müssen auch Lernprozesse durchlaufen. Schaefer machte auch Fehler, keine Frage. Er ist aber auch selbstkritisch genug um daraus zu lernen. Finke muss noch begreifen, dass er als Sportdirektor mit seinem Worten nun einen ganzen Verein vertritt und nicht, wie damals, nur sich selbst. Dafür hat er eindeutig sportliche Kompetenz und ein fundiertes Fachwissen was günstige Verstärkungen eines Kaders angeht. Dies kann unter solche Voraussetzungen funktionieren und endlich in eine andere Richtung führen!

Nur wer sollte es Schaefer verübeln, wenn er nach diesem medialen Hickhack keine Lust mehr darauf hat an vorderster Front die Scheiße abzukriegen? Nur in Köln ist so was möglich. In Köln wird der beste Trainer seit langem in Frage gestellt, nur weil er mit einem über die Jahre stümperhaft zusammen gewürfelter Kader, ein wahrer Kraftakt einer Herausforderung, die Saison nicht perfekt überwinden konnte. Sollte am Ende der Saison Schaefer nicht weitermachen wollen und sich dabei herausstellen, dass der Verlauf der letzten Wochen daran schuld ist, darf sich jeder Kölner selbst in den Arsch beißen! Die Presse voran! Die handelnden Verantwortlichen ziehen nach!

In diesem Sinne
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