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Kölner Fans
Endlich - der lucky punch ist da!
32. Spieltag | 1. FC Köln 2:0 Bayer 04 Leverkusen

01.05.2011 11:10

Gegen den großen Favoriten Bayer 04 Leverkusen gewinnt der 1. FC Köln wichtige drei Punkte. So bleibt es dabei, dass der FC, nicht nur in dieser Saison, stets guten Einsatz gegen die großen Mannschaften zeigt und gerne gegen die Konkurrenz auf Augenhöhe untergeht. Mit zwei Aluminiumtreffern und einen nicht gegebenen Handelfmeter an Geromel war auch Glück dabei - aber das braucht man auch im Abstiegskampf!

Bereits vor dem Spiel nahm der vorübergehende Interimstrainer Volker Finke kurz Stellung zum Thema "Königsmörder", stellte das wichtige Spiel gegen Leverkusen aber in den Vordergrund. Drei Veränderungen nahm Finke in der Aufstellung vor: Das defensive Mittelfeld wurde von Pezzoni und Petit geordnet und Jajalo begann im linken Mittelfeld. Die Presse bezeichnete dies als "neues Mittelfeld", aber auch unter Schaefer gab es diese Konstellation bereits.

Gegen Wolfsburg, Hamburg, Hannover, Dortmund, Hoffenheim, Kaiserslautern, Schalke, Frankfurt, Leverkusen, Wolfsburg (mit Pezzoni) und Stuttgart (mit Pezzoni) agierte Petit bereits wie bekannt im defensiven Mittelfeld. Dazu spielte Pezzoni noch gegen Gladbach und Nürnberg vor der Abwehr und ersetzte zu Beginn der Hinrunde den verletzten Geromel. Was die Presse damit nun bezwecken will?

Angesichts der nahenden Abstiegsplätze bei einer Pleite begann der 1. FC Köln überraschend gut und aggressiv. In der 13. Minute dann die dickste Chance für den FC. Podolski bekam den Ball auf die linke Außenbahn und seine scharfe Hereingabe verpasste Novakovic nur knapp. Von Leverkusen war nicht viel zu sehen, auch wenn die Partie zusehends etwas verflachte.

Einziger Lichtblick war ein Pass a la Matthäus von Ballack, der einen gefühlvollen Heber aus der eigenen Hälfte auf den Punkt zu Castro am Strafraum spielte. Gute Ballannahme doch sein Schuss ging deutlich vorbei (24. Minute).

Trotz des Kampfes, den der FC gut annahm, fielen aber auch viele Nickeligkeiten innerhalb der Mannschaft auf. Abwertende Gesten und viel Gezeter zeigten auch auf dem Platz, dass die Mannschaft keinesfalls durch den Rücktritt von Schaefer wieder näher zusammengerückt ist. Bestes Beispiel war in der ersten Hälfte Podolski, der nach einer schlecht geschossenen Flanke einfach zeternd auf der Stelle stehen blieb, obwohl der Gegner und Ball wieder auf ihn zukam. Aber auch Mohamad und Petit, zuletzt mit unterirdischen Leistungen, zeigten auf einmal wieder ihr Können. Immerhin riss sich die Mannschaft zusammen und kämpfte geschlossen. Das mindeste was man im Abstiegskampf erwarten darf!

Chihi zeigte am Ball, dass er viel Talent mit sich bringt und sich immer in einen Duell behaupten kann, allerdings fehlen im manchmal noch die Übersicht und die Nerven. So setzte er sich in der 37. Minute erneut gut durch, sein Pass in die Tiefe dagegen war mit Grauen anzusehen.

Nur eine Minute später der nächste Höhepunkt der 1. Halbzeit. Podolski, mit viel Licht und viel Schatten, setzte sich einmal sehr gut durch und steckte den Ball Richtung Novakovic durch, aber dieser kam einen Schritt zu spät. Gefährlich war es trotzdem.

Nach der Halbzeit, in der keine Mannschaft eine Auswechslung vornahm, kam Leverkusen langsam besser in Fahrt. Doch erst Chihi mit einem Rückpass auf Petit am rechten Strafraum, dieser per Direktpass Brecko auf die Außen schickte und seine Flanke an Adler und Novakovic vorbeirauschte wachte Leverkusen auf. Nachdem Augustos Distanzschuss noch deutlich drüber ging (50. Minute), pennte eine Szene später die komplette Abwehr des FC und Kießling tauchte alleine vor Rensing im linken Strafraum auf. Doch sein Heber von der linken Torraumecke knallte an die Latte. Puh, das war knapp.

Acht Minuten später wurde Leverkusen ein klarer Handelfmeter aberkannt, obwohl Schiedsrichter Deniz Aytekin gefühlte drei Meter daneben stand. Geromel hob in der Mauer zum Freistoss seinen Arm vor das Gesicht und fälschte damit den Ball unübersehbar ab. Das Glück war uns einfach hold und sollte beweisen, dass Leverkusen weiterhin die entscheidenden Spiele nicht für sich gewinnen kann. Nicht umsonst hat sich Leverkusen das Wortspiel "Vizekusen" patentieren lassen.

In der 63. Minute bewies Rensing, dass allein für seine Vertragsverlängerung der Klassenerhalt immens wichtig ist! Nachdem Bayer erneut die Kölner Abwehr ausgehebelt hatte legte Kießling nochmals uneigennützig per Kopf auf Ballack ab, der am linken Torraumeck völlig ungedeckt stand. Doch Rensing fischte Ballacks Kopfball von Linie und beförderte durch seine Flugeinlage noch Ballack ins Tor. Weltklasse Aktion!

Die 67. Minute: Brecko im Doppelpass mit Petit auf rechts, sein langer Ball in den Strafraum wurde von Bender leicht abgefälscht und landete perfekt in den Lauf von Novakovic. Allein vor Adler schlenzte er den Ball mit dem rechten Außenriss unhaltbar ins Tor und der Spielverlauf stand Kopf! Die wichtige Führung stand und das Stadion kochte!

Doch Leverkusen bestimmte weiter das Spiel. Erst wurde Augustos Distanzschuss unhaltbar abgefälscht, knallte aber den rechten Pfosten (75. Minute) und Kießling rauschte eine Minute später völlig frei nur knapp an einer schön gezirkelten Flanke in den Strafraum vorbei.

Auf der Gegenseite Freistoss für Köln nach rüdem Foul an Podolski an der rechten Strafraumecke. Nachdem Jajalo über den ruhenden Ball lief zirkelte Petit den Ball aufs Tor. Eigentlich harmlos, da der Ball auf den Mann kam, doch Adler ließ den harten Schuss nach vorne abklatschen, Novakovic stand goldrichtig und haute das Leder in die Maschen. 2:0 in der 82. Minute. Die Entscheidung?

Ja, denn auch Rensing hielt mit zwei weiteren Paraden, trotz der Abseitspfiffe, seinen Kasten sauber und das Ding war durch!

Schönste Spielszene:

Rensing hält den Unhaltbaren gegen Ballack und befördert ihn damit ins Tor. Ein symbolisches Bild für das Verhältnis zwischen Köln und Leverkusen. Daneben eine Weltklasseparade und Bayer die Chance auf die Meisterschaft erneut versaut!

Spielfazit:

Die Reaktion der Mannschaft zeigt zwar deutlich auf, dass es noch starke Differenzen innerhalb der Mannschaft gibt, doch der Kampf insbesondere von Petit und Mohamad zeigt auch, dass der Rücktritt von Schaefer im Sinne des Vereins der richtige Schritt war. Uneigennützig und für den Klassenerhalt, Frank Schaefers Leistung für den FC wird dadurch nur gestärkt.

Aber auch Volker Finke muss lobend erwähnt werden. Er hat die richtigen Schritte gewählt, den Diven der Mannschaft noch mal kurzzeitig den Honig unter die Nase zu halten und sie auf dem Arm zu schaukeln. Mit dieser kämpferischen Einstellung hätten diese wichtigen Punkte auch schon vorher geholt werden können.

Finke kann nach Saisonende wahre Größe zeigen, wenn er im Sinne der Mannschaft die Störenfriede aus dem Kader rasiert und das Team, wie zu Freiburger Zeiten, wieder in den Vordergrund stellt.

Von daher lasst mich mit den Medien und der Meinungsmache in Ruhe! Ich bin überzeugt, dass in der langen Sommerpause genug strukturelle Veränderungen im Vorstand wie Kader anstehen und auch das Verhältnis zwischen Schaefer und Finke noch einmal in Ruhe aufgearbeitet wird. Nun muss ein Punkt gegen die Daum'sche Frankfurt her und das Ding ist durch. Hoffen wir es!

In diesem Sinne
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ab 79. Minute für Chihi: Spieler
ab 85. Minute für Pezzoni: Spieler
ab 88. Minute für Petit: Spieler
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