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Miro Varvodic Dezimierter Kader will für Solbakken kämpfen
Vorbericht | 1. FC Köln : Kaiserslautern

18.08.2011 20:20

Spieler kommen und gehen - Verletzungen ebenfalls, von den schlechten Pressemeldungen gar nicht erst zu reden. Alles vorhanden also in dieser Woche, was manch einer "typisch FC" nennen würde. Nicht ganz, die Spieler des FC machen sich für ihren Trainer stark und bitten um mehr Zeit. Meine Rede!

Denn wer hier gerne mal vorbeischaut hat mitbekommen, dass ich persönlich einen Systemwechsel mit vollkommen anderer Taktik eine Schonzeit bis zum vierten Spieltag eingebaut habe. Die Hälfte ist ja nun rum und eine Halbzeit war bisher zu gebrauchen. Immerhin. Wer übrigens noch Fragen zur Taktik hat sei diesem Erklärungsversuch des kickers ans Herz gelegt oder meine bescheidene Erläuterung. Doch wird die Eingespieltheit nun wieder etwas durcheinander gewirbelt.

Youssef Mohamad verabschiedet sich nun wohl doch vom 1. FC Köln, Dementis hin oder her. So trägt der bereits im Winter ausgesprochene Gedanke von Mohamad nun Früchte - und ich denke es ist besser so. Ein Spieler der nicht mehr den nötigen Ehrgeiz und Willen mitbringt, lässt sich nur schwer halten. Dies jedenfalls mutmaße ich aus seiner deutlich gefallenen Leistungskurve der letzten Saison. Reisende soll man nicht aufhalten. Trotzdem hoffe ich, dass der Transfererlös über zwei Millionen Euro liegen wird, denn die ist er allemal wert. Geld, dass der FC weiß Gott gut gebrauchen kann. Was mich dabei verwundert ist die auseinander gehende Spanne der Medien bezüglich des freigewordenen Gehalts. Hier wird von zwei bis zu vier Millionen Euro ausgegangen. Die damit möglichen Transfers lasse ich mal außer Acht, auch wenn es wieder ordentlich brodelt in der Gerüchteküche.

Das positive in dieser Woche waren die Äußerungen der Spieler zum Trainer. So gab Novakovic folgenden Appell ab: "Wir sind sehr zufrieden mit dem Trainer, wir können froh sein, dass wir so einen Trainer haben. Die Spieler müssen sich Gedanken machen, nicht der Trainer!" wie auch "Solbakken ist ein Super-Typ. Man muss der Mannschaft und ihm einfach Zeit geben." Auch Christian Eichner hält Solbakken die Stange und sagte: "Es sollte jetzt für 90 Minuten reichen, wenn es ja schon mal 45 Minuten geklappt hat. Das hat gezeigt, dass alle verstanden haben, was er von uns sehen will. Ich bin zuversichtlich für Samstag, dass wir die Kurve kriegen. Eines ist aber auch klar: Um eine 100-prozentige Einheit zu bilden, sind Erfolge notwendig." Neuzugang Sascha Riether findet: "Wenn wir auf etwas aufbauen können, dann auf der ersten Halbzeit." Am deutlichsten formulierte es wohl Ex-Kapitän Lukas Podolski: "Nach zwei Spieltagen so eine Trainer-Diskussion zu starten, ist Schwachsinn. Nach einem 1:5 sind wir als Mannschaft gefordert und müssen die eigene Leistung hinterfragen."

Schön zu wissen, wie die Spieler zum Trainer stehen, der sich schützend vor die Mannschaft gestellt hatte. Vielleicht kann dieser Zusammenhalt vor der lauernden Meute in Form der Presse die Spieler noch enger zusammenrücken lassen. Denn objektiv und seriös sind die regionalen Medien beileibe nicht mehr. Wer's nicht glaubt, kann es in einem Bericht des Magazins 11Freunde nachlesen. Ich glaube, dass Solbakkens taktische Arbeit (gemeint ist das Spielprinzip und die Opferrolle für die Medien) langsam aufgeht. Solange die Psyche der Spieler dem FC nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.

Solbakken scheint weiterhin sehr optimistisch zu sein und vertraut dem Team. Warum also alles so negativ sehen? Denn gerade gegen Kaiserslautern heißt es doch: Je länger eine Serie dauert, desto eher wird sie reißen. Vielleicht am Samstag?

Pech, dass Michael Rensing erneut angeschlagen das heutige Training vorzeitig beenden musste. Sollte auch Rensing gegen Kaiserslautern nicht spielen können wäre das wirklich bitter. Kevin Pezzoni fällt weiterhin aus. Dafür konnten diese Woche die langzeitverletzten Sebastian Freis und Alexandru Ionita wieder aktiv ins Training einsteigen. Auch wenn eine Belastung über 90 Minuten noch nicht in Frage kommt, die neue Chance sich Solbakken zu beweisen ist ein guter Ansporn.

Drei Punkte im zweiten Heimspiel wären verdammt wichtig. Noch wichtiger wäre mir aber ein Spiel, indem die neue Taktik über 90 Minuten aufgeht und aktiv gespielt wird. Dafür würde ich auch einen Punkteverlust eingehen. Wohlgemerkt noch.

In diesem Sinne
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