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Leverkusen It's Derbytime Part I
Vorbericht | Bayer Leverkusen : 1. FC Köln

14.09.2011 20:00

Mit einem Sieg aus dem Nürnbergspiel hätte man in Leverkusen befreit aufspielen können. Nun ist man irgendwie auf Punkte des kleinen Derbys angewiesen um nicht ganz am Ende der Tabelle landen zu können. Keine einfache Kiste, doch immer auch eine kleine Chance.

Denn eins hat sich seit Jahren beim 1. FC Köln nicht geändert. So schlecht wir gegen Gegner auf Augenhöhe spielen, gegen große Favoriten haben wir meist gut ausgesehen. Und das letzte Spiel gegen Leverkusen wurde immerhin mit 2:0 gewonnen. Das letzte Auswärtsspiel dagegen wurde mit 2:3 verloren. Die Hoffnung hält sich also in Grenzen.

Nach einer Sperre für drei Spiele von Miso Brecko, deren Strafe definitiv zu hoch angesetzt ist, ist Solbakken erneut gezwungen die Abwehr umzustellen. Auch wenn Brecko zuletzt als Rechtsverteidiger passable bis ordentliche Spiele gemacht hatte - endlich kann Sascha Riether auf seiner Lieblingsposition die rechte Seite beackern. Ich bin sehr gespannt, welchen Eindruck er im Spiel hinterlassen wird. Und, das defensive Mittelfeld hat wieder Platz für eine Alternative.

Man könnte schon überdenken, dem ein oder anderen Spieler eine kleine Denkpause zu geben. Ich spreche da beide Flügelspieler an. Slawomir Peszko fordert öffentlich mehr Spielzeit ein, andererseits wäre für ihn ein Wechsel eine durchaus logische Folge. Solbakken gibt ihm daraufhin die vollen 90 Minuten. Was dabei herum gekommen ist, dürften beide einsehen. So unrecht hat Solbakken mit seinen Auswechslungen nicht. Auch Adil Chihi, weiterhin mit besten Anlagen, dürfte eine kleine Pause zu verstehen geben, dass er sich dem Team unterordnen sollte und nicht immer wieder angesprochene Fehler begeht. Natürlich könnten beide Spieler gegen Leverkusen aufdrehen wie Schmitz Katze. Aber weiß man das vorher?

Mato Jajalo jedenfalls dürfte seinen Platz in der Startelf gefunden haben. Zwar hat auch er in der 2. Halbzeit gegen Nürnberg nicht brilliert, seine Stärken liegen aber ungefragt im zentralen Mittelfeld. Glaubt man den heutigen Trainingsberichten dürfte Jemal wie Clemens auf der linken Abwehrseite eine Alternative sein. Dagegen Sereno auf rechts nur ein Gedankenspiel. Riether hat dort jahrelang gute Leistungen abgeliefert. Ihn nicht als Rechtsverteidiger einzusetzen könnte ich mir nur damit erklären, dass Solbakken die Spieler Lanig und Jajalo zu schwach im defensiven Mittelfeld sind. Kann ich aber nicht glauben.

Jedenfalls dürfte einem das Spiel gegen Leverkusen in einen Punkt gelegen kommen: Unser Konterspiel dürfte ausreichend Spielpraxis erhalten. Denn eine spielstarke Mannschaft wie Leverkusen wird sich kaum einigeln um gegen den FC bestehen zu können. Dafür dürfen unsere zwei Viererreihen einfach nur keine Chancen zu lassen. Meine größte Sorge vor dem Spiel.

Bisher hatte es noch jede Mannschaft geschafft, unserer Abwehr mit relativ einfachen Mitteln auszuhebeln. Ernüchternd! Dabei sollte mittlerweile genügend Zeit vergangen sein, dass zumindest jeder Spieler die Vorgaben verstanden hat. Wo ist also das Problem?

Natürlich kann man den Eindruck erhalten, dass unsere Spieler vielleicht nicht die besten Vorraussetzungen bieten, um das taktische System nahtlos umsetzen zu können. Aber daran glaube ich nicht. Ich glaube sehr wohl, dass die Mannschaft im täglichen Training die Vorgaben versteht und gut umsetzt. Sie sind nur leider noch nicht in Automatismen umgewandelt, dass gewisse "ins Fleisch und Blut übergehen" dauert leider seine Zeit. Daneben fehlt anscheinend immer noch das eine Erfolgserlebnis, um sich und seinen Zielen vertrauen zu können. Ich dachte, dass hätten wir mit dem Sieg gegen Hamburg bereits überwunden.

So sieht man immer wieder, und das von allen Spielern, "altes" Verhalten, was die Nebenspieler automatisch in Bredouille bringt. Lücken werden gerissen, das Abseits aufgehoben oder ins Abseits gelaufen, der Außenverteidiger erhält zu spät Unterstützung in der Raumaufteilung vom Vordermann, beide Viererketten werden nicht gehalten und so weiter und so fort. Ein Fehlverhalten eines Spielers reicht aus, und die jeweilige Situation gerät ins Wanken. Die neu ausgerichtete Taktik lässt da wenig Spielraum für Fehler. Greift sie jedoch, dürfte der Abstieg Geschichte sein. Zumal das von Teilen der Fans geforderte 4-2-3-1 System offensiv ja nahezu vorhanden ist.

Langsam sind die Spieler am Zug und Solbakken fordert dies nun auch öffentlich ein. Hat er sich in den ersten Spielen geradezu mustergültig vor seine Schützlinge gestellt um den Druck vom Team zu nehmen, fordert er nun Selbstkritik ein. Nicht umsonst nannte er das Spiel einen "Rückschritt". Er ging sogar noch weiter und nahm die Spieler mit den Worten: "Diese Leistung ist nicht akzeptabel, ich bin sehr, sehr unzufrieden. Das ist die größte Enttäuschung in meiner kurzen Zeit hier in Köln. Wir müssen uns bei unseren Fans entschuldigen." in die Pflicht. Mehr ist nicht zu sagen.

In diesem Sinne
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