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Stanislawski Spiel I nach dem kleinen Derbysieg
Vorbericht | 1. FC Köln : 1899 Hoffenheim

22.09.2011 18:55

Als FC-Fan möchte man nur zu gern die laufende Saison nach dem Sieg gegen Leverkusen bewerten. Geht natürlich nicht. Im Gegenteil, Trainer Ståle Solbakken muss erneut die anfällige Kölner Abwehr umstellen. Geromel, der taktische Kopf, ist verletzt.

Es waren bittere Sekunden im mit Abstand besten Spiel der Saison. Geromel lag am Boden und zeigte in allen nur möglichen Gestiken seine Schmerzen an. Mir war sofort klar, dass das eine bittere Sache werden könnte, den Pedro Geromel ist gewiss kein Zeitschinder, Schwalbenkönig oder gar eine Mimose. Trotzdem verdrängte ich die Bedenken ziemlich schnell, ich wollte einfach nur den Sieg auskosten. Nun, mit Blick auf das kommende Spiel, bin ich wieder nüchtern fokussiert - und habe leider große Skepsis.

Nicht umsonst hatte Solbakken noch letzte Woche erklärt, dass die Kapitänswahl deswegen auf Geromel gefallen ist, da er mit Abstand am besten das taktische System verstanden hat und es auch ausführen kann. Mit seinem Ausfall bricht somit der Kopf und Tonangeber der Abwehr weg, denn seine Aufgabe war die Koordinierung der zwei Viererketten. Zudem haben wir mit Sereno und Jemal, wenn er denn fit ist, zwei Neuzugänge die erst seit kurzem dabei sind. Immerhin gab Sereno in Interviews an, dass ihm das taktische System durchaus geläufig sei. Und gegen Leverkusen absolvierte er sein bisher bestes Spiel für den 1. FC Köln. Wie wird nun die Abwehr umgebaut?

Legt man die Wahl zum Kapitänsamt den taktischen Vorgaben an, müsste Sascha Riether als Co-Kapitän eigentlich der zweitbeste Spieler gewesen sein, der nach Geromel die Taktik verinnerlicht hat. Ihn deswegen in die Innenverteidigung zu ziehen würde in diesem Punkt durchaus Sinn machen. Andererseits lässt Solbakken bisher erkennen, dass Riether stets allererste Wahl im defensiven Mittelfeld ist. Bisher wurde er nur aus dem Spiel heraus auf andere Positionen verschoben. Von daher dürfte ich nicht davon ausgehen, dass sich das nun ändert. Kevin Pezzoni ist zwar wieder im Training, scheint aber noch nicht voll im Saft zu stehen. Im letzten Spiel war er nicht mal auf der Reservebank. Sein Einsatz dürfte noch ein wenig auf sich warten.

Vor dem Spiel gegen Leverkusen war es Christian Clemens, nun wird Odise Roshi im Training als Rechtsverteidiger getestet. Ob das Sinn macht, ist zumindest fraglich. Es könnte aber auch den Überraschungseffekt haben, denn Roshi wird als pfeilschnell und zweikampfstark beschrieben. Miso Brecko ist noch zwei Spiele gesperrt. Ob Makino zur Wahl steht, ist bisher nicht bekannt. Seine Qualitäten sind ebenfalls unbestritten. Bei ihm ist es, wie auch bei Sturmreservist Ionita, mehr eine Kopfsache sich aufzudrängen. Man wird sehen.

Mit 1898 Hoffenheim kommt jedenfalls kein leichter Gegner zum 1. FC Köln. Gerne als Retortenclub bezeichnet kann man Hoffenheim eines nicht abstreiten: Trotz Geldzuschüssen von Mäzen Hopp und einer negativen Bilanz wird dort seit Jahren ein sehr gutes Scouting betrieben und eine Mannschaft geformt, die nicht zu unrecht so weit oben steht. Dazu wurde mit Holger Stanislawski ein Trainer ins Boot geholt, der fachlich und menschlich mit zu den besten Trainern der deutschen Bundesliga gehört.

Es wird schwer, mit umgebauter Abwehr gegen Hoffenheim bestehen zu können. Erneut muss jeder Spieler an seine Grenzen gehen um als Team Hoffenheim den Schneid abkaufen zu können. Seit dem Spiel gegen Leverkusen ist das unbestritten möglich. Aber unser Spiel kann man auch noch nicht als konstant bezeichnen, auch wenn ich es gerne anders sehen würde.

Wenn wir es mit aller Macht erneut schaffen hinten wenig zuzulassen, wird unsere Offensive von alleine die ein oder andere Torchance bekommen. Auch wenn wir bisher noch nicht zu Null gespielt haben, ein Tor ist in jedem Spiel für uns gefallen. Sieht man sich die letzten Begegnungen gegen Hoffenheim an, gab es zweimal ein 1:1 Unentschieden. Ansonsten in die noch junge Statistik gegen Hoffenheim bisher negativ. Zeit dies zu ändern.

Ich hoffe stark darauf, dass Solbakken erneut ein glückliches Händchen bei der Besetzung der Abwehr beweist. Das Team, die Fans und letztlich auch der Gegner weiß, wozu der 1. FC Köln in der Lage sein kann. Nun geht es daran, ungeachtet der Ausfälle diese Leistung möglichst konstant von Spiel zu Spiel abzurufen. Drei Punkte und die Abstiegsränge sind vorerst passe. Unter den gegebenen Umständen würde mir aber vorerst auch ein gut erspieltes Unentschieden reichen.

In diesem Sinne
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