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Christian Eichner Starke Vorstellung - ärgerlicher Punktverlust
03. Spieltag | 1. FC Köln 1:1 Kaiserslautern

22.08.2011 21:55

Nach den Ausfällen von Rensing, Podolski und Eichner im laufenden Spiel, geriet der 1. FC Köln nach holprigen 17 Minuten in Rückstand. Ich ahnte schon schlimmstes, aber durch ein wunderbares Tor von Mato Jajalo holte sich der FC den Ausgleich und lies ihn sich auch nicht mehr nehmen.

Im Nachhinein schade, dass die ersten drei Punkte weiterhin auf uns warten müssen. Trotzdem gibt es auch eine Reihe positiver Punkte anzusprechen. Doch der Reihe nach.

Michael Rensings vorzeitiger Trainingsabbruch am vergangenen Donnerstag ließ seine Verletzung (Knieprellung, Zerrung des linken Innenbandes) wieder aufblitzen. Momentaner Stand ist, dass er voraussichtlich zwischen einer und vier Wochen pausieren muss. Hoffentlich kuriert die Verletzung dann auch richtig aus. Am Freitagabend kam es dann noch schlimmer, Lukas Podolski fiel mit Fieber für das Spiel gegen Kaiserslautern aus. Angesichts der Erkrankung von Kevin Pezzoni (schlechte Blutwerte nach einer Viruserkrankung) dürfte dies eine umfassende Vorsichtsmaßnahme sein, denn Podolski konnte bereits am Samstagmorgen einen PR-Termin auf der gamescom wahrnehmen und war auch im Stadion um sich live das Spiel anzusehen.

In der 4. Minute dann ein weiterer Schock für den FC. Nach einem ungewollten Zusammenprall blieb Eichner am Boden liegen und blutete stark am Kopf. Nach kurzer Untersuchung kam die eindeutige Reaktion, Andrezinho machte sich für seinen Einsatz bereit. Eichner musste eine tiefe Risswunde am Auge mit vier Stichen nähen lassen. Köln konnte bereits früh einige Freistöße vorweisen, die aber mehr oder weniger harmlos waren. Kaiserslautern war in diesem Minuten deutlich aktiver, auch wenn man dem FC den Einsatz nicht absprechen konnte.

Ein weiterer Schlag dann in Minute 17. Kaiserslautern kam über ihre rechte Seite und drei Kölner deckten einen Teufel. Dieser konnte sich mit einem kurzen Pass befreien und so folgte eine lange Flanke Richtung Strafraum. Ilicevic nahm in Volley und knallte ihn unhaltbar ins Netz, auch wenn dies erst nicht so aussah. In der Zeitlupe konnte man aber gut erkennen, dass sich der Ball Dank des Effets von Varvodic noch wegdrehte und der Rensingvertreter so Chancenlos war. Das ging ja wieder gut los.

Doch das System von Trainer Solbakken geht langsam auf. Zum ersten Mal in dieser Saison wurden nach einem Gegentreffer nicht die Köpfe hängen gelassen, sondern man suchte weiter seine Chance. So setzte sich Martin Lanig gut im Mittelfeld durch und passte durch die Abwehr Richtung Slawomir Peszko. Der Pole erlief sich den etwas zu weiten Pass vor der Torauslinie und flankte in den Strafraum zurück. Der Ball wurde rausgeköpft und Mato Jajalo pflückte sich den Ball runter und schoss in scharf ins lange Eck. 1:1 nach nicht mal zwei Minuten seit dem Rückstand. Das nenne ich mal eine Antwort.

Nachdem beide Mannschaften im Verhältnis ihres Könnens sich gute Chancen herausspielten drückte der FC aber der 30. Minute immer mehr auf die Führung, konnte aber keine Chance final verwerten. In der 35. Minute setzte sich Peszko klasse auf links durch und brachte eine klasse Flanke in den Fünfmeterraum, Novakovic war mit seinem Fuß da, doch Keeper Trapp klärte das Ding noch zur Ecke. Unfassbar. In der 41. Minute brachte Novakovic es fertig, eine gute Chance massiv am Tor vorbei zu bringen, statt auf den besser postierten Nebenmann zu achten. Auch Aufregung in der 44. Minute. Martin Lanig zog gut Richtung Strafraum und wurde an der Strafraumgrenze gelegt, der Ball kam zu Jajalo und dieser zog sofort ab. Novakovic lauerte nach dem Abpraller und knallte die Pille ins Tor, doch abseits und kein Foul an Lanig. Kniffelige Situation. In der Nachspielzeit tauchte Adil Chihi frei vor Trapp auf, doch auch dieser Schuss wurde geklärt.

Dann war Halbzeit und ich konnte mich erstmal zurücklehnen. Nach einer gewissen Anlaufzeit und dem Rückstand trat der FC erstaunlich gut auf. Klar war noch nicht alles perfekt, aber Andrezinho nutzte seine Chance, Lanig spielte trotz gelber Karte in der 34. Minute weiterhin gut mit, Chihi und Peskos strahlten Torgefahr aus und von Lautern kam immer weniger.

Und zum Anfang der 2. Halbzeit spielte der FC genauso weiter. Lanig schirmte den Ball im Mittelfeld gut ab und spielte im entscheidenden Moment den Ball in Chihis Laufweg. Der sah die Lücke in der Abwehr, passte erneut und Jajalo stand frei vorm Tor und konnte abermals das Ding nicht im eckigen unterbringen (52. Minute). Ich bekam langsam Temperatur, wenn auch positive. Danach verflachte die Partie etwas und Chancen wurden auf beiden Seiten vorerst Mangelware, trotzdem war es immer noch ein gutes Spiel. Nach ein paar halben Chancen auf beiden Seiten dann etwas fürs Auge. Chihi schickte Miso Brecko per Hackenpass auf Tour, dieser gab den Ball kurz in den Strafraum zu Sasha Riether. Doch wurde die Aktion geklärt (73. Minute).

Auch ich habe gesehen, dass McKenna zum Ende hin immer mehr die Lungen einfielen. Trotzdem brachte er in bester Lothar Matthäus-Manier einen Flachpass von der Abwehr bis zum gegnerischen Zentrum fertig. Beachtlich. Leider konnte Lanig daraus nichts mehr zaubern (84. Minute) und so war es das auch an Chancen für den Sieg.

Schönste Spielszene:

Da das 1:1 aus einem Klärungsversuch seitens Kaiserslautern fiel, müssen hier McKenna und Chihi erwähnt werden. Kevin McKenna mit gefühlten 60 Meter Flachpass über ganzen Platz und Adil Chihi, der Miso Brecko per Hacke auf die Außen schickte - Kleinigkeiten die den Spielwitz und -Klasse erahnen lassen, wenn sich das taktische Grundsystem von Solbakken eingeprägt hat. Keine spielentscheidenden Szenen also, aber absolut sehenswert!

Spielfazit:

Ståle Solbakken hat auch von Volker Finke noch mal volle Rückendeckung erhalten. Und langsam kommt die Zeit in der auch die Medien erkennen, dass Solbakken eigentlich nichts Böses mit dem FC vorhat. Es braucht einzig ein wenig Zeit.

Schade, dass die trotzdem wichtigen Punkte gegen Kaiserslautern nicht eingefahren wurden. Dem Spielverlauf nach hätten wir es verdient. Wichtiger ist aber, die Steigerung der Mannschaft zu werten. Nach weiteren Rückschlägen und dem Rückstand ist sie zurückgekommen, hat sich gewehrt und nicht aufgegeben. Mehr verlange ich nicht.

Behält der 1. FC Köln diese Einstellung bei, werden auch die Punkte wieder eingefahren um sich aus dem Tabellenkeller abzusetzen. Die beste Chance bietet sich nun im Auswärtsspiel in Hamburg. Mir und auch den Spielern dürfte die deftige 2:6 Klatsche der vergangenen Rückrunde noch bestens in Erinnerung sein. Beste Voraussetzungen also für eine saftige Revanche. Mögen die Zeiten als Aufbaugegner vorbei sein!

In diesem Sinne
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ab 06. Minute für Eichner (verletzt): Spieler
ab 72. Minute für Peszko: Spieler
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