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Südkurve Überzeugend den ersten Heimsieg geholt
07. Spieltag | 1. FC Köln 2:0 1899 Hoffenheim

26.09.2011 22:20

Was für ein Spiel! Die Umsetzung der neuen Taktik hat ein wenig länger gedauert als gedacht, zugegeben. Aber mit dem zweiten Sieg in Folge lässt der 1. FC Köln erkennen, dass die Leistung gegen Leverkusen keine Eintagsfliege gewesen sein muss.

Ein wenig gebangt habe ich schon vor dem Spiel. Hoffenheim konnte vor Anpfiff vier Siege aus fünf Spielen vorzeigen, gegen Mannschaften wie Mainz und Wolfsburg, aber auch Borussia Dortmund. Der FC hatte dagegen in Leverkusen bewiesen, dass die Taktik von Solbakken umsetzbar ist. Die Frage die sich stellte war nur jene, ob die Mannschaft auch mal Konstanz in die Leistung rein bekommt? Sie bekam, und wie!

Nach einer intensiven Anfangsphase, in der Hoffenheim massiv unsere Abwehrreihen unter Druck setzte, bekam Köln die frühen Attacken gut in den Griff und konnte die Hoffenheimer Offensive immer öfter ins Leere laufen lassen. Nach zwei Freistössen, die wenig einbrachten, kam der FC zur ersten Chance. Jajalo erspitzelte sich stark den Ball und gab den Ballgewinn an Podolski weiter. Fast ein wenig zögernd zog er außen überlegt in den Strafraum und spielte den Ball wieder auf Jajalo. Sein Schuss wurde leicht abgefälscht, landete aber im Tor (20. Min). Erleichterung durchströmte mich. Das konnte ja was werden.

Und der FC war offensiv nun weiter gut unterwegs. Hoffenheim spielte vor dem Tor gut mit, fand aber nun immer weniger Ideen um gefährlich im Strafraum aufzutauchen. Keeper Starke dagegen war sehr aufmerksam und vereitelte zweimal durch frühes raus laufen Kölner Chancen. Einziger kleiner Herzstillstand war ein abgefälschter Schuss von Sebastian Rudy, der eigentlich harmlos war, aber durch die neue Richtung Rensing nur abprallen lassen konnte. Kevin McKenna klärte die Szene in der 31. Minute. Ein Beleg dafür, wie jeder für den anderen rannte und das Fehlen von Kapitän Geromel vergessen ließ. Vor dem Anpfiff für mich unvorstellbar.

Neben unseren zwei Viererketten, die erneut hervorragend standen und wenig zu ließen, bleibt unsere linke Offensivseite unser momentaner Trumpf. Podolski tanzte an der Torauslinie zwei Hoffenheimer aus und hielt so den Ball im Spiel. Der herangeeilte Peszko nahm den Ball im Lauf mit und spielte zurück auf Podolski. So waren zwei Abwehrspieler nötig, die sich in den Schuss schmissen um die Chance von Podolski zu klären. Starke Szene! In der 38. Minute wurde Novakovic per Pass durch die Gasse klasse bedient, verzog aber im Strafraum deutlich. Schade, da war mehr drin.

Nach zwei emotionalen Szenen in den Schlussminuten der 1. Halbzeit klärte jeweils die Wiederholung, dass kein Foulelfmeter an Podolski und Peszko vorlag. Die Szene wo Isaac Vorsah den Türsteher bei Peszko spielte und ihn auflaufen lief sah im ersten Moment schon derb aus. Fairerweise muss man sagen, dass Vorsah schlecht ausweichen konnte. Danach ging es erstmal in die Halbzeit und ich lehnte mich bestens gelaunt zurück.

Es war schon erste Sahne was die Mannschaft hier anbot. Pingelige Leute würde auch hier, noch nicht mal zu Unrecht, Fehler im Stellungs- wie Passspiel finden, doch als leidgeprüfter Fan bin ich nun wahrlich nicht kleinlich. Hoffenheim wurde durch eine geschlossene Leistung der Spaß am Spiel genommen. Immer wieder mussten sie neuen Anlauf nehmen und wurden zu Ballverlusten gezwungen. Beleg dafür war auch, dass Riether und Jajalo laut Sky-Experten zusammen 72 % ihrer Zweikämpfe gewonnen haben. Doch eine Halbzeit musste man ja noch spielen.

Hoffenheim versuchte an den guten Beginn der 1. Halbzeit anzuknüpfen, fand aber offensiv weiterhin kein Mittel. Der klasse aufspielende Podolski dagegen war in der 52. Minute erneut hochgefährlich. Nach einem Ballgewinn musste Poldi auf Nachrücker warten, ging dann aber doch mit Schmackes über die linke Seite in den Strafraum und zog ab. Außennetz und ich musste mich mal wieder setzen. Denn danach hatte Hoffenheim die vielleicht besten 10 Minuten vom Spiel.

So kamen Obasi (58. Min) und Sigurdsson (60. Min) zum Toschuss, der jeweils knapp am Pfosten bzw. über die Latte vorbei rauschten. Doch dann kam wieder Köln, dieses Mal mit Peszko und Podolski und wie immer über links. Peszko unterstützte Eichner in der Defensive und erkämpfte sich den Ball. Die Weitergabe auf Podolski wurde gut abgeschirmt und so konnte er den Doppelpass ausspielen. Doch wurde Peszko gut von den Beinen geholt, angeblich mit fairen Mitteln (63. Min). Die nächste Szene wurde noch besser gespielt.

Christian Eichner am Ball und er entschloss sich mal für einen feinen Pass von der Mittellinie bis an den Strafraum, dass die Abwehr der Blauen nur dumm gucken konnte. Ziel war erneut Podolski, der Novakovic lauern sah und mal vage einen Querpass andeutete. Keeper Starke roch nicht den Braten und lies sich schon Richtung Elfmeterpunkt fallen, als Podolski sich um entschied und locker zur 2:0 Führung einnetzte (64. Min). Einfach klasse!

Es war einfach wunderbar anzuschauen, denn der Einsatz stimmte bei jedem, selbst den etwas blass gebliebenen Chihi und Novakovic. So ließ Peszko bereits am Boden nichts unversucht, stand im Zweikampf wieder auf und holte die Ecke raus. Einzig die Standardversuche von Köln führten in diesem Spiel zu nichts.

Nachdem Knowledge Musoma in der 80. Minute den Ball erneut knapp am Kölner Kasten vorbeizischen ließ, ergab sich in den Schlussminuten die beste Chance für 1899 durch Ryan Babel, der nach der einzig guten Flanke von Hoffenheim gefährlich frei am Fünfmeterraum den Ball bekam. Den herauseilenden Rensing überlupfte er gut, dass Tor dafür aber auch (88. Min). Vier Minuten später schoss Jajalo auf der Gegenseite drüber und das Ding war durch.

Schönste Spielszene:

Das 2:0 durch Podolski war allererste Sahne! Die Augen fast nur auf Mitspieler und Torwart gerichtet, den Ball dabei eng am Fuß, Keeper Starke so zu verladen hat schon was. Und Starke kann man noch nicht mal den Vorwurf machen darauf reingefallen zu sein. Denn so sind auch schon Tore für den FC gefallen.

Spielfazit:

Der 1. FC Köln belohnt sich mit der Leistung für eine kleine Chaosstrecke am Anfang der Saison. Spiele gegen Wolfsburg und Schalke, in denen wirklich alles schief ging, geraten am 7. Spieltag langsam in Vergessenheit. Dazu sind sechs Punkte Abstand erstmal ein Polster. Kein großes, aber es gibt Zuversicht. Nach oben geguckt sind es immerhin ebenfalls sechs Punkte auf drei, nur zwei Punkte auf Platz sechs. Doch bleibt mein Blick vorerst in der unteren Tabellenregion.

Ich freue mich sehr für die Mannschaft, aber noch mehr für Finke und Solbakken. Dank Kölner Presse durften sie zum Anfang der Saison ja bereits den ein oder anderen Tiefschlag kassieren. Aber sie bleiben straight und glauben an ihr Konzept. Und je mehr es umgesetzt werden kann, desto besser ist ihr Plan erkennbar. Jetzt ist erstmal Friede, Freude, Eierkuchen angesagt. Das kennt man ja.

Trotzdem schmälert das nicht die Leistung eines Eichners, McKennas, Andrezinho, Riether oder Podolski. Nein, dass ganze Team kann wieder stolz auf sich sein und zurecht Selbstvertrauen tanken. Wir haben zu Null gespielt!

Mit dem noch jungen System werden Rückschläge kommen, ob schon in Berlin oder gar erst in München wird man sehen. Doch erstmal freue ich mich!

In diesem Sinne
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ab 73. Minute für Novakovic: Spieler
ab 82. Minute für Andrezinho: Spieler
ab 85. Minute für Peszko: Spieler
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