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Ostkurve Berlin Kölner Hoffnungen erleiden einen deftigen Dämpfer
08. Spieltag | Hertha BSC Berlin 3:0 1. FC Köln

02.10.2011 17:45

Nach zwei Siegen in Folge kommt die erste Niederlage. Das es so eine Klatsche sein muss ist mal wieder bitter. Im Fokus ist erneut die Mannschaft, denn man gewinnt als Team und verliert als Team. Was ist also falsch gelaufen? Wenn das so einfach wäre…

Immerhin hatte ich Glück im Unglück und hab das Spiel "auswärts" mit Freunden beim Grillen genossen. Die neue Hauskatze konnte uns, neben dem obligatorischen Bierchen, bestens ablenken. Trotzdem war es frustrierend erneut eine solche Packung zu kassieren.

Die ersten 10 Minuten verpasst klingelte als erstes Bild der Ball im Kölner Kasten. Zum Glück war der Ball wirklich im Toraus. Aber die nächsten Minuten versprachen schlimmes. Andrezinho, allein gelassen von Chihi und Jajalo, wirkte mehr als ein wenig überfordert und ließ fast jede Chance von Berlin zu. Dazu fand ich kein Bild, welches der neu formierten doppelten Viererkette gerecht wäre. Ich sah ständig ein 4-3-irgendwas. Entlastungsangriffe endeten spätestens an der Mittellinie und Berlin schien uns mit unseren eigenen Waffen zu schlagen.

Schnell viel dann auch das 1:0 für Berlin und wir waren vorerst bedient. Ben-Hatira fiel auf Andrezinhos Seite mühelos in den Strafraum ein und bediente Lasogga. Rensing war hier, wie bei allen Toren, machtlos (14. Min) Ein Nackenschlag, aber es war ja auch erst eine Viertelstunde rum. Höchste Zeit, dass die Mannschaft endlich aufwacht. Aber selbst das war im Nachhinein zu optimistisch. Bei Podolski und Novakovic angefangen war die Defensivarbeit mehr als dürftig wie halbherzig. Läufe Richtung Gegner wurden vorzeitig abgebrochen und die taktische Ordnung war weiterhin nicht gegeben. Wo war die Bombenform der letzten Spiele hin?

Wie schon im Vorbericht beschrieben erwartete ich nun wahrlich keinen 5:1 Sieg von Köln. Aber so ein halbherziger Einsatz der gesamten Mannschaft kann schon frustrieren. Einzig Eichner und Riether brachten es in der 1. Halbzeit annähernd auf Normalform, aber auch sie rüttelten ihre Mitspieler nicht wach.

Mehr als unschön wurde es dann, als Novakovic und Peszko nach diesem schlechten Start noch versuchten Elfmeter zu schinden, wenn auch eher halbherzig. Sie wussten wohl, dass im Gegenzug die gelbe Karte für die Schwalbe gekommen wäre. Berlin jedenfalls hatte die Antwort darauf, kam erneut über die riesige Lücke unserer rechten Seite und Lasogga köpfte die gute Flanke von Ben-Hatira mühelos ins Tor. 2:0 in der 26. Minute. Es roch förmlich nach eine Klatsche. Im Nachhinein kann man die Frage stellen, warum Solbakken hier nicht mit einer Auswechslung reagierte. Andererseits stand die gleiche Elf wie gegen Hoffenheim auf dem Platz. Da darf man schon die Erwartung auf Besserung haben.

Der FC fand weiterhin keine Mittel um Berlin zu stoppen. Aber die neu erworbene Katze ist wirklich ein quirliges Fellknäuel und linderte unser Leiden ein wenig. Doch eine richtige Hilfe war dies auch nicht. Ganz ehrlich, ich wurde sauer. Denn nach einem halbherzigen Schussversuch von Podolski wurde auch schon das 3:0 aufgelegt.

Freistoß Berlin. Raffael nahm das Ding Volley und in so einem Spiel gehen auch die Dinger auf das Tor. Mehr noch, er knallte genau ins rechte Eck. Klasse Tor, für mich nur auf der falschen Seite. Währenddessen beteten wir alle Richtung Pausenpfiff und der kurzzeitigen Erlösung. Doch erst bewies auch Peszko, dass jedem Spieler der Glaube an sich selbst fehlte. So spielte er denn Ball vor dem Tor zurück anstatt den Abschluss zu suchen - und der Gegner hatte die Pille.

Halbzeit, die erlösende Halbzeit. Mit einem Mal stellt man sich die, in dem Moment berechtigte Frage, warum der DFB eigentlich nur drei Einwechslungen zulässt. Und warum werden keine Kameras in der Kabine zugelassen? Ich wollte einen tobenden Solbakken sehen, der der Mannschaft einen berechtigten Einlauf erster Klasse verpasst. Kurz, es war zum davonlaufen. Machten wir natürlich nicht. Aber der Gedanke war da, zugegeben.

Zwei Einwechslungen folgten. Für Andrezinho kam Matuschyk auf den Platz, Riether macht seine Position frei und rückte als rechter Verteidiger auf. Für Chihi kam Clemens. Ab ging es in die 2. Halbzeit. Und da Berlin nun den Spielstand erstmal verwalten wollte, musste der FC das Spiel machen. Aber wie es in der Defensive in der 1. Halbzeit der Fall war, waren nun klaffende Lücken in der Offensive zu finden. Bestes Beispiel war die 69. Minute. Novakovic bekam am linken Strafraum den Ball und lief vom Tor, mit dem Ball am Fuß, weg bis zur Mittellinie. Einfach unerklärlich.

Und so gibt es eigentlich nicht mehr viel zu berichten. Der FC bemühte sich zwar nun, eine wirklich zwingende Chance kam aber nicht mehr heraus. Gefühlt folgte in diesen 45 Minuten ein Schuss aufs Tor.

Schönste Spielszene:

Ein Volleyschuss mit Traumtorfaktor. Es ist immer mutig, denn so ein Ding kann auch in die Wolken gehen, aber so war es erste Sahne!

Spielfazit:

Nach zwei Siegen folgt die erste Niederlage. An sich keine schlimme Sache, aber das "wie" nagt schon an mir. Wie kommt es zu diesem erneuten Leistungstief?

War es, dass die Mannschaft ein wenig überheblich war und die drei Punkte in Gedanken schon nach Hause geholt hatte? Lag es daran, dass jeder Spieler wusste er würde spielen? Brauchen sie immer diesen Druck und das Motto "never change a winning team" ist bei uns Fehl am Platz? Oder war es am Ende doch nur ein erneuter Ausrutscher?

Um es kurz zu machen, ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass solange solche Spiele folgen der 1. FC Köln immer noch eine mittelmäßige Erstligamannschaft ist, so traurig das auch ist. Man kann verlieren, aber man kann auch kämpfen. Das habe ich nicht gesehen, das habe ich vermisst. So ist die Mannschaft selbst schuld, dass in der kommenden Länderspielpause jeder ein wenig geknickt sein darf. Schade, da war mehr drin.

In diesem Sinne
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ab 46. Minute für Andrezinho (Riether als RV) Spieler
ab 46. Minute für Chihi: Spieler
ab 67. Minute für Jajalo: Spieler
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