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Peszko Versöhnlicher Ausgang der Woche der Wahrheit
11. Spieltag | 1. FC Köln 3:0 FC Augsburg

01.11.2011 13:15

Na also, es geht doch. Ohne großen Glanz, aber auch nie wirklich gefährdet, holt der 1. FC Köln den Pflichtsieg nach Hause und steht nun mit 16 Punkten mehr als passabel da.

Dabei wusste ich nicht wirklich, was ich vor Spielbeginn von dem Spiel halten sollte. Fünf Tore in Dortmund kassiert, unnötig aus dem Pokal geflogen (Hoffenheim darf nun im Pokal gegen Augsburg ran), und noch keine Rückkehr der Verletzten. Dazu war klar, dass wir gegen Augsburg das Spiel machen mussten und wir uns dabei doch immer etwas schwer tun.

Doch es begann ganz akzeptabel. Peszko flitzte immer wieder mal auf der rechten Seite, unsere Defensive stand ganz gut. Kurzes Nervenflattern hatte ich in der 8. Minute, als Brinkmann völlig frei vor Rensing auftauchte, doch er bekam die Pille nicht unter Kontrolle. Selten zeigte dann Köln auch schöne Kombinationen durch das Mittelfeld, doch fehlte meist die letzte Konsequenz zum Abschluss.

Aufregung dann in der 12. Minute. Podolski forderte vehement einen Elfmeter, da Sankoh der Ball vom Fuß an die Hand sprang. Aber das war nie im Leben ein Elfmeter. Besser machte es Podolski in der 19. Minute, als er mühelos nach Peszkos Ablage in den Strafraum zog. Aus spitzem Winkel zog er ab und Jensch machte dabei keine gute Figur. Das Ding war drin und die Führung in der Tasche. Es geht doch.

Als Podolski Clemens schön mit Doppelpass in den Strafraum schickte, war Schiedsrichter Gagelmann durch Podolskis Protest von vorhin vielleicht noch ein wenig verunsichert. Jedenfalls deutete er die Situation richtig, als Clemens im Strafraum zu Boden ging, ließ sich aber vom Linienrichter wedelnd auf den Elfmeter ein. Vielen Dank für das Geschenk wird sich auch Podolski gedacht haben und verwandelte dann eiskalt zum 2:0 (24. Minute). Damit war das Ding eigentlich auch schon gelaufen.

Augsburg, die bis dahin immer wieder ganz ansehnlich dagegenzuhalten versuchten, war nun total verunsichert. Der FC tat auch nicht mehr als nötig, und so plätscherte das Spiel neben vielen Nickeligkeiten so vor sich hin. Es war mir ganz recht so.

Nach der Halbzeit kann dann der Mann für kleine Highlights aus Augsburger Sicht auf den Platz, Akaki Gogia. Bei Köln veränderte sich vorerst nichts. So fiel in der 56. Minute ohne viel Gegenwehr dann das 3:0. Nach einer Flanke von Eichner spitzelte Jajalo den Ball wieder auf die linke Außenseite. Dort stand Peszko, vernaschte mit ein, zwei Körpertäuschungen seinen Gegenspieler und netzte in reiner Passmanier den Ball ein. Endlich wieder ein Tor durch einen Kölner Flügelspieler. Dazu noch Peszkos erstes in der laufenden Saison.

Doch damit war das Ding dann völlig im Sack, und auch Gogias Pfostenknaller konnte daran nichts mehr ändern. Solbakken gab nach dem Spiel zu, dem Team einen Schongang verordnet zu haben, da viele Spieler wohl müde waren. Das erklärt auch die fade 2. Halbzeit, aber angesichts des Sieges will ich hier nun nicht kleinlich sein. Matuschyk, Roshi und zum Ende hin auch Pezzoni durften sich noch mal zeigen und machten das ganz ordentlich. Ich persönlich hätte Uth, der mal wieder auf der Bank saß, für Podolski gebracht, um den Prinzen mit einem verdienten Applaus ein wenig Schonung zu gewähren, doch auch ich kann nicht alles haben.

Schönste Spielszene:

Der geschlossene Mannschaftsjubel beim ersten Torerfolg von Peszko. Wie sich bei so einer Aktion die Spieler nie verletzen ist faszinierend.

Spielfazit:

Mir bleibt die Erkenntnis, dass man beim FC wohl doch einen Sieg gegen die unteren Mannschaften erwarten darf. Allerdings bin ich auch von mehr Gegenwehr seitens der Augsburger ausgegangen. Wenn der FC das Spiel machen muss, kommt leider noch nicht allzu viel dabei herum. Zwar haben wir drei Tore geschossen, hatten aber insgesamt auch nur vier Torschüsse. Das mag der effektivste Wert der Liga sein, muss sich aber noch steigern.

Jedenfalls können wir, wie auch vor dem Spiel gegen Dortmund, relativ befreit nach Bremen fahren und gucken was passiert. Im wohlmöglichen letzten Spiel ohne Geromel, dürfte unsere Kontergefahr wohl mehr Möglichkeiten bekommen als gegen Augsburg. Dafür sind die Bremer deutlich torgefährlicher als der FCA.

Wir haben unser drittes Heimspiel hintereinander gewonnen, dabei Null Tore kassiert. Dazu haben wir mit 16 Punkten 8 Punkte Abstand auf einen möglichen Abstiegsplatz. Dass es nur zwei Punkte bis zu den internationalen Plätzen sind, blende ich bewusst aus. Für mich zählt diese Saison nur der Abstand nach unten. Momentan ist es relativ ruhig um das Geißbockheim - ich genieße das.

Eine persönliche Sache noch: Aufgrund meiner momentanen Situation muss ich leider mit den Vorberichten vorerst aussetzen. Dieser Blog bleibt mein Hobby, dem ich gerne viel Zeit und Herzblut widme. Allerdings darf der Rest nicht allzu stark darunter leiden. Ich hoffe, ihr versteht das. Ab Dezember dürfte die Sache wieder ein wenig entspannter angegangen werden.

In diesem Sinne
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ab 73. Minute für Jajalo: Spieler
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