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Stadion Lautern Betzenberg gestürmt und drei Punkte geholt - es geht doch!
20. Spieltag | Kaiserslautern 0:1 1. FC Köln

06.02.2012 21:30

Vermutlich als letzter komm ich mit dem Spielfazit um die Ecke. Was soll man machen, wenn man als letztes Spiel angesetzt ist, man etwas vom Abend haben will und Montags früh raus muss? Richtig, man schiebt es auf Montagabend. Hier bin ich nun.

Und ich freue mich, dass wir endlich den dritten Auswärtssieg der Saison eingefahren haben. Gegen den direkten Konkurrenten Lautern war es ein enorm wichtiges Spiel. Und unser Torjäger schlechthin fehlte verletzungsbedingt. Dazu das Trara um die Verpflichtung von Tese und eine ganz normale Woche als Fan vom 1. FC Köln war rum. Der Anpfiff nahte und Dank der Konkurrenz durfte man vom großen Sprung in der Tabelle träumen.

Doch Kaiserslautern drückte in den ersten Minuten enorm. Eigentlich nicht die schlechteste Taktik, wenn man bedenkt wie leicht unsere Elf zu verunsichern ist. Erneut befiel mich ein heftiger Ahnungsanfall, obwohl ich vorher an den Sieg glaubte. Nachdem aber nichts Zählbares für Lautern dabei rum kam (Sahan stand in der 10 Minute frei im Sechzehner und versemmelte das Ding), kam die erste Aktion vom FC. Sereno gewann den Zweikampf im Mittelfeld und schickte Jajalo auf der rechten Seite. Eine halbflache Flanke an den Strafraum folgte, doch Peszko konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen. Die folgende Ecke kam am Ende auf Geromel, der allein vor dem Kasten stand, doch der Abseitspfiff klärte die Situation.

Dann das erste große Raunen in der 23. Minute. Ein Freistoß aus der Tiefe findet McKenna als Abnehmer, der das Ding per Kopf an den rechten Pfosten knallte. Das war knapp. Danach verpasste es Novakovic, den Ball nach gutem Zuspiel unter Kontrolle zu bringen (24. Minute) ehe Sereno nach einer Ecke es mit einem guten Direktschuss versuchte (26. Minute). Was war denn hier los? Köln schuf gefährliche Standards und auch offensiv war es bis hierhin für unsere Verhältnisse mehr als ordentlich.

Schockmoment für mich in der 36. nachdem Jajalo einen Riesenfehlpass verbockte, aber Lautern reagierte nicht schnell genug und ließ hier eine erstklassige Konterchance links liegen. Eine Minute später dann eine Flanke aus dem Halbfeld von Tiffert auf Shechter, per Kopf kam das Ding in Zeitlupe aufs Tor gesegelt, doch Rensing rettete in bester Manier und klärte das Ding zur Ecke. In der 40. Minute sorgte dann der emotionslos wie kleinlicher Schiedsrichter Stark für Unmut bei Kaiserslautern. Er schickte Borysiuk nach Foulspielen mit der Ampelkarte vom Platz. Durchaus nachvollziehbar, aber ohne jegliches Fingerspitzengefühl. Wäre das gegen den FC gewesen, ich hätte einen Wutanfall erster Güte bekommen.

Komischer Weise schaltete der FC danach einen Gang zurück und spielte erstmal in der gesamten Platzbreite den Ball hin und her, statt die aufgestachelten Emotionen der Teufel mit Powerplay und Druck weiter zu reizen. Das hat mich schon verwundert. Auch nach dem Seitenwechsel spielte der FC deutlich abwartender, suchte die Lücke und ließ sich Zeit dabei. Dafür kam nun von Kaiserslautern wirklich nichts mehr an Torgefahr. Nach einem Abseitstor von Novakovic (54. Minute) passierte dann bis zum Doppelwechsel nicht viel. Aber ab der 70. Minute fühlte sich der Boulevard wohl geschmeichelt, als Solbakken nicht Tese sonder Ishak und Roshi einwechselte. Mich macht das nicht bange, Tese wird schon seine Chance erhalten.

Doch die beiden Einwechslungen beflügelten das Kölner Spiel merklich. Nachdem der erste Versuch von Roshi noch gut von Trapp geklärt wurde (71. Minute), folgte mit der Ecke das Tor. Schön von Clemens reingedreht stand Roshi goldrichtig und netzte zur Führung ein. Nach weiteren Gelegenheiten von McKenna und Ishak war das Spiel dann rum und wir hatten drei Tore mehr in der Tasche.

Schönste Spielszene:

Spiele die mit 1:0 gewonnen werden, haben eigentlich nur eine richtige Szene vorzuweisen: das Tor. Hoffentlich nicht das letzte für Roshi im FC-Dress.

Spielfazit:

Der Sieg gegen Kaiserslautern war enorm wichtig. Es gibt in der Tabelle momentan eigentlich nur zwei Hälften. Die erste mit knapp 30 Punkten und mehr spielt um die internationalen Plätze, während alle mit 24 Punkten und weniger die Abstiegsränge nicht aus den Augen lassen sollten (gut, Hannover steht zwischen den Stühlen). Was kann man also als Fazit ziehen?

Kaiserslautern war nicht Schalke, soviel steht fest. Trotzdem war der FC in einem Auswärtsspiel mal wieder überlegen und hat verdient drei Punkte eingefahren. Das muss Selbstvertrauen geben und ein Nährboden für die Geilheit auf Punkte sein. Denn nach dem Spiel darf man gerne mal durchatmen, danach muss aber auch bitte die Anspannung wieder her. Das nächste Spiel gegen Hamburg wird kein leichtes.

Schön, dass der FC aber auch den Kampf annahm und nicht nur, aber immer noch, mit langen Bällen das Spiel gestaltete. McKenna, Geromel, Sereno, Lanig und Jajalo haben eine deutliche Steigerung hingelegt. Insbesondere die Versuche von Lanig, einfach mal mit einem Schlenker durch die Mitte zu ziehen sollte gerne öfters versucht werden. Wenn alle denken, wir kommen immer nur über die Außen ist hier gut Platz vorhanden. Man muss halt nur den Mumm haben, auch mal an einem Spieler vorbei zu ziehen.

In diesem Sinne
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ab 70. Minute für Lanig: Spieler
ab 70. Minute für Clemens: Spieler
ab 88. Minute für Novakovic: Spieler
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