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Stadion Es bleibt schwierig im Kampf um den Klassenerhalt
29. Spieltag | 1. FC Köln 1:1 Werder Bremen

09.04.2012 13:15

Nach einer weiteren Chaoswoche, in der "drastische Maßnahmen" folgen sollten, stand das Spiel gegen Werder Bremen im heimischen Stadion an. Vor dem Spiel war ich dankbar, dass Bremen momentan nur ein Schatten der einstigen Klasse spielt. Aber auch so war es spannend genug.

Angesichts unseres stark besetzten Kaders konnten die "drastischen Maßnahmen" vielleicht nicht so umgesetzt werden, wie man es sich vielleicht wünschen würde. Zu stark ist der Schnitt zwischen erster Elf und Reserve. So wurde richtiger Weise an der Basis eines jeden Teams gearbeitet, dem Teamgeist. Nötig war es allemal und geholfen hatte es auch.

Gegen Bremen blieben Pezzoni, Novakovic und Petit dem Kader fern. Andrezinho eigentlich auch, aber eine erneute Verletzung ließ ihn eh in Rehamaßnahmen verweilen. So durfte der junge aber kantige Ishak von Beginn an für Novakovic stürmen und Brecko rutschte wieder als Rechtsverteidiger in die Mannschaft.

Und man sah bereits in den ersten Minuten, dass Köln in jeder Situation den Kampf suchte und dadurch leichte Sicherheit im Spielaufbau gewann. Auch sah man vereinzelt wieder Pressing am gegnerischen Strafraum auf Kommando. Die erste sehenswerte Szene gab es in der 17. Minute, als Lanig nach einem Freistoß per Seitfallzieher die Chance suchte. Er war dem Tor deutlich näher als Marko Marin, der einen Direktschuss Richtung Eckfahne abgab und sich dabei fast das Bein verdrehte (21. Minute).

Als der FC bei einem Konter von Bremen das erste Mal unsortiert vor dem eigenen Kasten stand ging es auch schon los. Geromel lief Marin über den halben Platz hinterher, konnte ihn aber nicht mehr abfangen. Zu dritt gegen zwei Kölner entschied er sich auf rechts abzugeben und Rosenberg knallte den Ball, vorbei am sich spreizenden Rensing, flach ins lange Eck. 0:1 in der 24. Minute. War das bitter.

Doch der FC gab sich nicht auf und suchte weiter den Weg nach vorne. Wohlgemerkt endlich mit dem Ball am Fuß und flachen Pässen. Lange, wie hohe Bälle nach vorne blieben die Ausnahme. In der 26. Minute schickte der stark aufspielende Lanig Podolski auf links und Wiese klärte den Schuss aus spitzem Winkel. Schön waren auch die kleinen Aufbaumaßnahmen unserer Spieler zu sehen. Lanig klatschte alle in seinem Umkreis ab, als Marin am Boden lag und auch Jemal spendete Peszko vorher Szenenapplaus, obwohl dieser im Laufduell nicht durchkommen konnte.

Dann endlich mal eine dicke Chance für den FC. Den zweiten Versuch einer Ecke flankte Geromel klasse an den 2. Pfosten. Lanig, sonst stets für seine Kopfballgefahr bekannt, verwurschtelte das Ding sehr unglücklich und am Ende konnte Wiese erneut klären (33. Minute). Ein paar Minuten später gab es dann erneut eine Ecke für Köln. Podolski trat an und ließ das Leder in den Strafraum sinken. Jemal stieg am höchsten und brachte den Ausgleich per Kopfball in der 39. Minute. Das war klasse, mal wieder ein Tor kurz vor der Halbzeit und wir waren wieder im Spiel. Peszko wollte anscheinend schon vorher eine Dusche genießen, denn trotz mehrmaliger und eindeutiger Ermahnungen spielte er stets an der Grenze einer Ampelkarte.

Für ihn kam dann auch folgerichtig Jajalo ins Spiel. Und der FC machte weiter Druck. Brecko, der gerne öfters mit dieser Leistung die rechte Seite beackern darf, flankte auf Clemens zentral am Strafraum, dieser ließ den Ball abtropfen und Podolski nahm ihn mit einer Drehung mit. Freie Schussbahn für die gefährliche linke Klebe, aber das Ding ging leider knapp drüber. Das war die Gelegenheit (48. Minute). Fünf Minuten später schnürte der FC Bremen fast drei Minuten am eigenen Strafraum ein, der Abschluss mit Fernschuss von Jemal ging allerdings deutlich drüber. Trotzdem zauberte mir die Mannschaft endlich mal wieder ein Lächeln auf die Lippen, denn sie glaube an sich.

In der 60. Minute ging Podolski zentral mit Ball am Fuß nach vorne und schickte Jajalo. Ihm fehlt noch das Selbstvertrauen, denn statt einfach abzuziehen wollte er den Ball zu ihm zurückspitzeln und Bremen war wieder im Ballbesitz. Eine Viertelstunde später dann die letzte Großchance für den FC. Lanig behielt die nötige Ruhe am Ball, ging über rechts in den Sechzehner und legte ab für Brecko. In bester Schussposition legte er quer für Clemens der sofort abziehen müsste. Doch die Mitnahme reichte Wiese aus, um die Gefahr zu klären und die Chance war dahin.

Nach einem erneuten Patzer von Geromel, den Rensing am Seitenaus des Strafraums klärte (77. Minute), versuchte der FC noch mal alles, kam aber über das Unentschieden nicht hinaus.

Schönste Spielszene:

Es gab mehrere. Für mich dabei am schönsten: Der FC versuchte den eigenen Spielaufbau variabel zu gestalten. Lange Bälle, mit Ball am Fuß durch die Mitte, Flachpässe und Flankenläufe waren mehrmals vorhanden. So muss es weitergehen.

Spielfazit:

Unterm Strich bleibt es für mich verdammt bitter hier nur mit einem Punkt vom Platz zu gehen. Erneut war ein Dreier für uns drin und so bleiben wir auf dem Relegationsplatz bevor es in der englischen Woche auswärts gegen Mainz und Gladbach geht. Schwer genug.

Trotzdem hat sich die letzte Woche gelohnt. Zwar hab ich die späten Einwechslungen mit McKenna und Tese nicht ganz nachvollziehen können, aber während des gesamten Spiels wurde gekämpft und gebissen. Man darf nur hoffen, dass sich an dieser Grundbasis in den nächsten Spielen nichts ändert. Noch ist es aus eigener Kraft zu schaffen, lediglich fehlt mir der Glaube daran. Nach diesem Spieltag müssten noch mindestens drei Siege eingefahren werden um sicher zu gehen. Dabei wäre unter normalen Umständen Remis in Mainz und Gladbach nicht das schlechteste, würde uns momentan aber einfach nicht reichen.

Peszko hat sich nun selbst aus dem Kader getrunken und rein nach Leistung müsste man schon morgen mit folgender Aufstellung rechnen:

Rensing
Brecko - Sereno - McKenna - Jemal
Roshi - Lanig - Riether - Clemens
Ishak - Podolski

Weiterhin wäre Buchtmann auf links und Tese im Sturm eine Option. Jajalo auf der linken Seite halte ich weiterhin für verschenkt. Geromel ist in der momentanen Verfassung, auch wenn ich eine leichte Steigerung zu bemerken meine, eine Gefahr in unserer Innenverteidigung. Doch ob Solbakken hier eindeutige Konsequenzen ziehen wird bleibt abzuwarten. Aber die neue Leidenschaft bei Jemal, Brecko, Riether und Lanig lässt mich ein wenig hoffen. Das ändert aber wohl nichts daran, dass sich die Saison innerhalb der nächsten drei Spiele gegen Mainz (A), Gladbach (A) und Stuttgart (H) für den 1. FC Köln entscheiden wird.

In diesem Sinne
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ab 46. Minute für Peszko: Spieler
ab 89. Minute für Ishak: Spieler
ab 92. Minute für Riether: Spieler
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