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Stadion Der 1. FC Köln - Auf der Suche nach sich selbst
31. Spieltag | Gladbach 3:0 1. FC Köln

16.04.2012 21:45

Nach der 0:3 Niederlage in Gladbach steht der FC weiterhin am Rande des Abstiegs. Und nachdem die Konkurrenz weiterhin alles in Kraft setzt um den Klassenerhalt zu schaffen, stehen wir kurz vor dem Kollaps - und die FC-Spieler reihenweise neben sich selbst. Ausgang ungewiss…

Lohnt es sich nochmals detailliert auf das Spiel einzugehen? Der letzte Sieg gegen Gladbach liegt lange her, im Oktober 2008 war das. Seitdem war es meistens eher bitter für uns, auch dieses Mal. Höhepunkt unseres Angriffs war der Freistoß von Podolski an der rechten Strafraumhälfte, der mit Gewalt, aber fast parallel zum Toraus, Richtung Gegentribüne flog. Ein paar Mal hätten wir ohne Abseits, stets korrekt gepfiffen, gute Chancen gehabt, ansonsten hatten wir 3 Chancen und dürfen uns mit dickem Handschlag bei Rensing für eine verhinderte Schmach bedanken.

Viele haben darauf gehofft, dass die Entlassung von Solbakken bei unseren Spielern eine gewisse Befreiung löst. Ich insgeheim auch. Dem war aber leider nicht so. Der Fehler liegt tiefer, denn Schuld an der anhaltenden Misere kann nicht alleine Solbakken sein. Zwar gab es verbesserte Ansätze zu sehen, aber ein Derby ums nackte Überleben war das noch lange nicht. Viel zu passiv agierte der FC, gerade in der Defensive wollte nicht nur keiner den Ball haben, sie schienen auch überrascht, dass sie ihn überhaupt bekamen. Keine Ideen im Kopf, keine Ideen am Fuß und keiner hatte den Mumm einfach mal etwas zu probieren. Nach dem Motto scheiß drauf, wenn die anderen nichts machen, ich reiß mir jetzt den Arsch auf. Wenn es nicht klappt habe ich halt Pech gehabt. Doch vielleicht kommt ja was dabei rum. So einen Einsatz vermisse ich seit langer Zeit.

Und für solche Aktionen kommen viele Charaktere in Frage. Auf der einen Seite können das unsere Jungspunde wie Roshi, Ishak, Clemens oder Buchtmann sein. Heiß auf Einsatzzeiten und der kindlichen Spielsucht im Fuß kann man Fehler machen, aber in dem Moment denkt man da nicht dran. Unbekümmert läuft man auch zum 100. Mal an und ist sich sicher, dieses Mal klappt es. Daneben steht der erfahrene Haudegen, sei es Riether, Geromel, Lanig, Podolski, Novakovic, Brecko oder gar Petit. Mit einer Explosion der Wut der letzten Spiele scheißen sie was auf gestern, fangen an zu ackern, zu ordnen, geben Kommandos und fordern vehement den Ball. Sie tragen den Glauben in sich, angesteckt durch den Heißhunger der Youngster, endlich mal wieder Punkteluft zu schnuppern. Wir liegen zurück? Wir haben ein 0:2 gegen München in einen Sieg gedreht! Wäre doch gelacht, wenn hier nicht noch was geht. Und auf einmal keimt er auf und verbreitet sich in Schallgeschwindigkeit auch in die letzten Poren sämtlicher Spieler - der Teamgeist.

Leute, ich glaube vor jedem Spiel genau an diesen Funken, der endlich mal zündet. Warum es bisher gescheitert ist - keine Ahnung. Vielleicht hat sich die Mentalität des "der andere macht Fehler" gefestigt und die Zerrüttung im Kader ist zu weit fortgeschritten. Vielleicht ist aber auch jeder noch zu sehr mit sich selbst beschäftigt, belastet von zahlreichen Fehlern, Demütigungen und verlorenen Selbstvertrauen und dem knallharten Spiegel der Medienlandschaft. Das Ego liegt im Schatten. Fakt ist, dass wir alle, aber die Spieler zu erst, das endlich hinter sich lassen müssen. Es bringt wenig, ewig die Schuldfrage zu klären, wenn man dabei nicht enger zusammenrückt. Jeder Spieler muss sich wieder einbringen und seine Stärken präsentieren. Nicht der Trainer ist schuld, nicht die Taktik ist Schuld, die Schuld wird wieder morgen gesucht. Heute denken wir nicht nach, wir spielen wieder Fußball. Und das mit ziemlich geilen Fans im Rücken. Auch wenn sich die Wilde Horde durch "stillschweigenden Support" an den Spielen beteiligt. Wenn auch nur ein Fan merkt, dass der Wille wieder da ist, dann kommt auch das Publikum ordentlich auf Touren. Mehr erwarten wir doch gar nicht.

Ob es am Ende reicht? Wer mich kennt weiß, objektiv gehandelt sind wir bereits abgestiegen. Kein Anzeichen deutet auf etwas anderes hin. Aber gefühlt geht da noch einiges. Nur, es liegt nicht an mir. Was kann ich also tun? Wie immer, gerade nach Niederlagen mit Schal aus dem Haus. Gerade morgens ist es momentan frisch, da hält der FC-Schal schön warm. Ansonsten bleibt nur das zu tun, was man vom anderen fordert. Den Glauben nicht verlieren! Wir sind der 1. FC Köln. Und erst wenn das letzte Tor gefallen, der letzte Punkt vergeben und die letzte Karte gezückt wurde, wissen wir wo wir stehen.

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