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Stadion Zwischen Freudentanz und Leid
32. Spieltag | 1. FC Köln 1:1 VfB Stuttgart

22.04.2012 20:20

Genau der für mich ungünstigste Fall ist gegen den VfB Stuttgart eingetreten. Über 90 Minuten klasse gespielt, mein Dank gilt vor allem dem 4-2-3-1, und trotzdem nur einen mickrigen Punkt ergattert. So treten wir weiterhin auf der Stelle und brauchen nun, aufgrund unseres grandiosen Torverhältnisses, mindestens sechs Punkte für den direkten Klassenerhalt. Denn an einen positiven Ausgang der Relegationsspiele glaube ich bei unserem letzten Duellen mit Zweitligisten (der DFB-Pokal lässt grüßen) nur mit Skepsis.

Und damit ist es, wie schon gegen Bremen, zum Haare raufen. Der 1. FC Köln hat ein wirklich klasse Spiel hingelegt. Nach einer Viertelstunde kam der FC auf Touren und lief immer wieder gefährliche Konter. Gerade Geromel und Jajalo, meine Spieler für die letzten Herzattacken, spielten sich innerhalb von einer Viertelstunde auf das Niveau zurück, welches wir fast die komplette Saison vermisst haben. Ein weiteres Zeichen dafür, dass die Spieler lange Zeit nicht an ihrem Limit gespielt haben. Unser Kader kann es besser. Theoretisch. Praktisch krebsen wir, mein Dank gilt hier Schalke, weiterhin auf dem Relegationsplatz rum und werden wohl höhere Ziele diese Saison nicht mehr erreichen.

Aber zurück zum angenommenen Kampf des FC. Wie sich Podolski, nach schlechtem Ball von Lanig, das Leder auf der Seitenlinie erkämpft hatte, den Angriff einleitete und am Ende freistehend vor Ulreich die Kopfballchance kläglich verwertete, zeigte bestens Glanz und zugleich Schatten dieser Partie. Doch, keiner gab sich in dem Spiel auf. Dank der Systemumstellung standen wir in der Defensive weitestgehend sicher und konnten schnell die Gegenangriffe einleiten. Gerade ab der 30. Minute dominierte der FC das Spiel und hätte schon hier in Führung gehen müssen. Geromel sprintete nach einem Ballgewinn quer über den Platz, sein Schuss wurde zur Ecke geklärt.

Dafür fiel dies dann in der 2. Halbzeit. Jajalo mit dem Ballgewinn, spielte einen schönen Doppelpass mit Podolski im gegnerischen Strafraum und Podolskis Flanke hätte man auch als verunglückten Schuss gelten lassen dürfen. Jedenfalls stand Peszko am 2. Pfosten frei, lachte sich ins Fäustchen und schob die Pille zur Führung ein. Vollkommen verdient stand es 1:0 in der 50. Minute. Bereits zum Wiederanpfiff hatte Clemens das Tor fast auf dem Fuß, doch Ulreich konnte den Schuss gerade noch zur Ecke klären. Und der FC machte weiter. Doch Stuttgart reagierte nun und fand die ein oder andere Chance. So tauchte zehn Minuten später Cacau frei vor Rensing auf. Riether störte entscheidend von hinten und Rensing schmiss sich in den Lauf.

Nachdem der FC weiterhin gute Chancen hatte und der VfB zweimal nur mit einer gelben Karte Kontermöglichkeiten stoppen konnte, kam das schwarze Loch. So zumindest habe ich mich gefühlt als Cacau zum zweiten Mal vor Rensing auftauchte, Eichner leider eine Millisekunde zu spät kam und der launische Fußballgott die Pille von einem zum anderen Pfosten flippern ließ ehe der Ball ins Tor kullerte (71. Minute). Keine Frage, die Chance war klasse herausgespielt, aber so ein "Eier-Dusel-Kuller"-Tor kann einen schon fertig machen. Der FC steckte es jedenfalls gut weg. Podolski versuchte nur fünf Minuten später direkt zweimal einen Freistoß direkt am Strafraum zu ziehen, aber darauf fiel keiner rein.

Mit einem Doppelwechsel versuchte Schaefer noch einmal neues Feuer zu zünden. Die dickste Chance nach dem Ausgleich hatte aber erneut der VfB. Cacau, warum auch immer die letzten Spiele von der Bank kommend, schnibbelte das Leder an den 1. Pfosten und Rensing konnte gerade so noch abtauchen und den Ball von der Linie kratzen (84. Minute). So waren am Ende drei Punkte dahin.

Schönste Spielszene:

Emotional war die Reaktion des Stadions auf die Einblendung des Zwischenstands der Hertha einfach Top! Vollkommen unerwartet und im ruhigen Moment kam die Stimmung auf Touren, das nennt sich Leidenschaft und Hoffnung!

Spielfazit:

Am Ende bleibt es bei einem erkämpften Punkt. Da auch Augsburg Schalke einen Punkt abtrotzen konnte, ist der 15. Platz nun mehr als unwahrscheinlich für uns geworden. Bleibt die Relegation, denn nur mit zwei Siegen könnten wir Augsburg ernsthaft in Bedrängnis bringen. Hertha hat verloren und der aktuelle Abstand beträgt zwei Punkte, so steht die alte Dame vollkommen in meinem Fokus. Während wir nach Freiburg müssen und am Ende gegen die Bayern spielen, hat Hertha Spiele auf Schalke und gegen Hoffenheim vor sich. Da sie selbst gegen befreite Lauterer nicht gewinnen konnten, sollte der Relegationsplatz für uns machbar sein. Wer dann auf uns als Gegner wartet - wir werden sehen.

Trotzdem bleibt Skepsis nach dem Spiel. Zwar habe ich vollkommenes Vertrauen in Schaefer, aber auch unter Solbakken gab es nach dem Spiel gegen Bremen neue Hoffnung. Was danach in Mainz folgte ist noch in bester Erinnerung. Mehr will ich dazu gar nicht sagen.

Etwas sagen muss ich dagegen noch zu unseren Fans. Nicht nur, dass FC-Fans dem Spieler Kadlec von Leverkusen die Nase gebrochen haben (ein weiteres Armutszeugnis), ich selber durfte gestern Abend Idioten in Aktion erleben. So stand ich zufällig neben zwei Stuttgarter Fans an der Ampel als uns bei Überquerung der Straße eine Gruppe FC-Fans entgegen kam. Schon wurden wir durch die Gegend geschubst und neben netten Sprüchen wurde uns nahe gelegt, dass wir in Köln nichts zu suchen haben. So wird man also von eigenen den eigenen Fans dumm angemacht. Ich war echt sprachlos. Zum Glück ist die Lage nicht weiter eskaliert, denn die Stuttgarter und ich blieben bewusst passiv. Was soll man in Unterzahl auch schon großartig tun? Trotzdem hat mir das, neben der Nachdenklichkeit wie man sich in solchen Aktionen am besten verhalten soll, den Abend verdorben.

Bleibt ein letzter Gruß an den aktuellen und neuen Meister Borussia Dortmund, der einzig wahren Borussia! Titelverteidiger klingt weitaus besser als Meister. Holt das Double! Vorher werden wir hoffentlich die Bayern im eigenen Stadion ärgern. Der ein oder andere Schmähgesang dürfte bei der neu aufgekommenen Fanfreundschaft mit Sicherheit fallen. Und so lange es dabei bleibt, ist das für mich die beste Rivalität zwischen zwei Vereinen.

In diesem Sinne
FC-blog

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ab 79. Minute für Peszko: Spieler
ab 79. Minute für Jajalo: Spieler
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