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Heimspiel Sandhausen Auch zwei Tage danach bleibt Ernüchterung
02. Spieltag | Saison 2012/2013

12.08.2012 10:50

Der 1. FC Köln konnte gegen den Aufsteiger SV Sandhausen keinen Dreier holen. Ein Gegentor in letzter Minute, eingeleitet durch Fehler von Pezzoni und Brecko, lassen zwei bittere Punkte liegen. Ernüchternd. Weitaus bedrückender als das Unentschieden finde ich allerdings den Weg dahin. Es wartet noch viel Arbeit auf den FC.

Das erste Heimspiel der Saison, und ich bin trotz der Sanktion des DFB an Karten gekommen. So trafen wir uns nach der Arbeit auf das ein oder andere Kölsch im Marienbild inklusive halve Hahn ohne Knoche. Ein kurzer Zwischenstopp noch unter den Schirmen des Landhaus Kuckuck und ab ging es ins Stadion. Angekommen merkten wir schnell, dass O5 nicht wirklich etwas für uns ist. Zwar ist es wirklich einmalig, so nah an der Rasenkante zu sitzen (Reihe 10 - von da aus kann man den Linienrichter in die Wade beißen), aber etwas mehr Spielübersicht ist durchaus wünschenswert. Wäre ich Trainer, würde ich wohl regelmäßig auf den Oberrang stehen und von dort das Geschehen dirigieren. Dazu kam es, dass hinter uns eine nette, alte Dame ihren Platz wohl schon seit den Bauplanungen des Müngersdorfer Stadion inne hat, aber ohne Luft zu holen jeden Vorfall auf und neben dem Platz zu kommentieren wusste. Rechts von uns saßen irgendwelche Jungspunde, die einfach das Event 2. Liga erleben wollten und sich für das Spiel nicht wirklich interessierten. So stürmten Sie nach Abpfiff sofort an die untere Abgrenzung des Ranges, um Fotos von sich zu machen. Kurz, ich war da falsch - dabei sein ist alles.

Dafür ist es wohl ein einmaliges Erlebnis, die gesamte Südkurve schräg im Rücken sitzen zu haben (diese wurde Dank der Sperrung des Unterranges Süd auf den Oberrang Ost geparkt). Die Stimmung war jedenfalls extrem gut.

Nur das Spiel, was soll man da groß sagen? Das wir uns das Tor noch gefangen haben - scheiß der Hund drauf. So einen bitteren Anschlusstreffer in der letzten Minute haben sich schon ganz andere Mannschaften gefangen. Dass mit Chihi (Faserriss) nun der zweite Außenbahnspieler neben Clemens ausfällt - damit kommen wir der Sache schon näher, denn das kann noch bitter werden. Doch mir geht es eigentlich um das "wie" auf dem Platz.

Heimspiel Sandhausen

Natürlich sind wir für alle anderen (und für uns selbst wohl auch) noch immer der große 1. FC Köln. Ruhmreich, erfolgreich und unbezwingbar. Von daher kann ich es auch absolut nachvollziehen, dass unsere Gegner vor Angst mit den Zähnen klappern und sich am liebsten mit 20 Mann auf die Torlinie stellen würden. Nur was neben der Spieldominanz die Chancenverwertung nebst Kreierung angeht, nun das war nun wirklich mau.

Dabei hat mir die Einwechslung von Mato Jajalo wirklich gut getan. Auch wenn bei ihm nicht alles klappte, er hat viel versucht und nicht aufgegeben. Vom heimlichen Chef im defensiven Mittelfeld Lehmann erwarte ich auch eine Spur mehr an Dominanz und Willen. Er darf in einer schwachen Phase des Spiels gerne derjenige sein, der sich die erste gelbe Karte der neuen Saison abholt. Und Chong Tese kam doch damals von einem Zweitligisten zu uns und hatte dort nachweislich Tore geschossen. Da muss mehr kommen. Entgegen der Spielerbenotungen der Presse hatte mir der Auftritt von Maroh, Brecko und Jajalo gut gefallen. Auch Kevin Wimmer spielt mit erst 19 Jahren einen erstaunlich ruhigen Ball in der Innenverteidigung. Wenn der Jung sich erstmal etabliert und akklimatisiert hat, werden wir noch viel Spaß an wie mit ihm haben.

Spielfazit:

So bleibt der Start im Unterhaus der Bundesliga betrüblich, aber nicht unerwartet. Dieser Kaderumbruch ist bei den meisten Vereinen nicht alltäglich und fordert Geduld. Moral, Einsatz und Wille ist auch noch in der 90. Minute vorhanden - bei so einem neuen und jungen Kader nicht unbedingt eine Voraussetzung. Nur die Chancenverwertung ist ein großes Problem. Und da muss sich jeder Spieler der Offensive an die eigene Nase packen, denn das geht besser! Und trotz der eingeforderten Geduld ist das ein Punkt den man einfordern kann! Denn abgesehen von den ersten Ergebnissen ist der Abschluss der Teamfindung (ersten Elf, Harmonie in der Mannschaft, nennt es wie ihr wollt) weiter vorangeschritten als ich gehofft hätte. Trotzdem muss langsam der erste Dreier her - und wenn es in Aue unter Flutlicht sein muss.

In diesem Sinne
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